00:00:06: Hallo ihr Lieben und herzlich willkommen zum Podcast, ehrlich gesagt, von Echte Mamas.
00:00:10: Hier nehme ich euch mit in ehrliche, lustige und manchmal auch richtig tiefe Gespräche mit tollen Gästen.
00:00:15: Es geht um ernste, spannende und bewegende Themen, also um alles, was uns als Mamas, Frauen, Eltern oder einfach als Menschen beschäftigt, die Familie und das Leben lieben.
00:00:24: Heute mit mir im Gespräch Dr.
00:00:26: Karella Ersvaran, Fachärztin für Kinder und Jugendliche, Autorin und Praxisinhaberin in Köln.
00:00:32: Sie weiß genau, wie das System Gehirn funktioniert, wo und warum Stress
00:00:36: entsteht
00:00:37: und wie man sich ihn gegenüberstellt.
00:00:39: Karella hat ein wunderbares Buch geschrieben, was auch den Titel dieser Folge hat, nämlich Glück entsteht im Kopf.
00:00:44: Denn sie weiß exakt, wie man Leuten wie mir, die in Bio eine Fünf hatten, erklärt, wie das Oberstübchen arbeitet.
00:00:51: Sie informiert uns auf Instagram als Keynote-Speakerin und vor allem in ihrer Praxis.
00:00:55: Wir haben außerdem über ihre Herkunft und ihren Weg aus Äthiopien über Ungarn bis nach Deutschland gesprochen, der sie zu der Person gemacht hat, die sie jetzt ist.
00:01:04: Herzlich willkommen, Dr.
00:01:05: Karella Ersvar.
00:01:07: So schön, dass du da bist, Karella.
00:01:08: Ich freu mich so.
00:01:12: Richtig, richtig cool.
00:01:13: Hi.
00:01:14: Herzlich willkommen im Podcast, ehrlich gesagt.
00:01:17: Hallo, liebe Nolla.
00:01:19: Ich freu mich.
00:01:19: Ich freu mich auch.
00:01:21: Also, pass auf.
00:01:22: Ich kenne ja, ich weiß, du bist Autorin.
00:01:24: Guck ich richtig?
00:01:25: Du guckst ja noch mal.
00:01:26: Du guckst ja noch mal.
00:01:29: Und über das Buch reden wir nachher auch noch.
00:01:32: Aber ich würde gerne etwas über dich erfahren, weil ich deinen Lebenswegstor spannend finde.
00:01:36: Also, du bist ja geboren in Äthiopien.
00:01:39: Dann hast du dein Medizinstudium in Ungarn gemacht und dann hast du eine Facharztausbildung in Köln gemacht und hast heute deine eigene Praxis in Köln.
00:01:48: Hä?
00:01:49: Was war das denn für ein Weg?
00:01:50: How did that happen?
00:01:53: Well, das Leben ist ja immer anders als man sich das vorstellt.
00:02:00: Für manchen Menschen.
00:02:01: Wir hatten einen Krieg und ich musste weg.
00:02:03: So wie viele Länder jetzt auf der Welt und ich hatte keine Möglichkeit nach Amerika zu... Fliegen, wo, was ursprünglich gedacht war, dann in London, meine Eltern hatten da kein Geld mehr.
00:02:15: Es gab ein Krieg, es gab Stipendien für Schüler, Medizin zu studieren und ich habe mich beworben, nein, zu bekommen.
00:02:21: Wie alt warst du da?
00:02:23: Meine Eltern waren, ich war sechs Jahre alt.
00:02:25: Wir haben die Schule, ich war in einer Provatschule und ich bin tatsächlich, ich kann selber manchmal nicht glauben, war mit sechs Jahren nach Hongan ausgewandet und ich hatte ein Jahr Sprachunterricht.
00:02:37: und dann mit siebzehn habe ich Medizin angefangen Medizin zu stehen auf Ungarisch.
00:02:42: Insofern, Yonapot Kivanok, Nadjo Niol, Beselec Moderol.
00:02:47: Das habe ich gerade gesagt.
00:02:48: Guten Tag, ich spreche sehr gut um
00:02:50: Ungarisch.
00:02:51: Ich habe es natürlich vieles vergessen, aber ich konnte fließen um Ungarisch sprechen.
00:02:54: Also du bist ohne deine Erinnerung gegangen, geflüchtet nach Ungarisch?
00:02:58: Ja, ganz alleine und ganz... Ich muss das machen, weißt du, du hattest auch damals gar nicht diese... Diese Connection, es gab kein Instagram, es gab kein FaceTime.
00:03:09: Es war wirklich eine andere Generation, andere Zeiten.
00:03:11: Ich hatte ein Telefon, aber so normalen Straßentelefon mit Geld, was du reinwerfen konntest.
00:03:18: Aber ich glaube, diese iPhones sind alles gar nicht.
00:03:21: Und sie hat sich alles entwickelt.
00:03:23: Und macht das jemandem stark?
00:03:26: Ich weiß gar nicht.
00:03:27: Ich glaube, dass wenn jemand von sich aus stark ist und nicht anfällig und zielstrebig, wie ich das damals war, schafft man das.
00:03:36: Ich hatte auch Studenten in den Kommilitonen, die das nicht geschafft haben.
00:03:39: Wir hatten eine, die hat immer Hysterie und Panik gehabt, der hat immer Sehnsucht gehabt, viele haben es auch abgebrochen.
00:03:46: Und wir sind zurückgekehrt.
00:03:47: Bist
00:03:48: du mit einer Gruppe von Jugendlichen quasi aus Äthiopien zusammen?
00:03:51: Oder bist du?
00:03:51: Ach so, okay.
00:03:52: Hast du noch Kontakt zu manchen von denen?
00:03:55: Nee, gar nicht, weil die haben dann, ich hab alleine ein Medizinstück, da war noch einer, aber der ist dann auch nach Amerika ausgewandert nach dem zweiten Jahr.
00:04:03: Ich war ganz alleine im Ende.
00:04:05: Okay, dann hast du, dann warst du in Ungarn.
00:04:07: Und dann hast du sofort mit, ich mein, die sechzehn ist ja auch noch, poop, jung.
00:04:12: Find ich.
00:04:13: Ja, das junge und aber du hast ja gar keine andere Möglichkeit mehr.
00:04:17: Guck mal, es gibt auch Menschen, die auch ohne Eltern als sieben jährige oder acht jährige irgendwie geschickt werden.
00:04:23: Irgendwo in der Mitte, denen mich sterben.
00:04:24: Also, ich habe glücklicherweise bin ich kein einfach dieses Asylverfahren haben müssen.
00:04:30: Ich hatte ein organisiertes Studentenleben.
00:04:33: Ich bin dahin gekommen, war in einem Studentenwohnheim mit anderen Studenten und die kamen aus alle Welt.
00:04:38: Da waren hundertfünfzig Studenten aus Amerika, Südamerika, Afrika, Asien.
00:04:44: Es waren alles gemischte Studenten dort.
00:04:46: Es war schon irgendwo auch spannend.
00:04:49: Und du merkst einfach nach drei, vier Monaten später, das haut dich, dass du den doch... Kriegst
00:04:54: du doch dann die Schelle?
00:04:54: Dass
00:04:55: du dann nicht zurück kannst.
00:04:57: Ja,
00:04:57: genau, genau.
00:04:58: Das war so plötzlich, überkommt ich das.
00:05:00: Das war dann ganz tragisch.
00:05:01: Ich habe dann geheult drei Tage.
00:05:03: Meine Mutter hat mir dann geschrieben, also Brief haben wir alle, so einmal im Monat bekommen.
00:05:07: Ich habe gesagt, wenn du jetzt zurückkommen willst, jede Zeit.
00:05:09: Und er hat mir das offen gelassen.
00:05:11: Und das war ganz wichtig.
00:05:12: Niemand hat mich unter Druck gesetzt.
00:05:15: Wahnsinn.
00:05:16: Ich mir gerade vorstellen, ich habe auch zwei Töchter.
00:05:18: Aber Ethiopia war ein Kriegsland.
00:05:20: Es gab, du hattest
00:05:21: keine Chance.
00:05:21: Ja, wir hatten Kriege und es war... Ich hatte die Wahl, die zurück in diesen schrecklichen Krieg.
00:05:27: Und da sind wirklich jeden Tag Menschen gestorben und Menschen ins Gefängnis.
00:05:31: Und es war kein Perspektiver.
00:05:32: Und ich habe es alles gehasst.
00:05:34: Es war auch nicht so ganz safe.
00:05:36: Das war alles sehr gefährlich auch.
00:05:38: Und ich habe gesagt, nee, nee, bleib lieber hierhin, mach mein Sturm zu Ende.
00:05:41: Es war ganz peaceful, ganz
00:05:43: ruhig.
00:05:44: Ja.
00:05:44: Und deine Eltern konnten, aber die hätten nicht mitkommen können, weil die hätten dann Asylverfahren durchgehen müssen, weil sie ja kein Stipendium gehabt hätten.
00:05:51: Richtig?
00:05:52: Meine Mutter hat fünf andere Kinder, mein Vater musste arbeiten, also die konnten nicht.
00:05:59: Wir hatten auch kein Geld, man konnte auch gar nicht mal den Ticket
00:06:01: kaufen.
00:06:02: Bist du als Einzige von deinen Geschwistern dann rausgegangen?
00:06:06: Ja, mein Bruder ist nach Kuba.
00:06:09: Wird sich was als Ingenieurwesen in Kuba studiert und ich bin dann.
00:06:12: Und dann hat dann alles in sich verändert.
