Echte Mamas: Ehrlich gesagt

Echte Mamas: Ehrlich gesagt

Transkript

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00:00:06: Hallo ihr Lieben und herzlich Willkommen zum Podcast ehrlich gesagt von EchteMamas.

00:00:10: Hier nehme ich euch mit in ehrliche, lustige und tiefe Gespräche mit tollen Gästen!

00:00:15: Es geht um ernste, spannende und bewegende Themen also um alles was uns als Mamas, Frauen Eltern oder einfach Menschen beschäftigt – die Familie und das Leben lieben.

00:00:25: So Leute, was passiert eigentlich wenn man Mama wird und plötzlich merkt?

00:00:29: Krass

00:00:29: so wie vorher passt es irgendwie nicht mehr….

00:00:32: In dieser Folge spreche ich mit Alicia und Julia von Mom Career darüber, warum genau diese Phase für so viele Frauen alles irgendwie auf einmal total durcheinander wirbelt.

00:00:42: Beruflich persönlich und manchmal auch

00:00:44: komplett

00:00:45: in der eigenen Identität... Ich hab's auch crashen lassen!

00:00:50: Wir reden über dieses Gefühl nicht mehr so richtig in den alten Job

00:00:53: rein zu passen,

00:00:54: über Selbstzweifel, neue Prioritäten und darüber dass Mutterschaft eben nicht nur anstrengend ist sondern die ja einfach unfassbar viele Fähigkeiten schenken kann.

00:01:05: Es geht um den Wiedereinstieg, um die Frage was will ich eigentlich wirklich?

00:01:09: und auch darum warum so viele Frauen so viel mehr auf dem Kasten haben als sie selbst glauben?

00:01:14: Außerdem sprechen wir darüber wie man wieder Zugang zu den eigenen Stärken findet und wie man herausfinden kann was einem wirklich Energie gibt und warum er nicht in einem Job bleiben muss der einen einfach nur leer macht.

00:01:24: Wir sprechen darüber dass man nachdem man Kinder bekommen hat In Elternzeit war zum Beispiel nicht mehr in seinen Job zurück möchte oder sich selbstständig machen möchte.

00:01:34: Oder, oder... Eine Folge für alle die spüren das ich etwas verändern darf und für alle vielleicht gerade zum ersten Mal ernsthaft anfangen sich zu fragen was will ich eigentlich von meinem Leben?

00:01:45: Und was will Ich eigentlich von meiner Arbeit?

00:01:48: Viel Spaß mit Alicia & Julia von Momcareer!

00:01:52: Und nicht erschrecken, ich habe leider meinen Willkommen an die beiden Einfach abgeschnitten, so was passiert auch mal beim Podcast schneiden und machen und tun.

00:02:03: Von daher geht es direkt los mit Alicia die erzählt wie sie da hingekommen ist

00:02:09: wo sie jetzt ist.

00:02:10: und ja also... Es gibt kein eigenes Hallo für die beiden von mir an die beiden sondern es geht direkt los!

00:02:16: Also viel Spaß.

00:02:19: Ja, also ich bin Alicia.

00:02:20: Ich habe Psychologie studiert und war dann erst mal eine Weile im Großkonzern unterwegs, HR- und Marketing.

00:02:28: Und ja, ich fand meinen Job eigentlich ziemlich cool muss ich sagen.

00:02:31: Also ich hatte da echt Freude, war viel unterwegs aber während ich da war gesehen auch durch verschiedene Prozesse da am Unternehmen wie viele Leute eigentlich unglaublich unglücklich sind mit dem, was sie da tun und das nur aushalten.

00:02:48: Und sich selber auch die ganze Zeit erzählen warum Sie das aushalten müssen.

00:02:53: Es variierte zwischen ich habe nur noch so lange bis zur Rente oder Ich bin zu jung zu wechseln.

00:03:00: Also jeder war von denen war irgendwie genau falsch vom Alter her oder von den Umständen um daran etwas zu ändern.

00:03:09: Und das hat dann ja auch einfach schnell gesundheitliche Auswirkungen.

00:03:12: Leute gehen ins Burnout, Depressionen können entstehen etc.

00:03:17: Das fand ich irgendwie sehr wild und hab mir gedacht, nee, das möchte ich nicht mitmachen, das Spiel!

00:03:23: Ich möchte mein Studio in der Psychologie eher nutzen um da Präventionsarbeit zu machen.

00:03:30: Dann wusste noch nicht so richtig was ich vorhab' und habe dann erstmal gesagt als der Teilvertrag ausgelaufen ist und gehe raus aus dem Konzern.

00:03:42: Und habe dann ungefähr zwei Wochen später festgestellt, dass ich schwanger war.

00:03:48: Ach nee!

00:03:48: Guck mal das waren doch vielleicht schon die Vorboten.

00:03:53: Ja, finanziell ist das jetzt nicht unbedingt der Turn den ich jedem empfehlen will?

00:03:58: Aber sag mal sind sie deine Unternehmen?

00:03:59: Ich hätte noch eine Frage.

00:04:00: Du warst im HR,

00:04:01: d.h.,

00:04:02: du warst auch quasi da... Die Ansprechpartnerin für die Leute, die sich da wahrscheinlich dann auch unwohl gefühlt haben oder?

00:04:08: Also du warst ja auch genau auf den Posten um das alles auschecken zu können.

00:04:12: Nee tatsächlich nicht!

00:04:13: Das lag aber daran dass es so eine krasse Umstrukturierungsphase in dem Unternehmen war.

00:04:19: Ich war... ist ein bisschen komplexer.

00:04:22: ich war bei den Hireings, weil ich teilweise involviert war, aber dann eigentlich mehr mit der Marketing-Abteilung.

00:04:32: Und ja, dann bin ich da raus und dann... Ach so!

00:04:37: Ich bin schwanger.

00:04:37: Ich hatte mehrere richtig coole Vorstellungsgespräche.

00:04:42: Tatsächlich am Tag bevor ich den Test in der Hand habe, den Schwangerschaftstest, hatte ich einen Vorstellungen-Gespräch für ein Job in Paris.

00:04:50: Dann war kurz einmal alles durchgeschüttelt.

00:04:54: Wie du eben sagtest ist halt identitätsmäßig auch... kann das so eine Krise auslösen.

00:04:59: Und bei mir ist irgendwie ganz komisch dieser Schalter angesprungen.

00:05:02: erst mal, okay?

00:05:03: Dann werde ich jetzt Mama und dann werde ich auch die beste Mama, die diese Welt je gesehen hat.

00:05:07: Ich bin einmal kurz in die fünftiger Jahre zurückversetzt

00:05:10: worden

00:05:12: oder habe es selber gemacht!

00:05:13: Naja, auf jeden Fall habe ich dann aber die Zeit der Schwangerschaft noch nutzen wollen um zu gucken wie geht's denn danach?

00:05:18: Aber für mich weiter und hab' dann bei einem Coach in Köln also Diplompsychologe der so Reintegration nach Burnout und Neuorientierung nach Burn out und sowas machte.

00:05:30: Und das fand ich halt total cool!

00:05:31: Ich hab gesagt bei allen die Richtung möchte ich was machen.

00:05:33: Ich möchte Leute an diesem Punkt oder am besten noch deutlich vor diesem Punkt treffen und helfen rauszufinden... Was könnte ich denn machen, was mich nie ins Burnout führt?

00:05:42: Was mir auch Energie zurückgibt und was ich ja langfristig machen will.

00:05:46: Und Schnicki Schnacki, dann war erst mal Kind im Fokus und dann habe ich in dieser Zeit wo das erste Kind so klein war gemerkt wie viele Mütter dieses Thema extrem beschäftigt gerade auch an der Elternzeit die echt ein zwei Jahre mit Bauschmerzen zu Hause sitzen weil sie sagen boah ich will da nicht mehr hin zurück.

00:06:03: Ich weiß genau dass es ist nicht meins.

00:06:05: diese Pause gibt ja auch die Möglichkeit mal zu reflektieren.

00:06:09: So wie bin ich da überhaupt hingekommen?

00:06:10: Ist das überhaupt was ich machen wollte?

00:06:13: Ja!

00:06:14: Da treffen sich doch zwei Bereiche, die ich ganz cool und wichtig finde.

00:06:19: Und dann bin ich so die ersten Steps mit dem Projekt in meinem Career alleine gelaufen.

00:06:24: Wie alt warst

00:06:25: du denn da?

00:06:28: Mein Sohn war gerade eins.

00:06:32: Ich war entsprechend zu sechsundzwanzig.

00:06:35: Und genau es war auch mitten in Corona.

00:06:39: Und

00:06:40: entsprechend von allen Seiten auch irgendwie sehr einsam... Also Isolation sowieso, Selbstständigkeit kann einsam sein.

00:06:49: Und dann trat aber die wunderbare Julia in meinem Leben sehr zufällig und da begegnen sich dann unsere Geschichten.

00:06:57: Genau ich habe da gerade mein zweites Kind bekommen und mir war Corona bedingt langweilig.

00:07:04: Du hattest

00:07:05: zwei Kinder und dir war langweillig?

00:07:07: Ich bin Corona!

00:07:09: Ja, ich weiß.

00:07:10: Scheit irgendwie.

00:07:13: Aber es war einfach... Die Kinder waren den ganzen Tag zu Hause und hatten trotzdem ihren Rhythmus.

00:07:19: Also die zwei sind auch recht nah beieinander, die haben knapp zwei Jahre nur Altersunterschied.

00:07:23: Das heißt wir hatten die Mittagspause noch dem Mittagsschlaf und man konnte sich ja mit niemandem treffen.

00:07:28: es gab keine Krabbelgruppen oder so.

00:07:31: und dann habe ich mich einfach als Marm Influencer versucht.

00:07:36: Und dabei hab' ich ganz viel über meine Arbeit geredet, über Mental Load, über Gleichstellung und so hat mich eben Alicia gefunden.

00:07:46: Ich kann aber gerne aus ein paar Jahre zurückspulen, zu meinem Werdegang.

00:07:53: Genau weil ich bin...ich habe einen Massabschluss in Geschlechterforschung und war dann hin- und hergerissen ob ich eben in der Forschung bleiben will und dort die Gleichstellung vorantreiben möchte oder ob ich in die praktische Gleichstellungsarbeit gehe und hab mich dann für Letzteres entschieden.

00:08:08: Hab mich dann... genau man kennt meistens eher den Griff Gender Studies Das ist so der englische Begriff.

00:08:17: Und ich habe das in Göttingen studiert, die haben halt einfach das deutsche Pendant benutzt und da geht es letztendlich um die Gleichstellung der Geschlechter.

00:08:24: Es geht um Emanzipation, Feminismus, es geht um männliche Diskriminierung, weibliche Diskrimination und wo das überall strukturell und sociologisch eben herkommt.

00:08:37: Genau, mich hat das damals so abgeholt was ein interdisziplinärer Studiengang war.

00:08:40: Das heißt da war Soziologie drin Geschichte Psychologie aber auch Ethik Medizin also wirklich sehr breit aufgestellt.

00:08:47: ich habe parallel auch noch Philosophie studiert.

00:08:51: Jetzt verstehe ich dass

00:08:52: sie ja auch langweilig waren.

00:08:53: Corona mit zwei

00:08:54: Kindern.

00:08:59: Es gibt langsam einen gesunden Bild Ja, und ich bin dann eben in die aktive Gleichstellungsarbeit gegangen.

