"Ich dachte, ich müsste glücklich sein" - Wie Babylotsen Mamas auffangen
Nach der Geburt ihres ersten Kindes wartet Moni auf das große Glücksgefühl – doch es kommt nicht. Stattdessen fühlt sie sich zunehmend erschöpft, leer und hoffnungslos. Lange spricht sie mit niemandem darüber. Zu groß ist die Scham und der Gedanke: Eigentlich müsste ich doch glücklich sein.
Erst ein Fragebogen in ihrer Kinderarztpraxis verändert etwas. Zum ersten Mal beantwortet Moni ehrlich, wie es ihr wirklich geht – und kommt dadurch in Kontakt mit Babylotsin Victoria.
In dieser Folge erzählt Moni sehr offen von ihrer schwierigen ersten Zeit als Mama, von einer postpartalen Depression, dem Gefühl, als Mutter funktionieren zu müssen, und davon, warum es ihr so schwerfiel, Hilfe anzunehmen. Sie erzählt aber auch, was sich verändert hat, als plötzlich jemand da war, der zuhörte, nicht wertete und gemeinsam mit ihr nach Unterstützung suchte.
ViKtoria erklärt, was Babylotsinnen eigentlich machen, wie sie Familien rund um Schwangerschaft, Geburt und das erste Lebensjahr begleiten und warum Unterstützung nicht erst dann beginnen sollte, wenn gar nichts mehr geht.
Eine ehrliche und emotionale Folge über die Erwartungen an Mutterschaft, über Scham, Überforderung und Einsamkeit – und darüber, wie wichtig es sein kann, dass jemand nicht nur fragt: „Wie geht es dem Baby?“, sondern auch: „Wie geht es dir?“
Die Babylotsen / (Gast):
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Nora Becker (Host):
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