00:06:16: Meine Geschwister waren jünger als ich.
00:06:18: Und als sie fertig wurden, gab es, glaube ich, diese Stipendiumnummer nicht mit der Schule.
00:06:21: Die haben
00:06:22: dann dort
00:06:22: studiert in Addis.
00:06:24: Aber am Ende des Tages sind alle ausgewandert, als sie leben in Amerika und in London.
00:06:29: Und wir sind sechs Kinder, keiner lebt in Ägyptien.
00:06:33: Es war einfach gefährlich.
00:06:36: Krieg.
00:06:36: Ja, natürlich.
00:06:37: Und damit Krieg, weißt du, als Frau bist du total gefährdet.
00:06:40: Und ich weiß gar nicht, man kann sich das gar nicht vorstellen.
00:06:43: An diese Stelle möchte ich jedem sagen, die Menschen, die über Deutschland sich beschweren, wir leben in ein tolles Land und wir haben die Möglichkeit noch in Frieden alles gestalten, was wir gestalten
00:06:53: wollen.
00:06:54: Man nimmt das nicht wahr.
00:06:54: Das musste man vielleicht wahr.
00:06:56: Ja, man
00:06:58: ist wirklich nicht dankbar.
00:06:59: Ich liebe das hier.
00:07:00: Man denkt, dass er seinen Kindern gegenüber oft, wenn man reißt sich ja für die Kinder immer so ein bisschen den Arsch auf.
00:07:05: eigentlich.
00:07:06: Und dann sind die manchmal haben die ja so undankbare Tage, wo du so denkst, ey, wenn die dann so ganz wenig ja machen, ist ja auch okay.
00:07:13: Aber dann denke ich manchmal so, ich würde am liebsten sagen, ihr wisst gar nicht, was ihr alles habt.
00:07:18: Aber ich weiß, aber ich muss das glaube ich mir selber auch öfter mal sagen, ey, du weißt gar nicht, was du hier alles hast, was für Privilegien du hast.
00:07:26: Eigentlich müsste man jeden Tag gerade hier aufstehen und sagen, Ey, wir haben keinen Krieg, wir haben ein Gesundheitssystem, was funktioniert.
00:07:32: Ich kann, wenn ich krank bin, zu Ärztinnen und Ärzten gehen.
00:07:34: Und auch wenn es länger dauert, ja, das ist alles grad nicht perfekt, aber es ist auf jeden Fall trotzdem da, ne?
00:07:40: Das System funktioniert auf einer Art.
00:07:42: Also diese Dankbarkeit hat mit viele Ebenen, auf viele Ebenen bei mir, weshalb ich glücklich lebe.
00:07:47: Einmal ist die Dankbarkeit natürlich, dass wir nicht in diese gefährliche Kriegssituation leben.
00:07:52: Einmal.
00:07:53: Aber auf der anderen Seite ist es auch dein Privatleben.
00:07:56: Hast du ein funktionierendes Privatleben?
00:07:57: Du kannst ja auch alle Ebenen leiden.
00:08:00: Hast du eine Familie, was funktioniert?
00:08:01: Bist du glücklich?
00:08:02: Hast du beruflichchen Glück?
00:08:04: Und dann kommt noch die Gesundheit.
00:08:05: Bist du gesund?
00:08:06: Ich habe gerade eine Freundin, die hat ein ganz schlimmer Diagnose und ich denke immer, Gott, was haben wir für ein Glück, dass wir auch gesund leben können und dass unsere Kinder gesund sind.
00:08:14: Insofern, man kann vieles aufzählen, worauf man jetzt zufrieden, dankbar und glücklich sein kann und das vergessen.
00:08:22: viele Menschen.
00:08:23: Weil die Sehnsucht nach was anderem immer so groß ist und ich denke, das erleichtert auch das Leben mit den Kindern, wenn wir einfach dankbar sind, dass wir sie haben und uns darauf einigen, dass wir das Beste tun, was wir tun.
00:08:35: Ja, das ist wahrscheinlich auch so ein bisschen verbunden mit diesem Perfektionismus und diesem Optimierungswahn, den wir irgendwie alle haben.
00:08:40: und dann ist the grass is always green on the other side, dann ist es immer so... Ja, man vergleicht sich leider zu viel.
00:08:47: Eigentlich sollte man sich mehr auf sein Leben konzentrieren und darauf, was alles funktioniert.
00:08:54: Na ja, okay, also du warst dann in Ungarn, dann hast du also Medizin auf Ungarisch studiert?
00:08:59: Ja, also auch alle Fachbeziffer?
00:09:00: Ja, genau.
00:09:01: Und dann bist du nach... Und dann bist du nach...
00:09:05: Da müsste ich hier Deutsch
00:09:06: lernen,
00:09:07: wieder.
00:09:08: Boah,
00:09:08: ey, es hat mich gefallen.
00:09:09: Oh Gott, ja.
00:09:11: Ja, sitzt denn
00:09:12: ja.
00:09:13: Ja, krass.
00:09:13: Und wie bist du auf Köln gekommen?
00:09:15: oder Deutschland überhaupt?
00:09:17: Ich hatte ein Freund hier aus Köln.
00:09:19: Ich bin mein Freund gefolgt und habe uns direkt getrennt, als ich hier war.
00:09:23: Und ich hatte einen Vertrag tatsächlich des Manne-Könzarbeiter-Model, weil ich hatte keinen Arztjob.
00:09:29: Und ich bin in Düsseldorf an der Künstlerdienst.
00:09:32: Da hieß es damals für diese Messen, Igedocipädi und so weiter.
00:09:35: Weil ich gebucht nach, habe ich dadurch ein Visum bekommen erst mal.
00:09:38: Okay.
00:09:38: Nicht durch die, durch das Medizin.
00:09:41: Und später habe ich dann die Approbation bekommen.
00:09:45: Und deshalb bin ich, als ich gestartet bin, gar nicht im Medizinchenbereich, sondern sind dann ... ... für eine Agenturwahl geschickt worden, in Deutschland hauptsächlich.
00:09:55: Und ich habe richtig viel gearbeitet und ... ... ich mochte das nicht so ganz, ich war auch nicht so geschickt.
00:10:02: Ich habe gedacht, ich würde lieber doch doch Ärztin sein.
00:10:07: Und das ist tatsächlich so, dass es mir richtig viel Spaß macht.
00:10:09: Und dann
00:10:10: hast du dir okay, dann bist du also erst mal noch kurz Model gewesen ... ... und dann bist du von den Lautstegen und dann wieder zurück ... ... und hast gesagt, ich möchte doch jetzt als Ärztin arbeiten.
00:10:19: Richtig?
00:10:21: Genau.
00:10:22: Und was gut war war, weil ich nicht so gut Deutsch konnte.
00:10:26: Ich habe ja mein Geld verdient und bin dann in der Uniklinik.
00:10:29: Habe ich die gefragt, ob ich einfach ... Es gab so einen Begriff Gastarzt.
00:10:33: Das heißt, du konntest einfach mal das Gast arbeiten ohne Verbütung.
00:10:37: Wann
00:10:37: war das ungefähr?
00:10:37: In welchen Jahren?
00:10:38: Ich habe sie mal gefragt.
00:10:41: Wann war das denn?
00:10:42: Oh Gott, fragst du mich.
00:10:42: Das war Anfang der Neunziger.
00:10:45: Und die haben dann zugestimmt, dass ich das machen kann.
00:10:50: Und dann habe ich ... ... mein Geld dort verdient und ich ... ... wenn ich keinen ... ... wir hatten ja sehr saisonale Jobs als ... ... als Mann können, ... ... kann es ja nicht ... ... dass er noch pausend dazwischen ... ... als die Messe waren immer ... ... im März, ... ... und dann bin ich im Apple noch mal ... ... arbeiten gegangen, ... ... als ich dann ... ... immer diese ... ... sie sind fast schon Week Seasons.
00:11:07: Und ... ... dann habe ich ... ... glaube ich fast ein Jahr da ... ... als Gast der Esslinge arbeiten, ... ... dann irgendwann haben die mehr ... ... einen Vertrag gegeben, ... ... dann auch gegen ... ... mit der Approbation alles weiter.
00:11:16: Also ... ... oder umgekehrt, ... ... also ich habe den Job gekriegt ... ... und da war diese ... ... diese Übergang ... Und das habe ich dann immer auch ein bisschen in den Medien, habe ich Werbung gemacht und so weiter, dann die Fernsehsendung und so weiter.
00:11:25: Das ging ja alles damit zusammen mit diesem primären Job, den ich da hatte.
00:11:29: Also du hast die Fernsehwerbung während du die Approbation gemacht hast, da hast du die Werbung als Model gemacht?
00:11:35: Hä?
00:11:36: Ne.
00:11:37: Genau, ich habe ja, du hast als Model gearbeitet, Geld verdient und da warst du ein bisschen schon in diesem Medienwelt eingetaucht.
00:11:46: Und wir haben eine Werbung gemacht, wir haben viel Geld mit auf Werbung verdient
00:11:49: damals.
00:11:49: Ich habe viel, viel mehr Geld verdient als in der Uni-Klinik.
00:11:52: Man konnte... Es gab zum Beispiel so was Lidl und so was, die hatten, ich weiß gar nicht, Rewe, glaube ich sogar, die hatten so Zeitschriften, was du in einem Briefkasten
00:12:00: bekommen hast.
00:12:01: Und ich habe dann so eine Butter in der Hand genommen, eine Butterwerbung gemacht und Milchwerbung.
00:12:06: Total mit Buy-Out und unglaublich viel Geld bezahlt.