00:09:06: Also ich wollte Frauen fördern weil mein Master Schwerpunkt im Bereich Frauen im deutschen Wirtschaftssystem war und die Gläser an der Decke Diversity Management, People and Culture Management so diese Bereiche waren bei mir im Masterbereich die Schwerpunkthemen.

00:09:21: und so bin ich dann einer deutschen Universität gelandet und habe dort das Gleichstellungspüro als Gleichstellung Gleichstellungsreferentin geleitet.

00:09:30: Und meine Hauptaufgabe war vor allem Studierende mit Kindern zu begleiten und dafür zu sorgen, dass sie nicht auf der Strecke bleiben.

00:09:38: Jetzt war diese Uni auf pädagogische Studiengänge sprich Lehramt usw.

00:09:43: eingeschossen was dazu führte das ich die ganzen Frauen bei mir hatte die schon im zweiten Bildungsweg waren nach den Kindern gesagt haben jetzt werde ich Lehrerin weil dann kann ich zeitlich meinen Kindern Ferien haben ist nicht unbedingt die beste Ausgangssituation, wenn man das eben auf dieser strukturellen Ebene macht.

00:09:59: Weil ganz häufig dann Persönlichkeitsfaktoren kann ich überhaupt mit Klassen, kann ich Lärm aushalten, möchte ich überhaupt so viel Zeit mit Kindern verbringen völlig außer Acht gelassen wurden Ja.

00:10:11: Neben dem habe ich eben noch dann ganz viel Netzwerkarbeit gemacht, das war damals am Bodensee wo wir gewohnt haben,

00:10:17: d.h.,

00:10:17: wir hatten da auch das Internationale Dreiländereck Deutschland Österreich-Schweiz, manchmal waren auch Lichtenstein mit dabei und dort haben wir ganz, ganz viele Gleichstellungsarbeit, Lobbyarbeitbetrieben haben angesetzt mit geschrieben die einfach was verändern sollten.

00:10:31: Dann kam mein erstes Kind und ich wollte natürlich meinem Roll-Model voll über Englisch gehen.

00:10:38: Ja klar, du hast ja eigentlich mit Leuten gearbeitet und wusstest ja selber noch gar nicht wie es läuft?

00:10:44: Genau richtig so!

00:10:46: Ich wollte natürlich zeigen Boah nach vier bis sechs Monaten kannst Du wieder voll einsteigen.

00:10:49: Easy!

00:10:51: Und hab das dann auch gebracht weil man und ich sind in Eltern Teilzeit gegangen und ich bin zurückgekommen Und kam dann aber in einen anderen Bereich.

00:11:00: Also man wollte mich nicht mehr in der Gleichstellung haben, das war strukturell zu dem Zeitpunkt zum einen bedingt.

00:11:06: Zum Anderen muss man dazusagen habe ich meinen Job sehr gut gemacht was für meine RektorInnen bedeutete Ich war sehr unbequem.

00:11:13: Dann war es einfach praktisch für mich ins Qualitätsmanagement zu schicken.

00:11:17: Ja ja ich weiß auch nicht und so bin ich im Qualitätenmanagement gelandet hab das mitgetragen.

00:11:24: heute weiß ich dass war total gut weil das gerade Akkreditierung im Reich AVGS Coaching total hilfreich ist, aber damals habe ich es gehasst.

00:11:33: Ich fand das ganz furchtbar.

00:11:33: Was ist AVGS?

00:11:35: Deswegen auch der kurze... Das sind diese Aktivierungs- und Vermittlungsgutscheine die man bekommen kann um das Coaching bei uns kostenfrei zu machen

00:11:42: über die Agentur für Arbeit.

00:11:44: ähnlich wie ein Studiengang akkreditiert werden muss, müssen wir als Träger akkreditiert werden und dann konnte ich das total gut übertragen.

00:11:51: Damals habe ich das aber damals hab ich das wie gesagt total gehasst weswegen auch der kurze Altersabstand meiner Kinder zustande kam.

00:12:00: Ich habe mit dem Roll-Model gebrochen, habe gesagt jetzt erst recht wenn ihr mich im Klischee stecken wollt dann mache ich auch das klischee Und habe eben mein zweites Kind bekommen.

00:12:10: da ging also der positive Schwangerschaftstest in den Medien auftauchte, war exakt der gleiche Tag.

00:12:16: Abgefahren,

00:12:17: ne?

00:12:18: Insofern schlechtes Timing!

00:12:19: Ja krass, dann habt ihr ja echt eine ähnliche Geschichte und beide irgendwie vorher voll am Start als Frau so nach dem Motto ich zeig euch wie es läuft und dann schwanger und dann beide nochmal kurz wie du voll meintest alle ab in die fifties und klassisch ist genau Model.

00:12:36: und dann kommt halt natürlich Corona noch dazu.

00:12:38: ja das ist natürlich noch ein zusätzlicher Dämpfer ... ist ja noch mal mehr gefängnis.

00:12:43: und dann hat man irgendwie auch eine Art, das ist so ein Bereich... ... wo du so ne Begrenzung hast in der du dich zwar also du bist begrenzt aber gleichzeitig gibt es dir auch so einen Schutz.

00:12:54: Wisst ihr was ich meine?

00:12:55: Du hast so dieses Okay jetzt ist ja eh Corona!

00:12:57: Und jetzt habe ich eh nen Kind.

00:12:59: Dann mach' ich die nun mal.

00:12:59: jetzt

00:13:00: Ja stimmt schon ein Stück weit.

00:13:02: Also ich glaube ich hätte mich sonst niemals als Influencerin versucht weil ich... Heute weiß ich, das war nicht unbedingt zwingend die sinnvollste Entscheidung.

00:13:12: Aber sie hat mich dorthin gebracht wo wir heute sind und deswegen bin ich sehr glücklich dass sich das damals probiert habe.

00:13:17: Und Alicia wollte damals diese Insta-Lives ausprobieren, die dann auch ganz neu waren.

00:13:23: Ich war ihre erste Interviewpartnerin und dabei haben wir uns einfach sehr verquatscht und festgestellt Boah Da sind aber Weibstar, das funktioniert gut.

00:13:31: Und dann sind wir in Kontakt geblieben.

00:13:34: Ich habe beschlossen dass wir zurück in unsere alte Heimat ziehen werden.

00:13:37: ich hab also mein Job ohnehin gekündigt und irgendwann hat dann Alisha ich glaube es waren die zwanzig Uhr fünfzehn oder so abends geschrieben hey schade dass du dich anstellen lassen willst steigt doch einfach bei mir ein.

00:13:48: und ich als Overthinkerin dachte dann so meint ihr das ernst?

00:13:52: Weißt du, das ist wirklich ernst.

00:13:54: Kann es sein?

00:13:54: Sollte ich das tun und habe dann noch nachts sehr die Pferdescheu gemacht Und sie sagte, was die längste Pause ihres Lebens gewesen, wo ich nicht geantwortet habe Ja und am nächsten Morgen hab' ich dann halt erst geantworten mit ja Wenn du das ernst meinst, würde ich das tun.

00:14:10: und so ist die ganze Geschichte dann entstanden und größer geworden Abgefahren

00:14:14: und das war dann irgendwie...

00:14:21: Das letzte Quartal, einundzwanzig und das erste Mal live gesehen haben wir uns dann Ende November einund zwanzig.

00:14:27: Also da stand im Prinzip die Idee schon, da haben wir es uns erst überhaupt mal in echt getroffen.

00:14:30: Okay krass!

00:14:31: Und dann wart ihr erstmal nur zu zweit?

00:14:32: Genau.

00:14:33: Ja okay und wie habt ihr denn... also für mich ist natürlich auch die Frage viele Frauen überdenken das ja nach ihrer Geburt diese Karriere.

00:14:44: Was glaubt ihr wo ist der Ursprung?

00:14:45: Woher kommt das?

00:14:46: Ist das vielleicht, weil sie vorher die ganze Zeit quasi nicht wussten wer sie eigentlich sind oder ihr Potenzialen nicht entdeckt haben?

00:14:52: Oder ist es auch so?

00:14:54: ja man geht halt wenn man macht halt seinen Abi und dann geht man halt studieren oder macht seine Ausbildung.

00:14:58: Und dann denkt man gar nicht viel nach und folgt dem Weg so.

00:15:01: Ich habe der ganz anderes Leben ich bin ja selbstständig schon immer gewesen.

00:15:04: Das heißt ich bin immer dem gefolgt was aus mir raus kam.

00:15:07: Es auch nicht immer einfach ist.

00:15:09: aber... Ja ich frag mich einfach wie können die das solange durchziehen Und dann auf einmal, wenn sie Mutter sind

00:15:15: macht es so.

00:15:18: Ja ich glaube das ist einerseits unsere See also dass auch was deutsches.

00:15:23: Also ich habe meine Zeit in Südamerika verbracht und die ticken ja einfach ganz anders.

00:15:27: Ja, bei uns ist ja im Prinzip schon am besten Lernst du im Kindergarten schon mal ein bisschen lesen damit du gut in der Grundschule bist.

00:15:34: Damit du dann aufs Gymnasium kommst und dann studieren kannst.

00:15:37: also wir sind ja irgendwie schon von kleinst auf in dieser Leistungsschiene drin und haben glaube ich von unserer Elterngeneration auch noch so eine Jobangst mitbekommen.

00:15:49: Guck dass du einen Job bekommst das du irgendwo unterkommst.

00:15:52: Gerade kann man es wieder ein bisschen eher nachvollziehen als jetzt die letzten Jahre.

00:15:56: Und ich glaube, man ist in so einem Hassel dass man das gar nicht hinterfragt sondern einfach froh ist wenn man irgendwo ist wo's nicht ganz kacke is.

00:16:05: Also das ist so das eine und auch man trifft diese Entscheidung.

00:16:10: also da ist man irgendwas zwischen siebzehn und zwanzig da kennt man sich selber ja noch gar nicht so richtig.

00:16:18: Der Jobmarkt ist so unendlich groß, also viele Entscheidungen sind da ehrlicherweise Zufall.

00:16:26: Ich habe das studiert, das hören wir oft.

00:16:28: Also ich hab einfach mich da eingetragen wo meine beste Freundin sich eingetragen hat weil ich hatte keine Ahnung oder ich habe einfach erstmal BWL gemacht weil ich dachte dass damit geht schon irgendwie was?

00:16:38: Oder auch die die mehr ihren Interessen gefolgt sind die dann häufig in den Geisteswissenschaften unterwegs waren und dann merken so eine richtig tolle Auswahl habe ich jetzt auf diesem primären Arbeitsmarkt nicht Und haben dann irgendeine Quereinstiegsstelle angenommen.

00:16:55: Also, da passiert einfach sehr viel zufällig und wir sind aber durch diese Mentalität so in diesem Hassel drin dass wir das nicht uns zugestehen zu hinterfragen.

00:17:06: und wenn dann aber dieser Break kommt dieses Du bist Monate vielleicht Jahre zu Hause und hast während dein Kind Türmchen baut mental viel Kapazität um dich mal mit dir selber zu beschäftigen und auch damit das da ja noch dass das so ein Freiraum schafft, wo es dann plötzlich rauskommt.

00:17:29: Und wenn das einmal aufbricht kann man das auch ganz schlecht wieder zudrücken diese Box!

00:17:34: Dazu kommt halt, dass viele die eigentlich happy waren... rausgehen und dann plötzlich ganz negative Vibes bekommen von ihrem Arbeitgeber, und davon total überrascht sind.

00:17:48: Und dann können sie einfach nicht in der Form zurück wie Sie wollen und dann stellt man sich plötzlich ganz viele Fragen, wofür habe ich denn die letzten Jahre gehasselt wenn das der Dank ist?

00:17:57: So.

00:17:57: Ja.

00:18:00: Und bei vielen gerade wenn sie auch länger raus sind kommt auch einfach so ein Imposter oft.

00:18:05: also Kann ich das überhaupt noch?

00:18:08: Ist mein Wissen noch aktuell genug, will mich da draußen irgendwer.

00:18:13: Ja genau, meine letzte Woche im

00:18:15: Webinar... Genau, ich bin irgendwie raus.

00:18:19: Man fühlt sich so als B-Wahre und wird letzte Woche im Webinar das siehst was kann nicht und wo braucht mich die Welt?

00:18:25: Also wirklich dieses Gefühl man passt nirgendwo mehr richtig hin und ohne mich lief es ja auch überall weiter.

00:18:31: Und da ist einfach ganz viel Selbstbewusstseinsarbeit

00:18:35: notwendig.

00:18:36: Ich meine wenn du auf Link in gehst, also ich finde ja... Linkin finde ich ist so oh Gott ey!

00:18:41: Also wenn du dein Selbstbewussten richtig dämmischen willst dann geh auf Linkin.

00:18:45: Also, wenn du da eingibst ja ich suche einen Job oder ich biete das an und dann siehst du... Ja okay.

00:18:50: Das bietet aber leider auch die andere Hälfte der Welt an.

00:18:54: Die Glück!

00:18:55: Boah jetzt, ich finde es so schreckig.

00:18:57: Entweder?

00:18:58: Oder du baust dir deinen eigenen Schrein da und gibst dir quasi für jeden Schritt aus der Tür ein Zertifikat.

00:19:08: Ja genau, genau, das stimmt.

00:19:10: Krass also das heißt die Prioritäten.

00:19:12: Man hat dann so eine Imposter-Syndrom ist man so raus.

00:19:16: Und ich meine, es ist ja auch die Prioritäten verschieben sicher einfach genau wie ihr beiden ja auch gemerkt habt.

00:19:20: bei mir war's auch so.

00:19:21: Ich dachte auch, ich nehme die Mädels mit auf Tour oder was heißt die Mädel?

00:19:25: Ich wusste noch gar nicht, was das da wird.

00:19:27: aber ich dachte wenn ich Kinder kriege dann nehme ich sie einfach mit auf tour oder ich... Die kommt schon überall hinmit.

00:19:32: Wie ein Hund den man irgendwie auf eine Decke legt in die Ecke.

00:19:38: Also mein Eltern waren doch eher eingestellt.

00:19:40: Ja, die Kinder kommen überall hin mit.

00:19:42: also wir wurden glaube ich auch Also überall hin mitgenommen und auf Partys.

00:19:46: Und dann schliefst du halt auf dem Sofa so ungefähr?

00:19:49: Wenn man aber selber merkt, oh nee irgendwie... Aber eigentlich will ich das gar nicht!

00:19:52: Außerdem also ich will erstmal nicht dass mein Kind einfach nur immer überall hinmitkommt darf die dürfen die Kinder ja auch gerne.

00:20:01: Ich möchte, dass es uns beiden irgendwie gut geht und die Prioritäten verschieben sich einfach wirklich in einem drin.

00:20:06: Man merkt erst mal, du weißt ja erst was für eine Mama du bist und was für Feelings du hast wenn du wirklich ein Kind bekommen hast.

00:20:13: Du weißt

00:20:14: ja auch gar nicht, was für ein Kind da kommt.

00:20:16: Genau und was kommt für einen Kind?

00:20:17: Voll!

00:20:18: Und dann wird einfach nochmal richtig neu justiert und man kriegt ja auch neue Tools dazu finde ich.

00:20:25: Du kommst einfach nicht als die gleiche Person wieder zurück.

00:20:27: es ist einfach so... du hast diesen Menschen geboren und hast plötzlich Skills am Start, die vielleicht deine Arbeitgeberin auch gar noch nicht mehr so richtig wertschätzt oder wo man merkt Krass, ich kann so Sachen.

00:20:39: Die kann nicht anwenden.

00:20:40: Die sind richtig geil!

00:20:41: Die kann ich jederzeit abrufen und ich kann die aber in meinem alten Job überhaupt nicht

00:20:45: nutzen.".

00:20:46: So, oder?

00:20:47: Und dann will man sich halt neu orientieren.

00:20:50: Total.

00:20:51: Ja das hat auch was mit den Erwartungshaltungen zu tun.

00:20:54: also man muss sich ja vorstellen... ...die Mutter geht aus dem Job raus noch bevor das Baby da ist und hat dort eine gewisse Performance abgeliefert.

00:21:02: Dann hat sie sich weiterentwickelt war Monat oder Wochen... Gott, Monate und Jahre nicht da Und kommt dann wieder mit ihrem neuen Ich, tatsächlich auf neurologischer Ebene neu programmiertem Gehirn und den Skills die sie hat und in Fähigkeiten ihren potenziellen neuen Wertvorstellungen.

00:21:19: Es findet aber kein Einstellungsgespräch statt sondern sie soll ja genau dort ansetzen wo sie aufgehört hat.

00:21:25: Da haben wir ein ganz großes Problem das die Wiedereinstiegsverhandlungen nicht gut strukturiert ist und gut funktioniert.

00:21:33: Sie ist nicht darauf sensibilisiert, was hier gerade stattfindet sondern es geht viel mehr um technisches.

00:21:38: Welchen Job könntest du denn jetzt machen?

00:21:40: Und dann kläschen diese Erwartungshaltungen aneinander.

00:21:43: Die Mama möchte gerne, so wie sie jetzt ist mit ihrem neuen Ich-Performen während der alte Arbeitgeber eigentlich die alte Person wieder haben möchte und in dem Moment wo das nicht zusammenpasst ruckelt das System.

00:21:55: Das ist einfach so!

00:21:56: Deswegen haben wir zum einen natürlich die Gruppe, die das für sich selber schon spürt und wo diese Verhandlungen einfach dann scheitern aber auch die Gruppen die wieder einsteigen und sagen Das passt nicht mehr, es funktioniert nicht.

00:22:07: Der Job war doch vorher so gut aber jetzt kommen wir einfach nicht auf den grünen Zweig die dann von sich aus auch wieder die Reißleine ziehen und selber zum Beispiel kündigen das haben ja auch total... Ja

00:22:18: ich glaube Frauen oder generell Mutual-Stands hat dann irgendwie vielmehr infrage.

00:22:22: also ist es ja.

00:22:24: also ich glaube der erste move ist ja so okay.

00:22:26: ich kann passen jetzt nicht mehr rein.

00:22:27: was ist denn falsch mit mir?

00:22:29: Oder?

00:22:30: Ist das eure Erfahrung?

00:22:31: Absolut, da kommt erstmal die Selbstzweifel.

00:22:35: Das hat etwas mit unserer Sozialisation zu tun.

00:22:37: Wir Frauen werden ja dazu sozialisiert immer das große Ganze zu sehen und Harmonie zu schaffen.

00:22:42: Das ist so ein bisschen das was uns beigebracht wird.

00:22:45: Und wenn man selber der Störfaktor ist dann versucht man natürlich sich selber in der Gleichung zu verändern und nicht die Gleichung an sich.

00:22:52: Und ich finde aber auch wichtig zu ergänzen, ja die Prioritäten verschieben sich bei vielen Frauen.

00:22:58: Was aber nicht heißt automatisch dass der Job an sich weniger wichtig ist sondern das man einfach mehr hinterfragt entspricht?

00:23:10: Ist das das wofür ich also?

00:23:13: lohnt es sich dafür die Zeit mit Familie einzuschränken.

00:23:17: Also man hinterfragt eher auch den Gegenwert und ist nicht so in diesem Pick-Me-Girl mäßigen, ja kein Problem ich mach das hier keine Probleme ich mache das sondern man hat halt einfach andere Ansprüche von sich aus an die Arbeit.

00:23:33: und bei vielen ist es ja auch so dass sie am liebsten genau da weiter Gas geben würden wo sie waren und dann aber vom Arbeitgeber ausgebremst werden.

00:23:41: ja das ist manchmal böswillig.

00:23:44: Manchmal ist das aber auch einfach falsche Rücksichtnahme, weil die Leute denken ach nein, ihr halt ja jetzt zwei Kinder und da wird es ja keine Führung geht gar nicht mehr, weil sie ist ja nicht immer erreichbar und dann werden den Frauen statt zu sehen was sie dazu gelernt haben durch Mutter sein in puncto Resilienz, Konfliktmanagement

00:24:03: etc.,

00:24:04: Das wird gar nicht gesehen und dann wird ihnen aber ihre Priorität oder ihre Karriereambitionen oft einfach aberkannt, ohne sie überhaupt mit ins Gespräch zu nehmen.

00:24:15: So nach dem Motto ja die ist ja jetzt Mutter das schafft ihr eh nicht mehr Das kann er gar nichts sagen.

00:24:19: Die ist bestimmt immer müde und hat keine Zeit mehr Und nachher ist das Kind immer krank oder was weiß ich und bla bla bla.

00:24:26: Es ist ja auch immer noch so.

00:24:27: also wenn in der Grundschule etwas ist wer wird zuerst angerufen?

00:24:31: Mie!

00:24:32: Ist immer so

00:24:33: Ganz häufig die Mutter?

00:24:35: Genau Okay

00:24:38: Wir erleben das auch ganz oft, also wir nennen das immer so dieses Mütterabstellegleichs.

00:24:43: Dass die Frauen dann in die Selbstverantwortung gebracht werden und es heißt ja, wir haben ja ganz viele Projekte sucht ihr einfach was aus!

00:24:51: Und gleichzeitig, obwohl sie das dann wollen, haben Sie das Gefühl nicht willkommen zu sein Könnten sich theoretisch auch ein leichtes Leben machen, indem sie nur eins, zwei Projekte machen.

00:25:02: Häufig wollen Sie aber viel mehr haben und dann kommt plötzlich auf einer ganz anderen Ebene eine Zurückweisung.

00:25:08: Ich hatte das neulich mit der Klientin die Wolle unbedingt in die Robotik rein wenn es um irgendwelche Implantate ging Und dann hieß es boh nee das ist ja.

00:25:18: also eigentlich ist das mein Aufgabengebiet.

00:25:20: und auch wenn Chef das gesagt hat ich brauche da keine Unterstützung Eine Zurückweisung reicht dann häufig, um die so zu entmutigen dass sie das beim zweiten Projekt nicht nochmal probieren.

00:25:30: Und dann ist man schon ganz schnell im Bereich Mindset Arbeit das aufarbeiten.

00:25:34: woran liegt es denn?

00:25:35: eben nicht an dir in der Konstellation vielleicht an der Kommunikation auch vom Chef zu diesem Person.

00:25:42: und wie du vorhin schon gesagt hast Man sucht dann ganz ganz schnell den Fehler bei sich selber und geht in die Selbstoptimierung rein anstelle des Umfeldes oder die Strategie

00:25:51: Voll.