00:12:09: Und ich habe, glaube ich, nie wieder so viel Geld verdient,
00:12:13: das war
00:12:13: irre.
00:12:16: Ja, und das war sehr, sehr gut, weil ich musste dann, konnte ich ihn entspannen, ein bisschen Arbeit in der Klinik und mein Deutsch verbessern.
00:12:24: und auch du musst nicht nur die Sprache verstehen, du hast Medizinisch erkennen, die sind die Sprache, du musst dann auch diese Kultur des Kindeslebens verstehen, Kindergarten, Schule, etwas Stresses, was ist die Ernährung?
00:12:37: Also du musst im Grunde genommen ein komplettes Gehirn komplett neu auf diese neue Welt Deutschland
00:12:46: einstellen.
00:12:46: Du hast ja auch
00:12:48: als
00:12:49: Ärztin vor allem eine total interkulturelle Erfahrung gehabt dann.
00:12:53: Also du bist ja, in Ungarn hast du wahrscheinlich eine ganz andere Familien- und Kindermedizin kennengelernt als dann in Deutschland, kann ich mir vorstellen.
00:13:00: Was ist da der Unterschied?
00:13:01: Genau, die haben andere, das ist schon lange her, aber sie haben in Ungarn ist natürlich sehr, sehr, sehr streng.
00:13:11: gewesen.
00:13:11: Also du hast jetzt nicht diese Arzt, weil wir hier, wir sind hier sehr viel Liberale hier, wir machen und wir gehen auf die Eltern sehr ein.
00:13:19: Das war ganz viel strenger.
00:13:20: Die müssen kommen, behandelt werden, wieder gehen.
00:13:22: Es gab nicht die Frage geimpferten oder nicht geimpferten.
00:13:24: Es gab dieses... Gespräche und dieses Austauschen und diese, was will ich und was will ich nicht für mein Kind.
00:13:32: Diese Wahl hat nie damals ein Kommunismus nicht.
00:13:34: Es musste gemacht werden und fertig.
00:13:36: Der Mensch hat sich auch seit dem entwickelt, sind über zwanzig Jahre.
00:13:38: Das heißt, unsere Verständnis für Kinderentwicklung hat sich verbessert.
00:13:42: jetzt und der Umgang miteinander.
00:13:45: Allein in meiner Zeit ist mit über zwanzig Jahre in der Praxis.
00:13:48: Das heißt, seit mein Anfang vor zwanzig Jahren jetzt hat sich auch einiges verändert.
00:13:53: Weißt du, in der Umgang mit Eltern, umgang mit Kindern.
00:13:56: Und du merkst auch einfach mal, dass die Eltern sich
00:13:59: verändert haben.
00:13:59: Ja, das finde ich total spannend.
00:14:01: Also das
00:14:01: steht hier
00:14:02: natürlich noch mit auf meinem Zettel.
00:14:04: Also wie du die Entwicklung der Mamas vor allem aussiehst, in der ganzen Zeit.
00:14:10: Ich meine, du hast jetzt zwanzig Jahre Mama und du bist ja auch selber Mama.
00:14:13: Wann bist du selber Mama geworden?
00:14:15: Ja, auch so für das Vierundzwanzigjahr.
00:14:19: Genau, mein älter sonst Vierundzwanzigjahr
00:14:21: geworden.
00:14:21: Wahnsinn.
00:14:22: Ja.
00:14:23: Ich habe einen Erwachsenen von zwei und einen
00:14:27: anderen Erwachsenen geworden.
00:14:29: Ja, ganz süß.
00:14:29: Da hat man auch.
00:14:33: Ja, ich freu mich.
00:14:34: Das ist schön.
00:14:35: Für die würde es besser, wenn ihr ein bisschen warm habt.
00:14:37: Ich
00:14:38: finde das gar kein Problem.
00:14:39: Aber ich habe diese, weißt du, die Zeit hat sich verändert, weil die Wahrnehmung sich geändert hat und es ist interessant, aber die Krankheiten ändern sich.
00:14:50: Durch die Impfungen, durch die Vorsaugen, hast du nicht mehr die Krankheiten, die wir vorhaben jetzt.
00:14:56: Nehme einfach mal ein ganz einfacher Beispiel RSV-Virus, sag dir was, das war vor zwei, drei Jahren ein Riesengeschichte.
00:15:02: Jetzt gibt es die Impfungen, die gibt es gar nicht mehr.
00:15:03: Wir haben keine Kinder mit RSV.
00:15:05: Das ist innerhalb von einem Jahr, ist diese Krankheitsbild verschwunden.
00:15:08: Ganz interessant.
00:15:10: Was wir aber viel haben, ist Verhaltensprobleme, Konzentrationsstörung.
00:15:17: Entwicklungsproblematik.
00:15:18: Das ist viel mehr sozialpädiatische Fragestellungen heute als
00:15:20: vorher.
00:15:21: Meinst du, das liegt daran, dass einfach da mehr Fokus drauf ist und dass man überhaupt nachfragt?
00:15:25: Ich kann mir vorstellen, dass vor, keine Ahnung, zehn, fünf, zehn, zwanzig Jahren, ich weiß nicht, ob meine Eltern... Also, ich glaube, bei mir hat keiner gedacht, hat die vielleicht irgendwie Konzentrationsstörungen oder Schwierigkeiten in der Schule oder so.
00:15:38: Mein Bruder zum Beispiel hatte immer, weil man nicht so gut in der Schule ist, aber kein dummer Mensch.
00:15:45: Im Gegenteil, super kreativ, aber hat jetzt auch so die Diagnose ADHS.
00:15:50: Und damals war einfach, ja, das war halt so der Zappelphilip und der hört nicht richtig zu.
00:15:55: Und da muss man halt mal ein bisschen strenger sein und so.
00:15:57: Heutzutage guckt man da irgendwie ganz anders drauf.
00:15:59: Meinst du, das liegt einfach daran, dass man dann dass das mehr Licht bekommt oder dass die Kinder auch wirklich sich verändert haben, vielleicht im Hinblick auf Medien oder so.
00:16:10: Weißt
00:16:12: du?
00:16:12: Ich glaube, dass die Gesellschaft sich total verändert hat.
00:16:15: Dieses Zusammensein in der Familie, dieses Entspannung, weil so in meinem Buch schreib ich auch sehr viel über dieses Cortisol und wie das dem Gehirn schadet.
00:16:23: Also ich denke schon, dass die Kinder viel mehr Stress von den Elternstress ausgesetzt sind und im Leben.
00:16:31: Auf der anderen Seite hat sich auch vieles verbessert für die Kinder im Vergleich zuvor.
00:16:36: Die Gesellschaft entwickelt sich, unsere Gehirne verändern sich, Wahrnehmungen für gewisse Krankheiten nehmen zu, aber auch die Sogehörigkeitswunsch, Menschen wünschen sich zuzugehören.
00:16:47: Das heißt, es ist auch bei Erwachsenen jetzt ganz verbreitet, dass viele sich selbst fragen, habe ich denn Adias ab?
00:16:55: Gerade Adias und Autismus ist etwas, was sehr, sehr verbreitet ist jetzt.
00:16:59: Und eineseits gibt es Berichte darüber, dass die Wahrnehmung der Krankheit eine Meinwichtigkeit gibt bei Erwachsene.
00:17:08: Und bei den Kindern, was ich traurig finde, ist, dass es gibt ADHS, es gibt Autismus, diese ganz klare Diagnosen gibt es, und es gibt auch ganz viel das Fischen.
00:17:21: Was wir neu überlegen müssten ist, ob wir nicht eine vernünftigere Schulform für diese ... auffällig Kinder suchen, weil jetzt haben wir das so, dass die dann halt Schulbegleiter haben.
00:17:37: Aber ich frage mich, ob es nicht sinnvoll wäre, vielleicht die in einem Raum zu lassen mit vernünftigen Personal und Lehre, aber das können wir nicht, falls nicht bezahlbar ist irgendwie, und die einfach mal in Ruhe lassen, dass sie sich selbst entwickeln.
00:17:56: und gestresst.
00:17:57: Generell hat die Gesellschaft, also es fehlt einfach an Ruhe.
00:18:00: Es fehlt einfach an Ruhe.
00:18:03: Ich finde, man hat nie Ruhe.
00:18:04: Also gerade, oder sagen wir mal so, es gibt kaum noch Inseln, in denen du Ruhe haben darfst auch.
00:18:14: Also ich meine, wenn man jetzt, du bist ja ein aktiver Mensch, wie ich schon gemerkt habe, bei dir geht auch immer was ab in der Birne, bei mir auch.
00:18:22: Ich gönne mir auch nicht gut Ruhe, aber wenn ich Ruhe haben möchte, dann muss ich so hart dafür kämpfen und dass ich in meiner ganzen Freundes, in meinem ganzen Freundeskreis und überall, dass dieses, früher ist die Ruhe, die war halt von außen anders vorgegeben.
00:18:37: Dadurch einfach, dass du nicht die ganze Zeit so viel Medien bekommst, du hattest halt nicht dein Handy und hast die ganze Zeit drauf geguckt.
00:18:43: Oder wurde es ständig angerufen, also auch jobmäßig, wird ja von allen mittlerweile verlangt, dass sie zu jeder Tages- und Nachtzeit irgendwie auf eine Art erreichbar sind.
00:18:51: Und früher war das, glaub ich, wirklich so, man hat einfach von außen mehr Pausen gehabt.
00:18:55: Und jetzt musst du richtig für Pausen kämpfen.
00:18:56: Und der Kampf alleine ist ja schon wieder total anstrengend.
00:18:59: Und da überlegt man sich ja auch noch fünf Mal.
00:19:01: Will ich das jetzt oder zieh ich jetzt einfach eben durch und warte, bis es dunkel wird und ich dann schlafen kann?
00:19:05: Und dann lässt ein das im Schlaf ja auch nicht in Ruhe.
00:19:08: Weißt du, was ich mein?
00:19:11: Ja, ich glaube, dass unsere Lebensqualität hat sich schon wesentlich verbessert im Vergleich zu vor zwanzig Jahren.
00:19:17: Auch für Frauen.
00:19:18: Wir haben ein besseres Leben einfach.
00:19:21: Wie wir damit umgehen, ist die eine Frage um B, was aber nachgelassen hat, ist nicht die Lebensqualität, dass wir mehr haben und mehr Möglichkeiten, Freiheiten haben, sondern das, was ich in meinem Buch für die Glücksfee, diese emotionale Bindung zu anderen Menschen, diese Unterstützung von außen, dass man einen sozialen Umfeld hat, das ist anders geworden.
00:19:46: Das ist definitiv anders geworden.
00:19:48: Das heißt, wenn du ein kleines Kind hast, der aufwächst, heute hat sich zum Beispiel ein Gespräch mit einer alleinerziehender Mutter von drei Jungs, und das ist echt ein Ding.
00:19:56: Und jetzt in zwölfjährigen Sohn jetzt, die zwei hat sich durchgeboxt, dass sie einen Bachelor machen, beide geschafft, das ist ein Nahtzykling, ist zwölf und diese Frau bemüht sich in all dem, was sie kann, die kommt auch nicht aus Deutschland, sondern... aus Südeuropa, in Italien, ich weiß gar nicht mehr, woher genau, aber die hat es geschafft, aber die ist wahnsinnig alleine.
00:20:19: Die hat überhaupt auch sozial die arbeitet, die ackert und kommt nach Hause und natürlich bringt diesen Stress auch auseinandersetzen mit dem Kind.
00:20:26: Und ich habe mir gewünscht, wie schön wäre das, wenn wir als Frauen so Kaffee treffen oder sowas einfach unabhängig von der Medizin hätten, damit man einfach sich ausspricht miteinander.
00:20:40: Aber jetzt Weißt du, selbst telefonieren geht gar nicht mehr.
00:20:43: Man muss immer WhatsApp schreiben oder eine E-Mail.
00:20:45: Aber ja, verstehst du, dass diese Zeit voneinander und diese Liebe voneinander zu zelebrieren, das wird gar nicht als was wichtig ist, sondern wird super vernachlässigt.
00:20:58: Und das verträgt dem Mensch nicht.
00:21:02: Das stresst einem.
00:21:03: Ja, es gibt halt so viel möglich.
00:21:05: Ich glaube, dass diese menschliche ...
00:21:07: Nee, ich glaube, es verlassen halt
00:21:09: viel ihren Nester.
00:21:10: Also zum Beispiel, ich komme, habe ich dir erzählt, ich komme aus NRW und meine zwei Brüder und ich, wir sind also auch drei Geschwister und wir wohnen alle nicht mehr da.
00:21:19: Weil es ja auch immer heißt, hey, die Welt steht dir offen, macht deine Schule und dann gehst du irgendwo hin.
00:21:24: Du sagst ja auch, deine Geschwister wohnen auch, ne?
00:21:26: Gut, ihr seid natürlich aus anderen Gründen, aus eure Heimat gegangen.
00:21:32: Aber die Welt ist so groß und man will alles sehen.
00:21:36: Aber es ist ja immer dann der Punkt, wenn man selber eine Familie gründet, merkst du erst mal so, oh, shit, ich bin ganz alleine.
00:21:44: Ja.
00:21:45: Und dann kann man ja auch nicht erwarten, dass die Oma dann sagt, hey komm, ich ziehe jetzt dahin, also vor allem, wenn sie dann drei oder vier Kinder hat, kannst du nicht gleichzeitig in Berlin, in München und in Hamburg wohnen oder so, oder noch in anderen Ländern.
00:21:57: Also das ist ja einfach nicht machbar so.
00:21:59: Das stimmt, man muss sich überall so ein Dopp...
00:22:01: Aber... Ja, du musst deinen eigenen Dorf bauen, sage ich dann immer in meinem zweiten Buch Geheimnis ausgeschnitten, mit der ich sage, jeder ist dafür zuständig und selbst verantwortlich.
00:22:11: Und das ist wichtig jetzt, dass wir auch in diesem Podcast nochmal betonen, dass wir sind für unser Leben und unser Glück und unser Zufriedenheit verantwortlich, nicht die Umstände.
00:22:22: Und deshalb, ich empfehle im Eltern zum Beispiel heute war ein... Warte mit seiner Tochter und die hat eine Vorsorge, die wird.
00:22:30: das Kind war zwei.
00:22:30: Und die haben keinen Kindergartenplatz erst im August.
00:22:33: Und ich habe gesagt, ja gut, aber ihr seid nicht die Einzigen, die keinen Kindergartenplatz haben.
00:22:37: Es bestimmt der eine oder andere, den ihr kennt.
00:22:40: Tut euch doch mal zusammen.
00:22:41: Die Selbstverantwortung nehmen, dass du wenigstens einen Tag frei hast oder zwei.
00:22:47: Nimm die Kinder zwei Tage und gibst du die zwei Tage ab.
00:22:50: Man muss Vertrauen haben.
00:22:52: Ja, aber ich bin kein... Dann sagt der, ich bin aber kein ausgebildeter
00:22:58: Tagesmutter.
00:22:59: Ich sag, das musst du nicht.
00:23:00: Oder erzähl, komm doch zu Besuch zu dir.
00:23:03: Sieht das doch gar nicht so kompliziert.
00:23:05: Nimm das Kind, macht einen schönen Tag und am nächsten Tag geht das Kind zum anderen.
00:23:09: Habt ihr dann wenigstens in der Woche zu zweit mehr als wenn du nur alleine mit dem Kind bist, abgesehen davon, dass die Kinder auch sich brauchen zwischen.
00:23:17: Ist es nicht gesund, wenn ein Kind nur mit den Eltern hängt, sondern ab einem gewissen, alten Kind war zweieinhalb.
00:23:22: brauchen die anderen Kinder zum Spielen.
00:23:25: Ich glaube, dass die diese Offenheit, müssen wir einfach mehr pflegen.
00:23:29: Ja, das haben wir uns irgendwie so ein bisschen abgewöhnt, weil man auch, ich glaube, es ist auch viel.
00:23:33: Ich will keinem auf den Schlips treten.
00:23:35: Ich möchte niemanden stören.
00:23:37: Jeder macht so seinen Kram.
00:23:38: Alle sind busy.
00:23:39: Du hast ja auch immer das Gefühl, egal, wie man spricht, alle sind immer busy.
00:23:42: Ich kenne das auch von mir.
00:23:43: Ich denke auch manchmal so, boah, immer sag ich, ich habe so viel zu tun, ich habe so viel zu tun.
00:23:47: Das fand ich bei meinen Eltern schon schrecklich, dass die immer so viel gearbeitet haben.
00:23:53: Ich dachte immer so, ich habe dir doch auch selber zu verantworten.
00:23:57: Und ich glaube, hätte man zwischen diesem, ich habe so viel zu tun, halt genauso was wie du sagst, das Dorf, in dem du dich zurückziehen kannst, obwohl du so viel zu tun hast, dann fühlt sich das zu viel zu tun gar nicht so schlimm an, weißt du was ich meine?
00:24:12: Weil du hast ein warmes Zuhause.
00:24:14: Ja.
00:24:16: Man muss sich ja immer fragen, wenn es einem schlecht geht.
00:24:19: Das ist ja immer der Grundausfase.
00:24:21: Wenn es einem schlecht geht und sagt, warum geht es mir, was fehlt mir?
00:24:24: Und wenn ich sage, ich würde gerne einen Kindergartenplatz für meinen Kind haben, weil ich gerne arbeiten möchte oder ich möchte gehen, ist auch ganz normal.
00:24:34: Man schäumt sich auch das zu sagen.
00:24:35: Aber es ist einfach sehr anstrengend, wenn du vier und zwanzig Stimmen dahin.
00:24:39: Ist einfach zwei verschiedene Altersklassen zusammen.
00:24:42: Ja, das kann man ruhig sagen.
00:24:45: Wir alle, alle Menschen bauen gleichartige Begegnungen und da kann man einfach das Problem, es war jetzt nur ein Beispiel.
00:24:51: Das heißt, wir können vieles selbst regeln.
00:24:54: Ja, total.
00:24:56: Du bist ja hier die perfekte Begleitung, merke ich schon, für Menschen, wenn sie irgendwie mental nicht ganz am Start oder ihre Stärke nicht finden.
00:25:04: Aber wie hast du das für dich selbst so gelernt?
00:25:06: Hast du das, ist das so bei Nature?
00:25:08: oder hattest du mal einen Moment, wo du dachtest, ich kann nicht mehr?
00:25:13: Ich kann nicht mehr.
00:25:14: Und das habe ich immer noch, immer.
00:25:16: Man hat es normal.
00:25:17: Man hat da Tage, wo man sagt, es ist wirklich gut, es ist doof.
00:25:21: Aber weißt du, ich habe ja immer wahnsinnige Herausforderungen in meinem Leben gehabt.
00:25:27: In der Uni konnte ich ja nicht so gut unangarisch.
00:25:30: Ich habe die ersten zwei Jahre mit Achernkrach geschafft.