00:25:53: Und dann kommt ihr ins Spiel, oder?

00:25:54: Also wenn diese ganzen Faktoren da irgendwie den Wiedereinsteig so zusätzlich irgendwie blockieren und dann denkt die Frau sich, die Mama ja scheiße was mache ich jetzt?

00:26:04: und dann googelt sie!

00:26:06: Dann kann es sein dass wir erscheinen.

00:26:09: Richtig ist das der Weg.

00:26:11: Wobei das ganz unterschiedliche Situationen sind.

00:26:14: also es kommen Mütter zu uns die einfach schon quasi wenn Sie gerade in Elternzeit gehen wissen Ich möchte danach was anderes machen, auch wenn sie in dem Job bleiben könnten und sagen ich nehme genau diese Situation hier als Pivot.

00:26:29: Also ich will genau hier bewusst die Grundlage dafür setzen mich danach zu verändern oder meine Karriere bewusst dazu gestalten.

00:26:36: aber ich habe keine Ahnung wie.

00:26:37: also ich weiß noch gar nicht wo ich hinwill.

00:26:39: ich weiß nur das was ich bisher gemacht hab ist es nicht mehr.

00:26:43: Es gibt dann eben aber auch die Mamas die eben keinen Job mehr haben wenn sie aus der Elternzeit kommen

00:26:48: Okay.

00:26:49: Oder auch, wir sagen mal Elternzeit aber es betrifft natürlich auch genauso Frauen wo die Kinder im Grundschulalter sind oder auch noch älter also den gekündigt wird wo dann nach den Elternzeiten eine Abfindung vereinbart wird wenn man gar nicht mehr die schon gar nicht mit eingeplant hat und dann einfach sich nur trennen will.

00:27:09: Und das sind aber auch Frauen die stehen mitten im Job und sind wieder eingestiegen vielleicht auch schon Jahre und merken Es ist okay, es ist auszuhalten.

00:27:20: Aber das ist nicht mein persönlicher Anspruch für die nächsten dreißig Jahre.

00:27:24: Ich will Spaß haben an meinem Job aber ich sehe nicht den Weg.

00:27:28: und dann kommen sie zu uns.

00:27:33: wenn Sie arbeitslos sind geht das auch kostenlos.

00:27:35: also in ganz Deutschland können die Agenturen für Arbeit und die Jobcenter das ja auch übernehmen.

00:27:39: ansonsten ist es halt eine Investition.

00:27:41: Also man kann es machen wenn man arbeitsloses oder auf eigene Initiative einfach

00:27:46: genau Genau.

00:27:47: Und dann gehen wir halt in unsere Reise mit psychologischen Tests, die stehen immer am Anfang aus der Ereignungsdiagnostik und einem Coachingprozess den wir jetzt mit über fünfhundert Frauen schon durchgemacht haben dahin bringt, von keine Ahnung zu.

00:28:07: okay was ist eigentlich?

00:28:08: Was ist in mir?

00:28:10: Was muss ein Job haben um damit zusammenzupassen.

00:28:12: Was gibt es da an Jobs?

00:28:15: und dann auch weiter wie komme ich da dran?

00:28:17: Wie bewerbe ich mich darauf?

00:28:19: Wie komme ich an Hetter Hunter all diese Geschichten?

00:28:22: oder wenn da rauskommt, ich möchte mich selbstständig machen.

00:28:25: Begleiten wir dann natürlich auch den Weg in die Selbständigkeit

00:28:28: rein.

00:28:28: und was sind das für Fähigkeiten, die Frauen in eurer Meinung nach entwickeln werden der Mutterschaft?

00:28:34: Die sie vorher vielleicht nicht hatten?

00:28:36: Ja man könnte jetzt meinen es ist in den meisten fällen Resilienz also Stress Stressimum zu sein.

00:28:44: Es ist tatsächlich gar nicht so oft, es ist viel mehr dieses Multitasking.

00:28:49: Bedürfnisse erkennen bevor sie schon ausgesprochen werden sehr proaktiv zu seinen Effizienz ist ein ganz großes Thema und auch sowas wie eine wertschätzende Kommunikation.

00:29:04: Das kommt eben durch die bedürfnisorientierte Erziehungs der Trend, der da gerade geht.

00:29:11: Und das macht natürlich auch was mit der Form wie man zum Beispiel in der Führungsposition unterwegs wäre.

00:29:17: aber auch wenn man im Team agiert und sehen wir immer ganz stark dass sich viel Sensibilität einschleicht.

00:29:24: Das ist den Frauen häufig gar nicht so sehr bewusst.

00:29:27: Ich glaube, das ist ein richtig großer Punkt.

00:29:29: Das

00:29:29: verändert aber ihren Kompetentum?

00:29:31: Ja, dass es Frauen oft nicht bewusst ist, was man da eigentlich so handelt.

00:29:34: den ganzen Tag und die ganzen Konflikte mit den Kindern unter den Kindern Freunde und Kinder also zum Teil wenn ich hier stand schon und sie haben sich gestritten mit ihren Freundinnen mit ihren Gästen Und dann stand ich hier und dachte so, ey Scheiße.

00:29:47: Ich find beide gerade kacke!

00:29:48: Ich finde auch beide haben nicht recht?

00:29:50: Was mach' ich

00:29:50: denn

00:29:50: jetzt?!

00:29:50: Die

00:29:51: hören aber nicht auf

00:29:51: sich zu streiten oder so... ...und dann musst du ja eine Lösung finden ne?

00:29:54: Also das sind ja Sachen

00:29:55: wo

00:29:55: du vorher als Erwachsener die hattest du einfach gar nicht ne?

00:29:59: Das sind ja so geiles Skills und genau die Effizienz.

00:30:02: Ich meine es ist keiner effizienter als eine Mama.

00:30:04: äh die weiß.. ..ich hab jetzt eine Stunde Zeit und ich muss noch

00:30:09: hmhmhmhm

00:30:10: machen und es muss jetzt einfach passieren weil sonst habe ich hinten ratten Schwanz Und das sind so ... Das ist

00:30:17: aber auch eine Gefahr dafür da, dass man am Ende den Job, den man sonst in vierzig Stunden gemacht hat, dann halt in achtundzwanzig macht.

00:30:25: Aber nur noch für achtund zwanzig Stunden.

00:30:26: Ja, stimmt

00:30:27: ja!

00:30:27: Da muss man sich eher

00:30:29: genau...

00:30:29: Ohja, das kenne ich gut.

00:30:31: Da hast du recht.

00:30:31: und warum bin ich eigentlich immer müde?

00:30:36: Keine

00:30:37: Ahnung.

00:30:37: Das hilft ja total wenn du dann jemanden hast wie euch die halt sagen okay also guck mal hier Keine Ahnung, Britta.

00:30:46: Das sind alles deine Skills und die sagt dann aber ja okay das kann ich eigentlich nicht so gut.

00:30:50: naja aber ich habe letztens einen Wehr gesehen.

00:30:52: es war so geil da war von Gazelle die hat gemacht stand runter.

00:30:57: Frauen die in der Bewerbung schreiben Französisch gut gute Kenntnisse die dann da sitzen und richtig gut sprechen und dann der Mann

00:31:07: im Vergleich

00:31:07: ja Französische auch gut

00:31:12: Bonjour.

00:31:13: Ja, genau!

00:31:13: Also du musst ja die ganzen Skills auch für dich erstmal wertschätzen und auch wirklich für dich annehmen und sagen ja das kann ich Punkt und ich habe das und das zu bieten.

00:31:25: Ja es gibt auch spannende Studien die zeigen dass ein Mann sich also wirklich statt ist jetzt kein Klischee so wirklich statistisch zeigbar dass Männer sich auf eine Stellenausschreibung bewerben wenn sie vier oder sechs von zehn Punkten, die da aufgelistet sind erfüllen und Frauen halt erst bei mindestens neunzig Prozent.

00:31:46: Und dadurch erhöhen sie alleine durch diese Schlagzahl an Dingen, auf die Sie sich bewerben können wenn sie den Filter nicht so eng setzen ja extrem ihre Chancen.

00:31:54: abgesehen davon dass sie natürlich nicht diese Motherhood Penalty insgesamt haben oder Female Penalte ist es ja schon.

00:32:02: weil als Frau hast du ja wenn ich will kann ich als Arbeitgeber eine frau immer diskriminieren aber ich sage die ist noch zu jung die könnte Krine kriegen.

00:32:11: Die hat gerade eins bekommen, da könnten ja noch mehr kommen und jetzt ist sie zu alt.

00:32:15: also wenn ich will kann ich das ja.

00:32:17: irgendeinen Grund könnte ich immer finden.

00:32:20: Und da bremsen wir uns dann auch einfach so extrem selber.

00:32:22: aber wie du sagst es ist einfach super schön mit den Frauen auch zu erarbeiten auch wenn Sie jetzt eine Weile nicht gearbeitet haben und dass ihre beruflichen Skills sind unter diesem ganzen Babybreiwissen und Beikost und Gedöns so eingestaubt und wurden dann ja auch wirklich physisch vom Hirn nicht mehr angesteuert.

00:32:42: Da war einfach ganz lange kein Blut in der im übertragenen Sinne.

00:32:46: Und wie ein Keller,

00:32:48: wo man dann so nichts macht irgendwann?

00:32:49: Ja

00:32:50: genau, cooles Bild!

00:32:53: Genau wenn wir dann anfangen mit den Frauen wieder reinzugehen.

00:32:55: und was hatte ich denn da eigentlich auch so viel aufgemacht?

00:32:57: Wenn es ein cooler Quick-Tipp ist vielleicht ist sich mal seine letzten Arbeitszeugnisse einfach anzunehmen.

00:33:03: Was da aufgelistet steht an Aufgaben Und wenn man die alleine mal liest, denkt man sich, krass das habe ich alles gemacht.

00:33:10: Stimmt und das muss dich auch noch machen.

00:33:11: Wenn man vergisst ist wirklich also diese Stilldemenz, ihr hört dann ja nicht auf.

00:33:15: Man muss die Sachen schon auch erstmal nochmal wieder das Licht im Keller anmachen um dann zu merken doch ich aber schon eigentlich auch was auf dem Kast voll

00:33:23: und auch zu gucken vielleicht auch mal zu versuchen so zu tun als würde man so einen Job noch einmal machen müssen müsste.

00:33:28: was ich meine Also so zu tun als würde mein arbeiten okay Das war damals der Arbeitsauftrag von meinem Chef oder meiner Chefin.

00:33:35: Okay, ich mach das jetzt einfach mal.

00:33:38: Und zu gucken wie weit man da kommt und wie schnell man ist und wie man drin ist?

00:33:43: Weil vielleicht ist man sogar schneller schon oder denkt sich so hey dafür hab ich mein ganz oft... Wie oft denkt ihr ey krass wie viel Zeit ich früher für alle Sachen hatte!

00:33:52: Ich meine klar Alisha du hast total recht man muss trotzdem aufpassen dass man sich nicht übernimmt weil man jetzt plötzlich so schnell denken und handeln kann.

00:33:59: aber

00:33:59: im Endeffekt wie viele Aufgaben ich früher wieviel zeit ich für Dinge gebraucht habe wo ich jetzt denke

00:34:06: Das

00:34:06: hätte schneller gehen

00:34:07: können.