00:25:33: Und jedes zweite Monat kam irgendein Pop auf mich und gesagt, bist du sicher, dass du es machen willst, willst du nicht lieber mal aufhören.
00:25:39: Und du musst irgendwie eine innere Kraft aufbringen, um nicht... so zerstört zu werden, weil andere finden, dass du es nicht schaffst.
00:25:49: Und dann brauchst du Mut.
00:25:51: Und dann lernst du durch diese Erfahrung, dass du es auch benutzt und angeht, dann schaff ich das auch.
00:25:57: Dann kommst du in der Deutschen.
00:25:58: Die Deutschen ist noch schwieriger als ich.
00:26:01: Also musst du noch eine komplett neue Sprache lernen.
00:26:05: Und du musst auch dann klarkommen.
00:26:07: Und wie gesagt, ich war damals mit Modellzeiten auch nicht so toll.
00:26:13: würde ich auch nicht immer werden, zum Beispiel in so einer Casting und da hast du auch schon mal öfters, dass sie dich nicht nehmen.
00:26:20: Aber du musst ja den Miete zahlen, du musst ja haste Ausgaben und so weiter.
00:26:22: Du musst ja auch gucken, wie du klarkommst.
00:26:24: Da hast du immer diese enttäuschende Momente.
00:26:28: Und als ich anfing in der Praxis, habe ich mich tatsächlich gefragt, warum Ist es so, dass ein Mensch das schafft?
00:26:35: Andere nicht?
00:26:36: Wo hängt das zusammen?
00:26:37: Durch diese Weiterbildung in Harvard?
00:26:38: Wir haben beim McLean-Hospital diese Mind-Body-Medizin.
00:26:41: Und das hat mir als erstes ein bisschen diese Geheimnisse in deinem Gehirn gezeigt.
00:26:47: Das ist das.
00:26:48: Diese Abteilung, diese Abteilung, dies macht das, das macht das.
00:26:50: Und dadurch, dass du die die Franzis bist, bist du nicht plötzlich nur ein Gesamtversagerin oder hysterischer Mensch, sondern es ist nur ein Teil deines Gehirns.
00:26:59: Und diese Erkenntnis hat mir super geholfen.
00:27:05: Herausforderungen anders zu betrachten als Horrors ist.
00:27:10: Das heißt, es ist nicht nur einfach, ja, ich bin resilient, so ungefähr.
00:27:13: Ich meine, man baut natürlich Resilienz auf, je mehr man durchmachen muss und je mehr man schaffen muss.
00:27:18: Ich glaube, es ist auch ganz viel Selbstwirksamkeit.
00:27:20: Wenn ich das geschafft habe, dann weiß ich, das kann ich auch schaffen und das kann ich auch schaffen.
00:27:25: Das ist ja auch bei Kindern total wichtig, dass man denen das, glaube ich, mitgibt, dass man denen auch so ein bisschen Vertrauen schenkt.
00:27:30: Ich sehe das oft bei... Kindern das die ja den wird dann so viel abgenommen und dann denke ich manchmal so boy.
00:27:36: das ist glaube ich gar nicht so gut für die lass die mal ruhig vielleicht auch kurz angst haben oder vielleicht mal kurz lost sein in ihrer situation.
00:27:46: die finden eine lösung wenn sie wirklich müssen und dadurch wachsen sie dann.
00:27:50: aber das heißt du hast dann quasi im grunde genommen da ja schon angefangen an der beneficial ... Thinking-Methode zu arbeiten, ne?
00:27:59: Da hast du das schon angefangen zu strukturieren.
00:28:01: Ich habe bei deinem Buch ... ... halb gelesen, ich gebe es zu, ich habe es noch nicht ganz durch.
00:28:05: Aber ... ... Nervus Vargos ist ja das ...
00:28:08: ... Topic.
00:28:09: Ich finde es ja auch mega spannend.
00:28:11: Ich mache ja auch so ... ... Vocal Coaching und so, da ist das ja auch total interessant ... ... auch für Auftragungsangst und so.
00:28:16: Aber es ist sehr, sehr, sehr komplex.
00:28:18: Sehr, sehr, sehr komplex.
00:28:20: Wenn man es richtig verstehen will.
00:28:21: Und dein Buch ... ... Glück entsteht im Kopf.
00:28:25: Da hast du das so schön aufgegliedert, dass ich's endlich mal geschnallt habe, weil du da so schöne... Also es gibt ja die Figuren.
00:28:33: Erzähl doch mal von deinem Buch.
00:28:34: Es gibt diese Figuren und die... Ich finde, sobald du ein Bild hast, war eine Sache.
00:28:39: Ja, das ist so ein Haus.
00:28:41: Und wir haben den Nervensystem so oft geteilt.
00:28:44: Ganz im Keller haben wir das sympathisch-parasympathisch oben.
00:28:47: Hast du die Belohnungssystemgedächtnis und Wahrnehmung und ganz oben... Denn Robert steht für den Prefrontal Cortex, das Gehirn.
00:28:57: Und so sind wir gebaut.
00:28:59: Also ich habe nichts erfunden.
00:29:00: Das ist kein Theorie.
00:29:02: Das ist einfach die Anatomie des Gehirns.
00:29:05: Und ich habe gedacht, wenn jemand das versteht, dann denkt man auch nicht.
00:29:11: Oft denken wir auch bei uns selbst, dass wir blöd sind und nicht können.
00:29:13: Also es ist auch auf diese Selbstbestrafung.
00:29:18: Wenn man das versteht, versteht man sich besser und kann man besser... Klar kommen oft in diese Welt, weil dein Gehirn ist dafür da, dir zu helfen,
00:29:27: klar zu kommen.
00:29:28: Ja.
00:29:28: Und wenn du das richtig anwendest, dann klappt es auch besser.
00:29:33: Das ist eigentlich Sinn der Sache,
00:29:34: ja?
00:29:34: Ja, das
00:29:35: war nicht so hart.
00:29:35: Und dann weißt du, ja, da versuchst du nicht im Badezimmer zu kommen, sondern in der Küche und versuchst du nicht im Schlafzimmer zu duschen, sondern du gehst in Badezimmer und dusch da.
00:29:46: und das ist einfach das, was wir oft machen, dass wir in verschiedene Situationen komplett falsch... falsche Ansätze haben für die auch die Lösungswege.
00:29:55: Und ich glaube, wenn du das sortiert hast für dich und wir haben auch jetzt mehrere Patienten, wo wir auch mit Eltern Experimente machen und ich habe jetzt die letzte Dame war auch so, dass nach drei Monaten haben die das sortiert und das ist ganz toll, weil die es ist eine Selbstwahrnehmung.
00:30:16: wie betrachte ich die Welt und ich lerne einfach mal, so ist es eigentlich nicht so, denn jemand hat dir das gesagt, dass so ist, aber das ist nicht rechts, sondern was links.
00:30:26: Und dieser Selbstkenntnis hilft dir und löst bei dir unglaublich vieles.
00:30:34: Und es gibt wirklich Menschen, die haben so Denkmodus, das so eingeschränkt, es gibt welche, die so sind, es gibt welche, die sehr offen sind.
00:30:43: Und das siehst auch in den bekannten Kreisen, dass du sagst, Mit dieser Person kann man so weit gehen.
00:30:49: Und es gibt auch Leute, die einfach ganz angstfrei und offen sind.
00:30:53: Und das ist der Weg,
00:30:55: die
00:30:56: Dinge zu erreichen, die du erreichen willst.
00:30:58: Weil du Angst und Stress bremst, wirklich wahnsinnig.
00:31:02: Das kommt durch unsere Erfahrung, das, was wir gelernt haben.
00:31:06: Und mit dem Buch wollte ich eigentlich jedem ein bisschen Eigenkraft entdecken lassen.
00:31:15: Jedes Gehirn, ausnahmslos jedes Gehirn, jeder, dein Kopf auf den Schulden hat, hat unglaublich viel Fähigkeiten, die er noch nicht kennt.
00:31:23: Und das ist ganz toll.
00:31:26: Ja, das klingt wirklich, wirklich gut.
00:31:27: Ich finde es, also ich lese das ja dann auch voller Bewunderung und denke mir, cool, cool, cool.
00:31:34: Und dann geht es ja aber eigentlich erst ins Eingemachte, dass du wirklich immer wieder überlegst, okay, was ist jetzt gerade an?
00:31:43: Wer Was ist das jetzt gerade?
00:31:45: Ist das jetzt schon Stress?
00:31:47: Ist das noch Stress?
00:31:48: Oder geht das schon in Wut über?
00:31:49: Ist das Trauer?
00:31:50: Ist das Wut entstanden durch Trauer?
00:31:52: Weißt du, was ich meine?
00:31:54: Ich finde das manchmal deswegen...
00:31:55: Ja, aber du kannst einfach sagen, mir geht's schlecht, ne?
00:31:57: Ja.
00:31:57: Du kannst einfach gar nicht versuchen, das gar nicht so exakt zu machen, sondern einfach sagen, mir geht's nicht gut, was ich bin gestresst oder geschwitzt, ich bin angespannt.
00:32:05: Ja.
00:32:06: Und ich werde auch sauer.
00:32:07: Das sind alles das, was denn negative Verhaltensmuster nennens, alles Keller verhalten.
00:32:12: Ja.
00:32:13: Du kannst dann auch, um das einfach zu sagen, steht alles im Buch, sagst, ich bin jetzt im Keller, komm, lass mich hier raus.
00:32:18: Und wie komm
00:32:19: ich dann raus?
00:32:19: Wo ist
00:32:20: die Treppe?