00:34:08: Man lernt halt auch einfach fünf gerade sein

00:34:10: zu lassen,

00:34:11: also als Mama lernst du halt ja ... Du kannst nicht alles hundert Prozent kontrollieren und du hast nicht ... Also kannst diesen Hundert Prozent Anspruch ans Ergebnis auch gar nicht halten weil dir einfach die Familie da auch ständig reinfuckt.

00:34:22: Ja voll.

00:34:24: Und oft reichende Achtzig Prozent aber auch satt und dicke.

00:34:28: Auch Krisenmanagement, das meinte ich auch eben Thema Resilienz.

00:34:32: Wie oft wird im Familienleben von jetzt auf gleich alles umgeschmissen?

00:34:36: Ja

00:34:36: ja klar!

00:34:37: Und du musst komplett umfahren so ne?

00:34:39: Okay wir sind gerade startklar auf dem Weg zum Kinderarzt und Kind kotzt sich in der Babyschale

00:34:44: folgt.

00:34:44: Die ist mini passiert.

00:34:45: Zeitplan dahin, alles wieder zurück... Mir schon!

00:34:54: Im

00:34:55: Auto, in der neutralen Zone auf Zypern.

00:35:02: Du kannst einfach nicht jedes Mal Nervenzimmer kriegen.

00:35:04: Also wenn ich dran denke, so als meine Juniorzeit was dann teilweise eine E-Mail die mal ein bisschen schärferen Ton hatte weil vielleicht nicht in der Präsentation alles zu hundert Prozent gepasst hat was das direkt innerlich für Dramen ausgelöst hat.

00:35:18: da hat man einfach keine Kapazität und man ist gewohnt schnell umzudenken Dinge im Kontext zu setzen.

00:35:26: aber man

00:35:26: braucht einfach häufig auch jemanden der einen hilft das zusehen neue Anwendungsfelder zu sehen.

00:35:33: Manchmal ist sie ja auch ein bisschen einfach fatig.

00:35:36: Was wir ganz oft machen, ist den Müttern wieder ein Gefühl dafür zu geben was die dann halt leisten.

00:35:42: weil was im Alltag passiert ist man fängt irgendwas an das Baby schreit also hört man auf und in dem Moment wo man etwas aufhört und abbricht ist das für unser Gehirn ein.

00:35:51: Das habe ich nicht geschafft Signal Und in dem Moment, wo ich es dann doch noch schnell zu Ende mache hat man ja einen schon angefangenen Task aufgenommen.

00:36:01: Das verbucht dann das Gehirn wiederum anders und dadurch entsteht gar nicht dieses Wo ich habe so viel weggeschafft.

00:36:08: und was das Auflösen kann ist, wenn man einfach sich abends hinsetzt und einmal durchgeht und aufschreibt Was hab ich denn heute eigentlich alles geleistet?

00:36:15: von Einkaufen, Kinderbespaßen über?

00:36:18: ich habe einfach nur eine Wäsche eingeschmissen.

00:36:21: Ich hab den Überlebensmodus geschafft und das waren diese Fülle wie der sieht.

00:36:28: Das tue ich alles über den Tag und nehme es gar nicht bewusst wahr.

00:36:32: Und auf der anderen Seite schicke ich unsere Klientin grundsätzlich los und mache eine WhatsApp-Gruppe auf mit allen Leuten, denen du vertraust.

00:36:42: Sie sollen drei Attribute, also Charaktereigenschaften nennen die sie mit dir verbinden.

00:36:47: Der Trick dabei ist dass sie dann ja häufig auch Sachen kriegen, die sie selber über sich gar nicht sagen würden.

00:36:52: Und dann kann man total gut in diese Arbeit gehen, das zu akzeptieren.

00:36:55: Aufzuarbeiten stimmt das denn?

00:36:57: Warum glaubst du nicht daran wie könnte man es besser umformulieren?

00:37:02: und so kann man dieses Problem wenn man selber seine eigenen Stärken gerade nicht richtig benennen kann oder mal keinen Zugang dazu hat auflösen.

00:37:10: Das hilft meistens so sehr weil am Anfang ist das eine leere Seite und dann steht die komplett voll mit irgendwelchen Attributen die man hat.

00:37:18: Ich bin total voll.

00:37:19: Ja, so viele Frauen sind so viel gut als du denkst.

00:37:25: Total und dann kommen die das nächste Mal in dieses und sagen Boah mir ging es so gut danach!

00:37:31: Und ich hatte jetzt richtig Lust weiter zu machen und voll auf in die Vollen und der Mindcept-Shift ist nichts unerschützt.

00:37:37: Ja

00:37:37: ja, total.

00:37:38: Das ist natürlich auch wichtig dass die Fähigkeiten, die man hat, dass sie auch anerkannt werden.

00:37:44: Das ist ja dann auch die Nummer, ne?

00:37:46: Also pass ich noch in meinen alten Job oder muss ich mir jetzt irgendwie was Neues suchen.

00:37:49: Gibt es denn irgendwie... also was können denn zum Beispiel... Sag mal, ich bin jetzt ein Chef oder eine Chefin und ich habe einen Unternehmen.

00:37:54: Es gibt ja auch viele Frauen, die Unternehmen führen Und dann werden deren arbeitnehmende Schwanger.

00:38:00: Was kann ich denn als Unternehmen zum Beispiel auch machen um zu sagen hey okay da kommt jetzt bald eine zurück.

00:38:05: wie komme ich auf die zu.

00:38:07: Wie kann ich die jetzt wieder in unser Unternehmen einführen?

00:38:10: Wisst ihr, was ich meine?

00:38:10: Also man könnte ja zum Beispiel wie du vorhin sagtest im Grunde genommen wieder fast wie so ein Vorstellungsgespräch.

00:38:15: So hallo herzlich willkommen schön dass du da bist.

00:38:18: Ey dann erzähl mal wie geht's dir denn und was hast du dazu gelernt oder so

00:38:21: ne?

00:38:22: Ja also ich glaube das Beste was Arbeitgeber tun können ist sie Frauen zu sehen Also einfach wahrzunehmen.

00:38:29: Ganz häufig wird der Ball zu den Frauen zurückgespielt und so, ja wenn du dann soweit bist meldest du dich halt.

00:38:35: Und das macht ja schon eine Hürde auf.

00:38:37: besser ist tatsächlich proaktiv mit der Verkündung der Schwangerschaft sich zu freuen keine Dinge in den Raum zu stellen mit Boah das könnte jetzt aber anstrengend für unser Team werden mal gucken wie wir das lösen diesen Ballast nicht bei den Frauen abzuladen natürlich existiert er aus wirtschaftlicher Perspektive Sondern sich für die Frauen zu freuen.

00:38:58: Dann, die Zeit wo man eben nicht beisammen ist irgendwie zu überbrücken im Sinne mit, man nennt das Kontakthalteprogramme.

00:39:06: sind das?

00:39:07: Genau, Kontakthaltenprogramme wo man einfach die Frauen mit in den Verteiler nimmt für Weihnachtsfeier, einfach treffen Firmen-Events vielleicht sogar explizit eine Gruppe für alle die gerade in Elternzeit sind aufmacht dass sie sich regelmäßig treffen können Firmensport was es halt so gibt Einfach dass die Frauen sich weiterhin zugehörig und gesehen fühlen.

00:39:27: Und dann wirklich, also mit einem guten zeitlichen Abstand zum Wiedereinstieg so sagen wir mal vier bis sechs Monate vorher schon abzuklären hey was sind eigentlich gerade deine Bedürfnisse?

00:39:40: Wir stellen uns XY vor kannst du dir das auch vorstellen?

00:39:43: was können wir dafür tun dass für dich der Einstieg gelingt und sich dann am Individualfall und den Bedürfenesten zu orientieren.

00:39:50: Ich glaube es ist so mit der best case Und wenn das dann auch noch firmenweit schon proaktiv kommuniziert wird, also Frauen die noch gar nicht schwanger sind oder zwischen den Kindern ins Unternehmen gewechselt haben.

00:40:02: Die Außendarstellung Employer Branding.

00:40:04: Wenn dass dort auch noch in ehrlicher Art und Weise aufgearbeitet wird und greifbar und sichtbar ist, das ist der optimale Fall.

00:40:12: Und gibt es denn?

00:40:12: wie ist es denn?

00:40:14: Hatte ihr auch schon so richtige Härtefälle wo ihr dann gerade du Alicia als Psychologin dann auch?

00:40:21: Wie kommen die Frauen denn?

00:40:23: Wie kommen die auf euch?

00:40:24: Sind die meistens so richtig desperate und sind so, ich weiß einfach nicht wo vorne und hinten und oben und unten ist.

00:40:32: Also wie fangt ihr die auch?

00:40:33: Was sind das für Frauen?

00:40:34: Wie kommen sie auf euch zu erzählen?

00:40:36: Vielleicht habt ihr ja irgendwie eine Story, die uns irgendwie erzählen könnt.

00:40:40: Ja total!

00:40:41: Die meisten Frauen finden uns tatsächlich über unseren Instagram-Kanal Und also da sind ganz viele, die melden sich da einfach auch schon mal an und folgen wenn sie erst in der Familienplanung sind.

00:40:52: Weil Sie schon ahnen das wird für mich irgendwann ein Thema und dann verfolgen sie uns über diese ganze Zeit und irgendwann sagen so jetzt bin ich da!

00:41:05: Viele Frauen finden uns auch über die Agenturen für Arbeit dann selber.

00:41:11: Und das sind häufig die, weil du jetzt sagtest so Härtefälle, die gerade aus dem Burnout kommen tatsächlich, die irgendwie ein Stück versucht haben in ihrem alten Job und sind da massiv mit verurteilen und auch bös willen wirklich und negativer Stimmung konfrontiert wurden und haben dann zu lange versucht es irgendwie zu schaffen.

00:41:33: Und die sind dann tatsächlich an einem Punkt, wo man sich dann nochmal andere Fragen stellen muss.

00:41:40: Wie komme ich jetzt wieder rein und wie kann ich das aber langsam steigern?

00:41:44: Und mir trotzdem langfristig auch wieder eine Perspektive offenhalten, mich noch mal weiter zu entwickeln?

00:41:49: also weil der typische Reflex von vielen ist dann so... Ich nehme jetzt einfach irgendwo ne Assistenzstelle an oder dann arbeite ich jetzt halt beim Rievel und gehen aus ihrer Karriere total raus Und dann wird der Weg zurück natürlich irgendwann schwieriger.

00:42:06: Ja, klar!

00:42:06: Das heißt sie sind in ganz unterschiedlichen Situationen.

00:42:08: es gibt aber auch genauso die Freude strahlen hier sitzen und sagen so

00:42:12: los gehen.

00:42:13: ich habe gerade eine Abfindung kassiert und was könnte ich jetzt besseres damit tun als wieder in meine Karriere zu investieren?

00:42:24: Kleinteil davon.

00:42:26: Und das ist für die einfach ein absoluter Selfcare Moment und so einen Aufbruch in diese zweite Lebenshälfte.

00:42:32: irgendwie, ich finde generell Mitte dreißig um die vierzig haben viele so einen Achso!

00:42:40: Ich bin ja eigentlich in erster Linie dafür verantwortlich dass sich ich glücklich bin und meinen Weg zu gehen und zu finden und weil wir aber so sehr in diesem braves Mädchending oft drin sind kommt der Gedanke vorher auf gar nicht.

00:42:52: Und dann entsteht das erste Mal wieder Raum dafür, also es gibt ganz unterschiedliche Stimmungen auch in denen die Frauen zu uns finden.

00:43:01: bieten das sogar aktiv an, was ich richtig cool finde.

00:43:03: Dass die Elternzeit Coachings übernehmen.

00:43:09: Also dass man während der Elternzeit ein Coaching in Anspruch nehmen darf um sich auch karriere technisch da eine neue Situation auszurichten

00:43:18: etc.,

00:43:18: also es gibt es sogar.

00:43:21: Und manchmal kommen die Frauen dann aber auch zu uns und sagen, ja ich hab mit diesem Elternzeitcoaching aber jetzt rausgefunden.

00:43:25: Ich möchte was ganz anderes machen!

00:43:26: Ja

00:43:26: wollte ich grad sagen das klingt für

00:43:27: mich nämlich auch

00:43:28: ein bisschen gefährlich so... Ich habe festgestellt mein Job bei Ihnen Herr Schiff ist eigentlich

00:43:32: gar nicht passend für mich

00:43:33: und ich weiß es ich hab richtig

00:43:34: abgeliefert

00:43:36: Aber ich möchte jetzt doch einen Strickladen eröffnen und das ist etwas ganz anderes.

00:43:42: Ja krass?

00:43:43: Das

00:43:43: ist auch so geil und das muss ich sagen klingt so absurd an der aktuellen Wirtschaftslage.

00:43:47: und ja Rekordzahlen in der Akademiker Arbeitslosigkeit.

00:43:51: Ich glaube für viele Menschen ist das, ist es eine richtig geile Situation weil sie das erste Mal befreiter sich die Frage stellen können was will ich denn?

00:44:01: Weil es nicht diese objektiv richtigen und vernünftigen Option gibt.

00:44:04: gerade ist nichts Objektiv sicher.

00:44:07: Ja, genau.

00:44:08: Also

00:44:08: früher hat man gesagt in der Bank wirst du nicht gekündigt beim Autobauerwissen nicht gekönigte ja Pustekuchen.

00:44:13: Das heißt wenn alles gleich riskant ist dann kann ich vielleicht auch wirklich einfach noch Steinmetzeln nehmen und solche Schifts begleiten wir dann ja auch.

00:44:23: also manchmal sind es kleine Schifts, manchmal ist das nochmal ein ganz neuer Bereich und manchmal ist es okay krass die wird jetzt echt tischlappen.

00:44:30: Geil ey das

00:44:30: stelle ich... das finde ich irgendwie so cool!

00:44:32: Und Frauen, die ich kenne Die haben sich so Sachen angeeignet, die sie in ihren Berufen verwenden können.

00:44:39: Wofür Sie ja total die Bestätigung kriegen?

00:44:41: Sie kriegen dafür Geld und werden dafür gelobt usw.

00:44:45: Das heißt es ist ein Eier das kann ich!

00:44:48: Ich finde, es ist so schwer die Balance zu finden und zu überlegen.

00:44:50: Okay mache ich jetzt das neue oder stick to the old?

00:44:54: Weil beim alten da liefer' ich auch ab.

00:44:55: Das klappt alles!

00:44:57: Aber eigentlich bin ich auch total müde mit diesem ganzen Scheiß.

00:45:00: aber das andere ist mir irgendwie zu anstrengend.

00:45:03: Wisst ihr was ich meine?

00:45:04: Und dann hängt man so die ganze Zeit in diesem...

00:45:06: Ja ja das ist tatsächlich etwas was wir ganz oft haben dass.

00:45:11: Durch die Ausversehen-Karriere ist das meistens der Fall.

00:45:14: Man hat sehr starke Fähigkeiten in etwas aufgebaut, dass man eigentlich grundsätzlich gar nicht leiden kann.

00:45:19: und dann ist man jetzt im Struggle... Das kann ich zwar gut aber ich mag es nicht!

00:45:23: Und dann gibt es Dinge, die ich total gerne mag, die bisher einfach nicht gewertschätzt habe weil sie mir leicht gefallen sind.

00:45:29: Insofern aber auch nicht so viel Arbeit reingesteckt haben.

00:45:31: und irgendwann hat eben der Fleiß die Leidenschaft überholt und den Spieß wieder umzudrehen, weil es ist völlig richtig wenn man etwas tut was einem leicht fällt das einem auch Energie gibt.

00:45:42: geht man letztendlich in der Bilanz besser raus, als wenn man Dinge tut die man zwar gut kann.

00:45:47: Die einen aber permanent den Nerv rauben.

00:45:50: und was wir immer versuchen ist sie wollen eine positive Energiebilanz haben.

00:45:54: also dass man auch wenn man denn arbeitet oder viel arbeitet gestärkt daraus geht und eben nicht leer gesaugt wie ein Quetschi und dann muss man auch noch Windeln zu Hause wechseln verändert letztendlich auch die komplette Familiendynamik, die Vereinbarkeitsthematik.

00:46:10: Die Resonanz, die man zu Hause bekommt wie die Kinder einen selber wahrnehmen als Role Model.

00:46:15: und deswegen ist immer diese Abwägung genau wie du sagst was kann ich gut versus was macht mir denn Spaß?

00:46:20: Was fällt mir leicht?

00:46:22: Das ist ähnlich, wie Alicia es vorhin schon angesprochen hatte mit dann mache ich halt was einfaches.

00:46:26: Was scheinbar einfach ist.

00:46:29: Ich gebe zwei drei Karriere Schritte zurück oder ich stelle mich irgendwo einfach nur in den Einzelhandel an die Kasse.

00:46:35: das ist ja einfach.

00:46:40: häufig den Leidenschaften, den Fähigkeiten gar nicht entspricht und dadurch eher zu einem Energiefresser wird.

00:46:46: Man sich irgendwie geparkt fühlt man ist mit den Wertvorstellungen nicht korreliert.

00:46:51: das sorgt für eine negative Energiebilanz obwohl der Job von außen betrachtet ich baute nicht dass diese Jobs einfach sind weil ich könnte sie nicht Aber dass die Energiebilanz trotz einem scheinbar einfachen Jobs negativ ausfällt, und dadurch wird man letztendlich wieder unglücklich.

00:47:05: Das

00:47:05: Schlimmste an der Strategie ist eigentlich noch die Abwärtsspirale, die das auslösen kann weil ... Man denkt dann, dafür bin ich ja überqualifiziert aber dann bewerbe ich mich da und da komme ich sicher unter und es ist nicht so.

00:47:16: Da bekommt man erst recht die Absagen, weil sich die Personaler zu Recht denken, es passt doch gar nicht!

00:47:24: Genau.

00:47:25: Und wenn ich dann, also in meinem eigentlichen Bereich habe ich keine Zusagen gekriegt.

00:47:28: Also sage ich okay, dann mache ich das.

00:47:30: Da hatte ich gerade mit einer Klientin die es promoviert und hat sich bei DM beworben.

00:47:36: Sie hat den Job nicht bekommen!

00:47:39: Dann geht's ja erst recht ab.

00:47:40: Nicht mal da komme

00:47:41: ich unter.

00:47:45: Also quasi eine ungelehrte Tätigkeit in dem Fall und das macht mit dem Selbstbewusstsein natürlich keine Aufwärtsschraube.

00:47:51: Und entsprechend wird es immer schlimmer, der eigentliche Weg ist aber zu finden okay Wo bin ich richtig gut?

00:47:59: Wo setz' ich richtig

00:48:01: energiefrei?".

00:48:02: Es gibt so ein Zitat.

00:48:07: Also du kannst dir noch so viel Mühe geben, aber wenn du jemand andern siehst der das aus Leidenschaft tut dann wird er das immer besser können als du und es wird ihn immer weniger Energie kosten.

00:48:20: Wie wird das Bemessen dieses Energielevel?

00:48:22: Das finde ich immer spannend in Gesprächen mit euch.

00:48:24: oder schreiben die Mütter das

00:48:26: auf.

00:48:27: Also es gibt natürlich Coaching-Übungen dazu, die basieren aber letztendlich alle auf einem Bauchgefühl dass man damit hat Was man machen kann, ist zum Beispiel einen Wellendiagramm zu zeichnen.

00:48:37: Dass man also den Tagesablauf durchgeht oder die berufliche Karriere.

00:48:40: Man setzt sich einfach ein Ziel und malt dann auf was hat mir viel Energie gegeben?

00:48:45: Und da kriegt man letztendlich eine Art Graf der das darstellt.

00:48:50: Das kann man machen, aber es ist auch.

00:48:51: ganz häufig haben die Frauen durch das Coaching einen emotionalen Zugang dazu und können sagen okay gut ja der Test sagt mir zwar ich bin total gut im Verwalterischen.

00:48:59: Aber ich brauche was Kreatives!

00:49:01: Ich kann jetzt keine Ablagen mehr machen.

00:49:03: Ja?

00:49:03: Das kann nicht.

00:49:04: Gutes mache ich nicht gerne passiert fast automatisch, hier stärker man dann drin ist.

00:49:09: Man kann natürlich auch so Übungen zur Assoziation und Dissociation machen also sich in irgendwelche hypothetischen oder tatsächlich mal real passierten Szenarien zurückversetzen und dann gucken mit welchen Gefühlen gehe ich denn daraus wenn ich das in so einer Art Traumreise nochmal durchlebe?

00:49:27: Da gibt es zum Beispiel die Möglichkeit.

00:49:28: Da hat aber auch jeder Coach von uns im Team einen unterschiedlichen Zugang und dann den wählen wir auch unterschiedlich pro Frau, also ich bin immer so ein bisschen der Typ super analytisch.

00:49:37: für mich ist das Mathe.

00:49:39: Also ich gucke mit den Klientinnen auf diese Tests und dann gehen wir die Übung durch und aus diesen verschiedenen Übungen kriegen mir so viele Puzzleteile und dann entsteht da einfach entstehender Cluster, die dann einfach eine ganz logische Antwort haben.

00:49:55: Coaches im Team, die gehen ein bisschen spiritueller dran.

00:49:59: Da gucken wir einfach auf was passt zu der Frau, die da gerade kommt?

00:50:02: Was braucht ihr?

00:50:02: Was wünscht sie sich?

00:50:04: Aber es gibt dann innerhalb dieses Prozesses so verschiedene Wege und das ist irre wie gut es funktioniert.

00:50:11: Voll geil!

00:50:12: Das klingt so cool...

00:50:13: Ja,

00:50:14: ich will

00:50:14: auch zu euch

00:50:15: kommen.

00:50:15: Ich meine gut jetzt habe ich einen schönen Job ist ja alles cool.

00:50:18: aber habt ihr irgendwie drei Tipps wie ich so herausfinde was meine Leidenschaft ist?

00:50:23: Weil das finde ich richtig schwierig.

00:50:24: und da kenne ich auch richtig viele Frauen die sagen ja was ist meine Leitenschaft?

00:50:27: keine Ahnung.

00:50:28: Weißt du es gibt hier auch Menschen die haben wirklich von ihren Eltern schon in ihrer Erziehung der war leidenschaft einfach nie ein Thema.

00:50:35: Da war

00:50:35: immer nur Thema, wir müssen jetzt das machen und dann machen wir das.

00:50:38: Und da hast du das schon fertig damit wir das und das machen?

00:50:41: Es ging nie darum mal so Laissez-faire oder es wurde abgetan ja, du mahlst gerne.