00:32:20: Wo ist der Fahrstuhl?
00:32:23: Ja, du kommst dir die Taube, hilft dir dann durch die Übungen, dass du ganz schnell rauskommst.
00:32:27: Also es gibt auch Übungen mit Gedanken, wie du aus diesem negativen Stressmuster wieder rauskommst.
00:32:34: Und was du lernst, tatsächlich ist das A. Du guckst dir die Sachen an, zum Beispiel bei einer Patientin war das so, die sind der Patienten in Eltern bei mir, nicht die Kinder.
00:32:47: Ich habe auch mit Kindern gearbeitet, aber bei den Erwachsenen ist es interessant.
00:32:51: Die war immer sauer morgens, weil der Nachbar, die wohnen in so einem Mehrfamilienhaus und der Nachbar hat diese Gewohnheit, den... Mülleimer zu rauszustellen, dass die fast immer Storpe darüber, weil die diesen Fahrradkelle muss.
00:33:06: und irgendwie hat die mir das erklärt.
00:33:08: Und dann sagt sie, ich gehe aus dem Haus und diese scheiß Mülleimer steht da schon wieder.
00:33:13: Und wir haben dann daran gearbeitet, nicht, dass wir den Nachbar sagen, bitte mach den Mülleimer weg, sondern ich habe gesagt, betrachte das als das, was es ist, ein Mülleimer und nicht mehr und nicht weniger.
00:33:26: Und an diesem Punkt hat sie verstanden, dass sie eigentlich den Mülleimer, ihr Gehirn betracht den Mülleimer, das ist so lebensgefährlicher.
00:33:34: Ja, ja, vor allem man steigert sich da total rein, ich kann das so voll verstehen.
00:33:39: Ja, genau.
00:33:40: Und dann hast sie den aber, den mag die sowieso nicht.
00:33:42: Und dann, das ist immer so ungesund.
00:33:45: Und nachdem der Mülleimer nur ein Mülleimer war, hat sie dann nicht mehr gekratzt.
00:33:48: Das war so ganz witzig, wir haben es auch dabei gelacht.
00:33:50: Boah, sagt sich, was du doof, der Mülleimer.
00:33:52: Der Mülleimer, das war
00:33:57: dieses Jahr, habe ich ihm den Kampf angesagt.
00:34:00: Und du kannst einfach mal, ich erinnere mich, wenn du so eine Liste machst, und das war mir gemacht, das machen wir bei allen, die machen eine Liste von einem, was sich stört.
00:34:07: Von den achtundzwanzig dreißigfünfzig Sachen am Tag.
00:34:12: Den vielleicht fünf Sachen, die wirklich einen stören können.
00:34:15: Das meiste ist Pellepalm.
00:34:16: Das finde ich ja spannend.
00:34:17: Das heißt, wenn ich jetzt sage, okay, ich gehe jetzt mal praktisch ran.
00:34:20: Natürlich sollte man dein Buch lesen.
00:34:21: Ich werde das auch zu Ende lesen.
00:34:22: Danach schreibe ich dir wahrscheinlich, okay, jetzt möchte ich dich in echt sehen.
00:34:27: Aber
00:34:28: das heißt.
00:34:30: Also ich kenne das nämlich auch, ne?
00:34:31: Also wenn ich viel Stress habe oder auch bei meinen Freundinnen, wenn wir gestresst sind, dann sehen wir nur noch diese blöden Sachen.
00:34:39: Und dann habe ich das Gefühl, es ist ein Strudel, in dem ich auch die Kinder mit reinziehe und die ganze Familie, weil wenn einer schlecht gelaunt ist und auch... Das Ding ist, ich frag mich, wie man das macht.
00:34:51: Das würde ich gerne wissen, wie du das als Eltern für dich authentisch umsetzt, um es dann auch authentisch an die Kinder weiterzugeben.
00:34:59: Weil ich hab gestern mit meiner Tochter im Bett gelegen.
00:35:01: Dann hab ich gesagt, ich freu mich schon morgen, treff ich Karella.
00:35:04: Dann reden wir über ihr Buch, Glück entsteht im Kopf.
00:35:06: Was ist das denn?
00:35:07: Dann hab ich ihr das versucht zu erklären.
00:35:09: Dann war das verständlich für sie, weil du diese Figuren hast.
00:35:13: Weil du den Keller hast und das Krokodil.
00:35:17: Und die Amy, die hat mich jetzt mir voll angetan.
00:35:20: Ist ja echt so okay.
00:35:21: Ja, immer bei dir.
00:35:25: Und dann hab ich gedacht, jetzt weiß ich das ja.
00:35:27: Aber sagen wir mal eine konkrete Situation heute Morgen.
00:35:30: Beide Kinder haben keinen Bock aufzustehen.
00:35:32: Und ich bin richtig genervt, weil ich mir denke, man, ihr müsst doch nur in die Schule.
00:35:37: Weißt du?
00:35:37: Und das passiert ja immer wieder.
00:35:40: Typisch.
00:35:40: Genau, so eine typische Situation für uns alle.
00:35:42: Oder Kita.
00:35:43: Boah, immer dieser Morgen.
00:35:44: Ich hab's gehasst.
00:35:45: Es ist immer so, dass man komischerweise kurz bevor man losgeht, ist ja immer Stress.
00:35:50: Was ist denn das?
00:35:51: Immer kurz bevor man losgeht,
00:35:53: ist es Stress.
00:35:54: Also es ist so, viele von den Sohren sind Eltern, Mütter.
00:36:02: Das Kind ist für dich das Allerwichtigste, was es in deinem Leben gibt, weil es ist dein genetische ... Nachfahren ist und du musst es beschützen.
00:36:12: Alles.
00:36:13: Ausnahmslos.
00:36:14: Alles, was dein Kind betrifft.
00:36:17: Indirekt.
00:36:18: Erkennt Amy dein Wahrnehmenssystem als Lebensgefahr.
00:36:21: Sag mal mal nur einfach mal so, du gehst mit deinen zwei Kindern unahrend in die Bäckerei und die Nachbarin sagt, die neben dir steht, sagt, weil das Kind könnte auch mal die Haare gekämmt haben.
00:36:32: oder die Andere sagt, den Poli hätte man auch gewaschen können.
00:36:34: So einfach nun Satz, du wirst auf Hundert-Achzig.
00:36:38: wütend werden und das wird dich reinziehen, das wird dich anmachen.
00:36:42: Deshalb ist alles, was Kinder betrefft, erst mal übersetzt lebensgefährlich für deinen Kopf.
00:36:48: und wenn die morgens nicht aufstehen, zack, unbewusst.
00:36:52: Es läuft alles unbewusst, ohne dass du davon was überhaupt
00:36:55: ahnst,
00:36:56: dass sie ihr lebensgefährdet ist, du verlierst die, weil die nicht zur Schule gehen.
00:36:59: Es geht gar nicht, dass die nicht zur Schule gehen.
00:37:01: Es hat ein ganz langer Gedanken.
00:37:01: Ja,
00:37:01: das wissen wir im Endeffekt.
00:37:03: Die deinen Koko, die da weggehen.
00:37:05: Wieso?
00:37:06: Du fragst dich auch, warum?
00:37:07: Warum so früh?
00:37:07: Mega dumm, ich find's schon.
00:37:09: Ja, warum zu ihr?
00:37:11: Deshalb muss man das wahrnehmen und es ist ja okay, dass du es nicht in Ordnung findest und das ist wichtig.
00:37:19: Es gibt nichts auf diese Welt, wie ein Menschen so aufbrausen kann, wie das eigene Kind.
00:37:27: Das ist normal und es reizt uns und es gibt viele, viele, viele Geschichten, die man täglich aufzählen kann, weshalb wir uns aufregen, was die Kinder tun oder was mit den Kindern gemacht wird oder wie auch immer.
00:37:40: Das Wichtige ist aber, ich kann das ja wahrnehmen und woran ich arbeiten muss, ist das nicht mit Ausraster, dieses Stressreaktion, den müssen wir kontrollieren
00:37:54: können,
00:37:54: weil das macht uns krank und es ist jeden tag irgendwas und bevor du weißt bis zu fünfzig und krank psychkrank weil die aufregung dieser hohe cortisol den wir jeden tag haben das schädigt unser gedächtniscenter.
00:38:11: dieses cellen und es ist ganz bekannt hohe cortisolen spiegel schadet zwischen seefärzten cellen.
00:38:19: wir werden dement Wir werden nicht mehr aufmerksam.
00:38:23: Das Lieferdchen ist die Erinnerung.
00:38:25: Wir sind im Wohnsystem, leid darunter.
00:38:27: Ja, das ist ein Gedächtniszentrum.
00:38:28: Das ist Cepocampus.
00:38:30: Okay.
00:38:31: Das heißt, es ist nicht nur nicht schön, sondern wir haben heute, reden wir über Longevity, was wir essen, Vitamin D und Massage und Atmung.
00:38:42: Also aber am Ende, was du denkst, ist wirklich das, was dich auch krank
00:38:45: macht.
00:38:46: Und deshalb mein Appell an Eltern ist, dein Kind braucht dich heute, aber die braucht dich auch in zwanzig Jahren.
00:38:54: Und vor allem, du brauchst dich selbst in zwanzig Jahren und mach dich nicht kaputt jetzt.
00:39:00: Du musst auf deine Gedanken aufpassen und achten.
00:39:05: So, und dann kommt diese Einstellungsdinge.
00:39:08: Du sagst es ja, Kindergarten nervig, Schule noch nerviger.