00:50:47: Süß!

00:50:48: Oder du strikst gerne, das kannst du abends machen wenn du fertig bist mit der Arbeit zum Beispiel.

00:50:52: Genau also ganz häufig sind das Glaubenssätze die mitgegeben werden System wieder gut machen.

00:51:00: Total!

00:51:00: Es gibt jetzt gerade eine ganz neue Studie, die rausgekommen ist, die zeigt das die beste Performance im Job auf den Attributen basiert, die man schon in der Kindheit im Spiel geliebt hat.

00:51:10: Das ist ein ganz spannendes Video

00:51:11: und die basierten...

00:51:15: Die basiert so ein bisschen auf einem der Tests, den wir auch anwenden.

00:51:19: Da geht es halt um künstlerisches Interesse, soziales verwalterisches, wirtschaftliches Denken, investigativ, also Lösungssuche analytisch und herstellende Attribute.

00:51:31: Und die Dinge, die man schon in der Kindheit gerne gemacht hat.

00:51:34: Wohlgemerkt nicht die von den Eltern forcieren müssen?

00:51:36: Und dann die, die man gerne gemacht hat.

00:51:37: Wenn man das auf diese Meta-Ebene zieht... Also ich habe gerne Bankhauffrau gespielt.

00:51:43: Ich zum Beispiel hab mir in das Bügelbrett meiner Mama gesorgt.

00:51:46: Hatte ganz viele alte Kreditkarten und hab dann gespielt wie Leute bei der Adopheben.

00:51:50: Dann hab' ich die Quittungen abgelegt und so.

00:51:54: Das kam ja total in den Kopf, weil ich diese Studien durchgelesen habe!

00:52:00: Und es stimmt,

00:52:00: das macht mir Spaß.

00:52:01: Ich bin theoretisch ein organisiertes Chaos aber ist für mich auch extrem befriedigend wenn ich eine Fallakte schließe und wenn ich Dinge beende, wenn ich weiß...

00:52:13: Sie machen bei uns das Qualitätssystem.

00:52:20: Man kann einfach so persönlich für sich in die Rückschau gehen und überlegen, welche Dinge habe ich denn gerne gemacht?

00:52:26: Und da auch zum Beispiel das Stricken oder das Handwerken eben rausholen.

00:52:31: Auch wenn es erstmal ganz klein scheint und auf die Meta-Ebene ziehen und überlegt was steckt denn da überhaupt drin?

00:52:36: ist das kreativ sozial wirtschaftlich?

00:52:40: also hab ich schon als Kind gerne Limonadenstand draußen gehabt und Geld eingesammelt als Beispiel.

00:52:45: all das können eben Attribute sein ... die einen Hinweis geben können.

00:52:49: Und dann kann man für sich überlegen in meinem aktuellen Job, ... ... finde ich das denn da wieder?

00:52:53: Oder stelle ich Facebook... Ja, das fehlt mir tatsächlich!

00:52:57: Das können alles sehr wichtige Hinweise sein.

00:52:58: Okay, kann es auch sein dass man so sagt okay einmal so ein... Was weiß ich zum Beispiel?

00:53:03: was habe ich gerne gemacht?

00:53:05: Also ich versuche jetzt mal so zusammenzufassen drei Tipps zu er, also jetzt so ganz.

00:53:09: Ich weiß euer Programm ist riesig und total umfassend aber das ist jetzt so eine Idee.

00:53:13: schnell ... schnellen Tipps, ja.

00:53:15: Also einmal so zu gucken okay... zum Beispiel welche Tätigkeiten habe ich als Kind gerne gemacht?

00:53:20: Was weiß ich?

00:53:21: vielleicht war ich eher ein Kind was drinne war oder vielleicht war er ein Kind und da für mich gespielt hab oder vielleicht habe ich immer irgendwie etwas gebaut oder vielleicht hatte ich ständig Ideen.

00:53:30: Und dann aber auch zum Beispiel noch zu gucken.

00:53:32: zweitens habe ich das gern in einer Gruppe gemacht.

00:53:35: War ich so'n kind die irgendwie immer eine riesige Freundeskreis hatte oder hatte ich immer meine eine Freunde und wenn die nicht da war wusste ich nicht wohin mit mir So ungefähr?

00:53:43: Genau.

00:53:44: Oder dann auch...

00:53:45: Ganz wichtiger.

00:53:46: So was,

00:53:46: wie habe ich Verantwortung übernommen wenn eine Gruppe dabei war oder war ich immer eher die, die gewartet hat dass jemand anderes ne Entscheidung trifft?

00:53:53: Also ganz wichtige Sachen dabei.

00:53:55: also da kann man sich wie gesagt als Kind schon mal reflektieren.

00:53:58: was ich auch immer gerne sage ist in der aktuellen Tätigkeit oder halt der Letzten wenn man gerade arbeitslos ist Was war die eine Aufgabe auf die du dich am meisten gefreut hast von deinen ganzen Aufgaben?

00:54:10: Was hast du davon am liebsten gemacht?

00:54:13: Waren das die Kontakte mit den Kunden?

00:54:14: War das die Ablage, war das dies, das ... Und das ist schon mal so ein Auchenpunkt.

00:54:19: Wenn das deine absolut liebste Tätigkeit war, wo du echt in Outlook-Kalender geguckt hast und gedacht hast,

00:54:24: oh geil!

00:54:25: Da hab ich jetzt Bock drauf...

00:54:27: Dann ist das schonmal eine gute Richtung.

00:54:30: Also dass der nächste Job mindestens genauso viel davon beinhalten sollte wenn nicht mehr.

00:54:37: Und habe ich im Webinar letzte Woche gemacht und das haben ja ganz viele in einer ganz tolle Rückmeldung geschrieben, als du dich entschieden

00:54:46: hast

00:54:48: welchen beruflichen Weg du einschlägst nach der Schule.

00:54:51: Was hast du dir von diesem Weg?

00:54:54: Von dem Beruf der da in deinem Kopf schwebte versprochen?

00:54:58: also warum war es das?

00:55:00: War's das ansehendes Geld die Tiere mit denen du ablässt?

00:55:04: was hatte ich dahin gezogen?

00:55:07: Ist das eingetreten oder nicht?

00:55:09: Und sich mit dieser achtzehnjährigen Roundabout-Version von sich noch mal zu unterhalten.

00:55:16: Was hatte ich jetzt am Berufsleben bisher enttäuscht?

00:55:18: Also viel Retrospektive ist

00:55:20: da drin.

00:55:21: Und dann kommt aber ganz, ganz wichtig dazu um überhaupt eine Entscheidung treffen zu können was will ich denn machen?

00:55:27: muss man überhaupt erst mal wissen was gibt es denn alles weil der Jobmarkt hat sich ja so rasant weiterentwickelt und das schafft man häufig einfach ehrlicherweise nicht alleine sich da überhaupt ein Bild von zu schaffen.

00:55:41: Und dann bleibt oft dieses Gefühl zurück, so hab ich da jetzt nicht was übersehen.

00:55:46: Voll!

00:55:47: Man kriegt ja auch ein bisschen Schiss ne?

00:55:48: Wenn du vorher warst... Ja aber wenn du in so einem Job warst und du merkst dann irgendwie oh hier geht's mir nicht mehr gut, ich fühl mich nicht mehr wohl und dann fängst du etwas Neues an, dann hast du natürlich am Anfang auch genau ... Dann hast der auch so ein bisschen Angst.

00:55:59: okay ist es jetzt das?

00:56:00: also das ist ja wie von einer Beziehung in die nächste zu wandern ne?

00:56:02: Dann bist du in der nächsten und denkst ok weil jetzt macht er ja das Komm ich damit klar?

00:56:09: Oder geh ich jetzt schon wieder in was rein, was überhaupt nicht zu mir passt so.

00:56:13: Und das ist natürlich cool wenn man da...

00:56:15: Ist diese auch frisch verliebt Phase!

00:56:17: Ja ja genau, genau

00:56:19: Am Anfang ist dann vielleicht alles okay und man macht so die Augen zu, vor dem was vielleicht doof ist.

00:56:23: Aber so nach einem halben Jahr kommt es dann ja doch wieder durch.

00:56:25: Ja genau.

00:56:25: Und dann sagt man aber jetzt kann ich nicht gehen weil dann versaue ich mir ein Lebenslauf.

00:56:28: Weil da war ich ja nur zu kurz hier und dann gehen wir da in zwei Jahre ins Land und deswegen macht das einfach Sinn sich vorher mit sich und mit dem Thema tiefer auseinanderzusetzen und das nicht so aus dem Bauch zu machen.

00:56:40: Und vor allen Dingen auch ja Vitamin B ist total wichtig für dekter Stellenmarkt also... Die weitere Empfehlung von Stellen ist total wichtig.

00:56:49: Aber das kann halt auch eine Falle sein, dass man da in was rein stolpert, weil es sich gerade ergibt.

00:56:55: So oder so macht einfach einen bewussten Prozess daraus.

00:56:58: Weil du hast jetzt in dieser Altersphase zwischen ... ... thirty und fünfvierzig ist ein super guter Moment für diesen Shift.

00:57:08: Voll!

00:57:09: Gibt's nicht immer wieder so Zahlen?

00:57:13: Sorry, die gibt es nicht auch immer wieder so Zahlen.

00:57:14: Dass du keine Ahnung das irgendwie mit.

00:57:17: ich glaube die meisten Gründungen von Frauen also Gründerinnen wie ja im Alter der Gründerin ist meistens irgendwie tatsächlich irgendwie so Anfang Mitte firtzig oder sogar fünfzig, die dann so richtig erfolgreich wurden.

00:57:30: Deswegen ey ladies,

00:57:32: typischer Karrierewechselpunkt ist auch neun und dreißig.

00:57:35: Ja krass, guck mal!

00:57:37: Spannend, dass man immer denkt ich muss auf jeden Fall richtig studieren und dann muss ich Vollgas geben.

00:57:41: Und so crazy!

00:57:44: Aber es ist ja auch eine geile Möglichkeit.

00:57:46: Ich meine wie cool ist das denn?

00:57:47: Wenn ich jetzt sehe...ich habe zwei Töchter und vielleicht die machen einen Beruf.

00:57:51: aber dann gibt's noch mal irgendwann so ein Part im Leben wo man sich nochmal neu entscheiden darf.

00:57:59: Das ist ja total geil eigentlich mega schön.

00:58:03: Da müssen wir manchmal unser Maßband für die berufliche Tätigkeit rausholen, weil viele haben so eine Torflusspanik in dieser Zeit.

00:58:10: Also sie wollen dann am besten etwas was bis zur Rente taugt.

00:58:13: Es ist häufig dieses Sicherheitsbedürfnis was man hat und dann holen wir ein unser hypothetisches Maßband raus und zeigen es okay so viel hast du bisher gearbeitet da stehst du jetzt das ist noch vor dir Und wenn du dich jetzt hier zwei, drei Jahre und irgendwas ausprobierst gegebenenfalls verrennst oder auch nicht hast du immer noch mehr als du vorher ursprünglich schon hinter dir hast.

00:58:38: Das bringt nochmal eine ganz andere Perspektive dazu.

00:58:42: Was ich vorhin noch kurz sagen wollte, ist dass uns die ganzen KI-Algorithmen als Bewerberinnen gerade diejenigen, die sich umorientieren wollen tatsächlich ziemlich schwer machen

00:58:52: aktuell.