00:39:13: Und Pubertät nervig, müssen uns davon Einfach mein eigenes Bild machen im Kopf, dass es einfach ein Ort ist, wo die Kinder Spaß haben.
00:39:22: Dieses negative Bild wieder wegnehmen, weil dann ärgert uns das nicht.
00:39:26: Die Schule ist ein Ort, wo die lernen gehen.
00:39:28: Die Lehren sind eigentlich in der Regel bemüht, dem Kind was beizubringen.
00:39:31: Das ist ein Safe Space.
00:39:33: Und meine Grundeinstellung im Leben zu den Sachen, dass ein Disziplin ein Kultur, die ich mir beibringen
00:39:39: muss,
00:39:40: verändert meine Gedanken.
00:39:46: Ich bin jetzt schon ruhiger.
00:39:48: Also das heißt, es ist wirklich, ich meine, ich hatte das ja mit Kate, ich hatte im Januar schon eine Gästin, die auch gesagt hat, also die hat nicht von der Beneficial Thinking Methode gesprochen, aber es ging so ein bisschen ins Fake it till you make it, also dass man sich gute Gedanken macht, um sich an einen guten Ort zu begeben.
00:40:09: Und das verstehe ich auch total.
00:40:12: Ich verstehe aber auch, wenn es Menschen gibt, die sagen, ja, klingt ja cool, aber das geht mir nicht tief genug.
00:40:19: Weißt du?
00:40:19: Oder das kriege ich nicht hin in dem Moment.
00:40:24: Ja, weiß ich nicht.
00:40:25: Was ist der Tipp?
00:40:26: Übt man das im Alter?
00:40:27: Ja,
00:40:27: aber das ist ... Die Frage ist, was willst du?
00:40:31: Willst du auf dem Status quo genervt sein und immer so weitermachen, dass du die Kinder anschreist, dass das Dinge nicht gelingen, dass du ... dein Gesicht sich verändert, du wirst alt und krank.
00:40:43: Ist das was du willst?
00:40:44: Nein, wir wollen alle ein... auch nicht, du bist ja nicht hier immer nur glücklich, du hast ja die Herausforderung genauso wie vorher.
00:40:53: Ich habe ja nicht weniger anstrengende Sachen als du oder die anderen Menschen.
00:40:58: Ich habe genau den gleichen Portion von... Stress verursachende Situation in meinem Leben, weil das Leben ist so.
00:41:05: Das
00:41:06: Leben ist einfach schwer.
00:41:07: Ich glaube, das ist wirklich so eine Akzeptanz auch, dass man irgendwie, das finde ich manchmal so anstrengend.
00:41:13: Ich nenne das immer das Erwachsensein.
00:41:14: Weißt du, ich bin manchmal so müde vom Erwachsensein und das kenne ich auch von anderen.
00:41:19: Dieses, es hört nicht auf.
00:41:21: Aber man muss das einfach, ich glaube, der Schlüssel dazu ist erstmal die Akzeptanz, genau wie du sagst, das Leben.
00:41:28: Ist so wie es ist.
00:41:29: Es hat ständige Herausforderungen und jeden Tag, das Leben ist schwer, jeden Tag kommt's an und unser Leben ist ja noch nicht mehr.
00:41:36: Also wir haben ja vorhin schon gesagt, wir leben ja hier eigentlich, wir müssen eigentlich total dankbar sein.
00:41:40: Wir haben Waschmaschine.
00:41:43: Ja, aber das man wirklich akzeptiert.
00:41:44: Okay, it is what it is.
00:41:47: So, es wird morgen wieder ein Brief kommen.
00:41:50: Ja, und ich...
00:41:52: Genau, und ich mag das Wort positive thinking oder... make it to the effect gar nicht so richtig, weil das ist nicht real.
00:42:01: Ich kann sagen, Kindergarten nervt mich, ich mag's nicht.
00:42:07: Aber auf der anderen Seite, ich bin froh, dass die Kinder da hingehen.
00:42:10: Du kannst ja mit dir klar und ehrlich sprechen.
00:42:13: Ich möchte mich aber nicht aufregen.
00:42:16: Darum geht's.
00:42:17: Benefit of thinking, es muss dein Gedanken so vorteilhaft lenken, dass diese Stress, was uns krank macht, alt macht und entmachtet am Ende.
00:42:27: dass wir den vermeiden oder umgehen oder versuchen zu reduzieren.
00:42:32: Dann finde ich die Lösungen, die ich mir suche.
00:42:36: Mein Leben wird sich besser gestalten und meine Beziehung zu meinen Kindern ebenfalls.
00:42:40: Also diese Selbstverantwortung ist wichtig.
00:42:44: Das heißt, wenn wir jetzt in die Situation gehen nochmal, zum Beispiel von heute Morgen, wenn ich jetzt zum Beispiel sagen würde, woher wisst ihr was?
00:42:54: Ich weiß, ich verstehe das total.
00:42:57: Ich finde, mich nervt es auch, dass wir ja alle so früher aufstehen müssen.
00:43:00: Richtig, richtig nervig.
00:43:01: Ich bin mega müde.
00:43:03: Aber die Schule ist ein Ort, an dem ihr lernt und es gehört zum Leben dazu.
00:43:07: Und dann finden wir es jetzt alle zusammen, Kacke.
00:43:11: Und wir sind aber froh, dass es die Schule gibt.
00:43:13: Oder wie würdest du damit... wie würdest du das...
00:43:15: Also es gibt erst mal Folgen, dass die Kinder... In dem Alter können ja nicht so komplex denken wie du.
00:43:21: Die Robot da oben ist noch nicht so entwickelt.
00:43:24: Also, diese erwachsene Gespräche mit Kindern morgens früh bringt nichts.
00:43:28: Du fragst dich, die Kinder sagen, wir wollen nicht dich schlafen.
00:43:31: Das kennst du mit Jugend, ich hab zwei Jungs und Banditine, die sind nicht morgens aufstehen.
00:43:39: So, dann sagst du, komm, wir gehen.
00:43:41: Wir sagen, nein, wir gehen nicht.
00:43:43: Kannst du für dich entscheiden, je nachdem, was du zu tun hast?
00:43:50: Und weil die Kinder gehen eigentlich grundsätzlich gerne in die Schule ist, seitdem die Schule ist nicht gut für sie.
00:43:54: Ja, wir meisten Kindern sind gerne in der Schule, weil die mit ihren Freunden treffen.
00:43:59: Und wenn du die drei Tage zu Hause lässt, würden sie auch gerne noch wieder doch in die Schule gehen.
00:44:04: Ich kann sagen, was machen wir denn jetzt?
00:44:05: Ja, weißt du?
00:44:06: Und es gibt verschiedene Wege.
00:44:07: Es gibt auch nicht der einen Weg, wie man damit umgeht, weil es hängt davon ab, wie die Situation ist.
00:44:13: ob du Familie, ob du arbeiten musst, es hängt, vielleicht musst du sofort um Achtu den Bus schaffen.
00:44:19: Wir haben heute ein ganz tolles Gespräch gehabt mit einer Busfahrerin.
00:44:23: gesagt, ich habe gar keine Zeit morgens, ich muss um Achtu mit dem Bus fahren, ich muss fahren.
00:44:28: Die Pferde selber insofern sagt, wir haben, also es gibt keine Diskussion, es wird gemacht und getan, ich habe keine Zeit und der kleine Junge war auch nicht so alleine in der Szene, Mutter.
00:44:36: Ich habe gesagt, die ist die Heldin meines Tages heute.
00:44:40: Die Pferde Straßenbahn, genau.
00:44:44: Es gibt keine Diskussion, ich habe gar keinen Raum für diese Diskussion morgens.
00:44:49: Und das ist vielleicht manchmal gar nicht so verkehrt, dass man den Kindern den Raum für Diskussion vielleicht abends gibt und nicht morgens, wo man alles machen muss, weil der Stress wahnsinnig.
00:44:58: Und dann dieses Verständnis für die Schule, dass sie keine Lust haben, ist ja normal.
00:45:03: Das muss man annehmen.
00:45:05: Dann überlegst du dir, lass ich diese Hause heute, weil die keine Lust haben.
00:45:08: Nein, will ich nicht.
00:45:08: Will nicht, dass die anfangen damit, dass die... Überlegst du dir für dich, deine Familie, für deine persönlichen Bedürfnisse, was ist da genau, was ich will und was ich will?
00:45:17: Das musst du mit dir selbst ausmachen.
00:45:19: Aber es bringt nichts zu schreien.
00:45:22: und zu kämpfen, sondern einen schlauen Lösung für dieses Problem zu finden, das meine ich.
00:45:27: Und das schlaue Lösung kann ja sein, dass zu den drei Tage hintereinander sagst, gut, dann bleibt ihr zu Hause, wenn ihr wollt, bleibt irgendwann mal, wenn sie sagen, die wollen es nicht.
00:45:33: Oh, es gibt Kinder, die wirklich nicht zur Schule wollen, weil die kann, es gibt ja Stuhl, Verweigere.
00:45:38: Es gibt alles von A bis Z. Ja, klar.
00:45:40: Und was ganz, ganz wichtig ist, ist, dass wir als Familie, also die waren ja nur Bockig heute, die wollten nicht, dann sagst du, Leute, ich möchte das nicht, steht bitte auf und lass
00:45:50: uns gehen.
00:45:52: Und dann gehst du, bitte dich, helft dir, steh auf.
00:45:56: Und dann machst du das zügig.
00:45:57: Und dann, die haben ja Respekt vor dir, weil die dich lieben.
00:46:00: Und die machen das ja auch.