00:58:52: Man kann KI total gut für sich nutzen aber so Portale wie Stepstone haben ja jetzt zum Beispiel die Möglichkeit das du deinen Lebenslauf dort hoch lädst Und was sie dann tun ist, die schlagen dir nur Berufe aus deiner Bubble vor.

00:59:06: Also wir merken das gerade immer im Coaching, wenn ihr gemeinsam in der Recherche sind dass ich völlig andere Sachen angezeigt bekomme als diese Frauen, die eben so ein gemeißtes Profil haben.

00:59:15: Das ist natürlich super weil man dann technisch betrachtet sehr gut zugeschnittene Jobvorschläge bekommt.

00:59:21: aus der Liste von hundred und neunzig Seiten Der anderen Seite hält es einen in der Bubble.

00:59:27: Wenn man dann das Gefühl hat Boah es gibt ja außerhalb von dem was Ich mache gar nichts anderes, weil das ist ja dann der Schluss den man erst mal zieht.

00:59:35: Dann kann es auch sehr demotivierend sein und einen da drin halten.

00:59:38: in der Systematik also macht auch aus der Perspektive sind sich nochmal Input von außen zu holen von Menschen die einfach wissen Ja es gibt ein Leben außerhalb dieser Blase in der du dich befindest.

00:59:50: gerade Das habe ich als Erwachsene noch gedacht, auch schon mal vor so ein paar Jahren.

00:59:56: Wie gesagt, ich befinde mich gerade irgendwie auf dieser komischen Reise an.

00:59:59: Ich bin auf irgendeinem Schiff, wo ich mich eigentlich gar nicht angemeldet hab und jetzt sitze ich da.

01:00:02: aber ich kann ja auch nicht aussteigen weil mich herum ist das Meer.

01:00:05: Da muss ich jetzt hier wohl mitfahren scheiße.

01:00:08: Aber weil du ja nicht weißt wie...das ist ein bisschen nach dem Abi.

01:00:12: Du weißt ja nicht wie die Berufe aussehen.

01:00:14: also es wäre so cool wenn man einfach auch als Erwachsenen nochmal sagen könnte hey kann ich mal irgendwie einen zwei Tage mitkommen?

01:00:20: Also wisst ihr?

01:00:21: Einfach mal in so ein Schnuppertag gemacht.

01:00:22: Ich habe zum Beispiel mir überlegt, werde ich doch Lehrerin... ...ich könnte ja auch noch einen Master dranhängen an meinen Musikstudium und sagen, ich werde Lehrerin.

01:00:28: Und genau wie du Julia vorhin meintest dann hab' ich die Ferienzeiten.

01:00:33: das ist irgendwie gefühlt Familienkonform.

01:00:38: Das ist hier direkt um die Ecke, ich kann mit dem Fahrer zur Schule fahren und so.

01:00:41: und da war ich da zwei Tage und hab gedacht krass!

01:00:44: Boah Nee, kann ich nicht.

01:00:46: Also es macht total Spaß aber ich will nicht jeden Tag mit diesen ganzen Kindern rumhängen.

01:00:50: Es ist einfach it's not my thing so, ne?

01:00:52: Das reicht mir nicht!

01:00:53: Da... das ist glaube ich zumindest und das hat mir so gut getan zu sehen.

01:00:57: Ach so ist das.

01:00:58: Oh ja, krass!

01:00:58: Also wirklich ein richtig total stumpfen Tag mal mitzumachen oder eine ganze Woche meinetwegen?

01:01:03: Ich finde eigentlich sollte man es wirklich öfters seine Freundin fragen und sagen, hey könntest du dein Chef mal fragen ob ich bei dir mitkommen kann?

01:01:09: Oder meinetwegende Freundin die selbstständig ist auch einfach wirklich in eine Woche begleiten.

01:01:14: wie sieht denn eigentlich dein Tag aus?

01:01:15: Wie ist das eigentlich als Selbständige?

01:01:16: Wie isst ihr das mit den Steuern?

01:01:17: Wieviel musst du nur da abgeben bla bla bla dass du wirklich dich mal richtig

01:01:20: praktisch

01:01:22: da reinversetzt und so tust als wärst du's schon.

01:01:25: Ja machen wir auch.

01:01:27: Also einige Klienten gehen in so Hospitation rein, ich bin mal uns ein bisschen für den öffentlichen Dienst zuständig weil ich eben acht Jahre selber in der Mühle war und ganz oft ist dann wenn man von der freien Wirtschaft den öffentlichem Dienst geht das Bauchgefühl sagt ja aber man kann sich es nicht so richtig vorstellen.

01:01:44: und die bieten solche Hospitations zum Beispiel ganz oft an dass man in der Behörde einfach mal ein paar Tage mitläuft.

01:01:51: Ahja okay cool interessant Ja, schön.

01:01:54: Also wir haben auf jeden Fall ein paar Tipps mitgenommen finde ich richtig gut dass man sich wenn man sich in dieser Situation befindet halt jetzt mal durch diese Folge vielleicht zumindest schon mal rein denken könnte wo es denn hingehen könnte.

01:02:07: aber

01:02:08: trotzdem noch einmal wirklich der Appell an alle Frauen oder von uns dreien wahrscheinlich zu sagen du musst nicht traurig sein in deinem Job und du musst das nicht kacke finden.

01:02:18: Es gibt einen Weg so Du kannst nochmal deine neue Leidenschaft dich noch mal woanders finden.

01:02:24: Du musst es jetzt nicht durchziehen bis zum Ende.

01:02:27: Absolut, oder?

01:02:28: Ja,

01:02:28: hundert pro und vor allen Dingen auch an aller Frauen in Arbeitslosigkeit oder wo das ansteht.

01:02:34: Das ist kein Drama, das ist kein Scheitern, das is eine Versicherung.

01:02:38: in die hast du Jahre einbezahlt und wirst noch Jahrzehnte einzahlen.

01:02:43: Nimm dir einen Anspruch und nimm da auch mit was dir zusteht.

01:02:45: Du muss das gar nicht alleine schaffen.

01:02:48: dir steht da einfach auch Hilfe auf diesem Weg zu.

01:02:51: Ich weiß, dass sich da viele... also die Arbeitslosigkeit so das große schwarze Monster ist in den Köpfen und sich dann auch schwer tun, da Unterstützung anzunehmen weil sie halt alles alleine schaffen wollen.

01:03:02: aber das muss man einfach nicht.

01:03:03: Ich

01:03:05: hätte jetzt gerne noch eine Abschluss, ich hatte eine andere Abschlussfrage was ihr euch für die Zukunft der Arbeitswelt in Bezug auf Mütter wünscht?

01:03:12: Aber irgendwie ist es wieder so passiv für die Frau finde ich eigentlich.

01:03:19: Was würdet ihr euch wünschen, dass was Mütter für sich mehr in Anspruch nehmen?

01:03:28: Welche Fragen dürfen sich Frauen mehr stellen als das sie jetzt noch tun um ihren Selbstwert wirklich erkennen zu können?

01:03:39: Versteht ihr was ich meine?

01:03:40: also so wie weit darf ich gehen?

01:03:44: welche Frage darf ich mir stellen?

01:03:46: Ich hatte da tatsächlich eine ganz inspirierende Professorin kennengelernt, auch für Wirtschaftswissenschaften.

01:03:51: Und sie hat immer gesagt wenn sie von der Herausforderung steht wo sie das Gefühl hat sie macht sich gerade besonders klein dann fragt sie sich was würde ein Mann tun?

01:04:01: und dann nimmt sie den Mittelweg.

01:04:04: Sie gleicht sich nicht an die Männerwelt an, das einfach nur rein aus Ego heraus, ihr möcht es nicht machen wie die Männer aber sie möchte dann den Mittel Weg gehen.

01:04:11: also sie pusht sich dadurch selber.

01:04:14: ich finde das ist zum einen glaube ich ein guter gesunder Weg.

01:04:19: auf der anderen Seite hat es sehr viel damit zu tun in sich selbst vertrauen ein Selbstvertrauen zu haben und dass wird uns viel zu häufig genommen auch weil wir um uns herum natürlich ganz viele verschiedene Auslegungen dieser Phase haben.

01:04:33: Wir treffen auf dem Spielplatz in der Gravelgruppe Frauen, die das völlig unterschiedlich handhaben.

01:04:38: Die einen wollen bis zur Schule von den Kindern zu Hause bleiben und die anderen steigen nach vier Wochen wieder ein.

01:04:44: Und es gibt dabei keinen richtig und falsch sondern dass man sich selbst und seinen eigenen Instinkt und Bedürfnisse hört.

01:04:50: Ich glaube, das würde ganz viel Knoten lösen!

01:04:55: Und viel mehr.

01:04:55: was will ich als was muss ich?

01:04:58: Super,

01:04:58: vielen Dank Alisha und Julia von Momcareer.

01:05:02: Sehr gerne!

01:05:03: Macht es gut!

01:05:04: Danke!

01:05:05: Ciao ciao!

01:05:06: Vielen lieben Dank fürs Zuhören.

01:05:08: ihr Lieben ich hoffe ihr habt was mitgenommen von der Folge.

01:05:11: vielleicht hat das euch ja auch wach gerettet und die denkt so Boah eigentlich bin ich echt nicht happy und ich muss mal überlegen ob ich das was ich machen noch weitermachen möchte.

01:05:19: schaltet auch nächste Woche wieder ein wenn es wieder heißt ehrlich gesagt vorn echte Mamas.

01:05:26: Und ja, abonniert den Podcast gerne hier bei Spotify oder wo auch immer ihr Podcast hört damit ihr keine Folge verpasst.

01:05:32: Kommentiert außerdem fleißig!

01:05:34: Ich freue mich.

01:05:35: bitte, bitte kommentiert.

01:05:36: ich weiß ich sage es jedes mal aber ich habe einfach Bock auf euch und die Community und will wissen was bei euch abgeht.

01:05:41: Ja ich würde mich total freuen wenn ihr auch mal schreibt was ihr cool findet oder was euch genervt habt oder sonst irgendwas.

01:05:47: Ich lese es mir durch und ich freu mich über jedes Feedback.

01:05:49: Außerdem folgt uns gerne bei Instagram auf echteMamasPunkt, ehrlich gesagt.

01:05:54: Wir hören uns nächste Woche wieder!

01:05:55: Euren Ora.

Über diesen Podcast

Echt. Echter. Ehrlich gesagt.

🎆 Neues Cover, 🎶 neuer Jingle, 🎙️neue Stimme.

Der neue Echte Mamas Podcast geht deep: Jetzt spricht Nora Becker mit echten Eltern über echte Gefühle. Und zwar über die schönen, aber auch die schwierigen! Denn wir wissen genauso gut wie ihr: Das Leben als Eltern ist wunderbar erfüllend, kann aber auch fordernd – und manchmal sogar überfordernd – sein.

Nora fragt ihre Gäste das, was sonst keiner fragt. Wir laden euch ein, mit uns zuzuhören, was unsere Gäste wirklich beschäftigt. Herzlich willkommen bei "Ehrlich gesagt"!

Mehr über Echte Mamas erfahrt ihr unter www.echtemamas.de und auf https://www.instagram.com/echtemamas.ehrlichgesagt - jetzt folgen, abonnieren, kommentieren, liken und weitersagen!

von und mit Echte Mamas

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