00:46:02: Ja, ich habe auch das Gefühl, manchmal diese Diskussion morgens.
00:46:05: Also, ich habe auch das Gefühl, je weniger ich rede, also komischerweise ist das ja auch oft so, dass wenn nur ein Elternteil die Nummer übernimmt, klappt es besser.
00:46:15: In vielen Situationen.
00:46:16: Das ist ja oft so.
00:46:18: Heute morgen hat sich mein Mann versucht.
00:46:21: Es war auch total süß.
00:46:24: Also süß ist gemein.
00:46:26: Nein, er ist gut gemeint.
00:46:29: Ich hab das Gefühl, für ihn ist das noch schwieriger.
00:46:34: Wie soll ich das sagen?
00:46:38: Weil er hat eine ganz andere Präsenz.
00:46:40: Er hat eine tiefere Stimme.
00:46:41: Er ist größer.
00:46:42: Wenn der jetzt sagt, zieht euch an.
00:46:45: klingt das anders, als wenn ich sage, ihr zieht euch jetzt an.
00:46:48: Weißt du, was ich meine?
00:46:49: Und ich glaube, er hat manchmal Angst.
00:46:51: Die haben mehr Respekt.
00:46:52: Ja, genau.
00:46:53: Und er hat auch manchmal Angst oder ist vorsichtig, so klar sich auszurücken, weil er Angst hat, dass jemand Angst vor ihm hat, so ungefähr.
00:47:02: Kennst du die EFV, die sagen, Willhelm, sprich bitte jetzt mit deinem Sohn.
00:47:06: Mein Vater heißt Willhelm, wie geil.
00:47:11: Ja, na klar, das geht nicht.
00:47:13: Sprech
00:47:13: bitte mit deinem Sohn, ne?
00:47:16: Oh, nee, das sind nicht... Oh, Gott.
00:47:18: Ich
00:47:19: möchte da nie
00:47:19: hinkommen.
00:47:20: Ja, ich kann nicht... Das ist ja witzig.
00:47:21: Vor allem wie witzig.
00:47:22: Und ich glaube, mein Vater wird sagen, was soll ich denn jetzt da sagen?
00:47:26: Du hast doch alles gesagt.
00:47:27: Ja, ja.
00:47:27: Sprech mit ihm, ich kann sie.
00:47:28: Das ist geil.
00:47:31: Ja, das sind
00:47:31: die typische
00:47:32: Familienbilder.
00:47:32: Ja, das sind immer diese Jünger.
00:47:33: Dann haben die ja auf jeden Fall so angefangen zu... Beziehungsweise.
00:47:36: Flo hat dann die ganze Zeit versucht, ihnen zu erklären, ja, du musst jetzt ja bei die Zähne putzen, walzen.
00:47:41: Und dann fangen die an zu diskutieren.
00:47:42: und dann bin ich irgendwann ins Zimmer gegangen, ins Badezimmer, gesagt, Leute, könnt ihr bitte aufhören zu diskutieren.
00:47:48: Es ist jetzt so und so spät, wir
00:47:49: müssen jetzt die
00:47:50: Zähne putzen.
00:47:52: Punkt.
00:47:53: Und sobald jemand klar ist, aber man muss halt klar sein.
00:47:57: Und ich glaube, das ist das Ding, du musst als Erwachsene für dich klar sein, wo soll's jetzt hingehen.
00:48:02: So.
00:48:02: Und dann folgen die ihn an.
00:48:04: Ja,
00:48:04: aber du hast jetzt auch
00:48:06: eng.
00:48:07: Für viele Eltern gibt es auch jetzt eine ganz komische Geschichte, diese bedürfnisoriente Erziehung, was man sagt, was ist der Bedürfnis meines Kindes?
00:48:15: Da sagt die viel nicht, dann denkt man, okay, wie war das denn genau in diesem Gesetz?
00:48:20: Bedürfnis, also mein Kind will, hat keinen Bedarf, dann sage ich lieber, muss ich respektieren.
00:48:24: Wir müssen nicht vergessen, dass wir mit Kindern zu tun haben, die nicht entscheiden können und die uns als Eltern dafür haben.
00:48:33: Das wäre für sie mitentscheiden und sie begleiten.
00:48:39: Und es ist klar, wie wir sind U-Sieben-Kinder, die sind zwei Jahre alt, dass sie auf gar keinen Lust haben, null Bock haben auf eine Untersuchung bei U-Sieben.
00:48:50: Du kannst mit einem Zweijährigen nicht über Vernünftinnen und dann, es gibt tatsächlich Eltern, die sagen, weißt du, Moment, schräg mal mit meinem Sohn, ich möchte, dass du Ja sagst und dass du einverstanden bist.
00:49:00: Das geht nicht immer.
00:49:01: Und dieses Einverständnis Erklärung von einem Kind musst du nicht immer bekommen.
00:49:05: Die Dinger müssen getan werden.
00:49:07: Und da muss man einfach vernünftig bleiben.
00:49:09: Voll.
00:49:09: Ich glaube, das ist aber auch
00:49:10: total.
00:49:11: Aber das ist, glaube ich, auch ein bisschen der Unterschied.
00:49:14: Und dann zwei Worte.
00:49:15: Bedarf.
00:49:16: Und Wunsch.
00:49:17: Mein Kind wünscht sich, heißt nicht, dass es ein Bedarf ist, dass es kein Bedürfnis ist, sondern ein Wunsch.
00:49:22: Den Unterschied müssen wir auch schon mal klar sehen.
00:49:24: Das ist kein Bedürfnis, dass es nicht zur Schule ist zu gehen, sondern Wunsch.
00:49:27: Das wird nicht alle Wünsche erfüllt.
00:49:30: Das
00:49:30: ist auch ganz klar.
00:49:31: Und das heißt ja nicht, dass du jetzt über dieses Kind entscheidest, ein Böse bist, sondern das ist unsere Aufgabe.
00:49:37: Aber ich glaube, das ist wirklich die Schwierigkeit, der sich die meisten Mütter heutzutage so... entgegensetzt sehen.
00:49:44: Also ist zumindest meine Wahrnehmung, dass viele Mamas, wir wollen es irgendwie alle richtig machen, weil... Jede Mama will es richtig machen.
00:49:52: Wenn Mama wollte es auch richtig machen, die hätte es so gemacht, wie sie es konnte.
00:49:55: Die hätte es so weit geschafft, wie sie es konnte.
00:49:57: Und wie sie schon dachte, ich machs viel geiler als meine Mama.
00:50:00: Weil die hat das und das gemacht und das mach ich auf gar keinen Fall.
00:50:02: Jetzt macht das meine Mama was grad, wo ich denke, das mach ich auf gar keinen Fall und so weiter.
00:50:07: Und jetzt hast du aber immer auch diese Beratung durch Instagram.
00:50:11: Und dann sind das keine richtigen Beratungen, sondern es sind Videos von einer halben Minute oder so.
00:50:15: Und dann denkst du, okay, jetzt hab ich's verstanden.
00:50:17: Aber es ist halt noch lange ... kein tiefes Verständnis für zum Beispiel bedürfnisorientiertes Erziehen, weil ich glaube vom Ding her, der Ansatz ist bestimmt cool, aber es wird halt in den meisten Fällen nicht richtig verstanden.
00:50:29: Und ich glaube, das ist so die Überforderung.
00:50:32: Es ist mein Wahrnehmung, aber sag du mal, wie du das siehst, der Mütterschaft heutzutage.
00:50:39: Weißt du?
00:50:42: Also ich glaube, die Mammels heute, wie in jeder Generation, jede Zeit ganz toll sind.
00:50:48: Ja, sowieso.
00:50:49: Was vielleicht ein bisschen wichtig wäre, und das mache ich bei den Vorsorgen untersuchen, ist einfach zu verstehen, dass du, Nora und ich, Karella, wir sind zwei.
00:51:02: ganz unterschiedliche Menschen.
00:51:04: Und du kannst auch nur fünf andere Frauen neben uns stellen.
00:51:07: Jede ist anders.
00:51:09: Und das, was die für ein Bedarf hat und Bedürfnis oder ihr Kind und mein Kind, ist ganz unterschiedlich, ganz unterschiedlich.
00:51:15: Deshalb, das Allerwichtigste ist gar nicht zu gucken, was kollektiv angesehen wird oder kollektiv gesagt wird, dann habe ich ein Regel, was ich befolge, damit ich es richtig mache.
00:51:26: Befreie dich doch von dem Ganzen.
00:51:29: und lernt dein Kind kennen.
00:51:30: Nimm Zeit für dein Kind und du und dein Kind zusammen.
00:51:34: zur Zeit, du bist die Chefin, du lernst die Situation kennen, du entwickelst dich dabei und dadurch und du machst die Entscheidung, was dir dein Kind und deine Familie passt, so individuell wie du aussehst.
00:51:53: Und wie ihr seid, weil es gibt diese Ratgeber, finde ich, inzwischen schon fast gefährlich.
00:51:59: Weil wir sagen, wenn man macht das, wenn das Kind das macht.
00:52:02: Aber für dein Kind passt es vielleicht gerade nicht.
00:52:06: Es ist genau so mit dem Tagsschlafen.
00:52:08: Ich sage immer, das Kind schläft nicht, dann schläft es eben nicht.
00:52:10: Du musst nicht daneben sitzen.
00:52:11: Das ist zwanghaft zum Schlafen, wenn man nicht schlafen will.
00:52:14: Du musst es anpassen, wie es in deinem kleinen Kosmos passt.
00:52:19: Für dich ein Weg finden, wie du klarkommst.
00:52:21: Und das glaube ich ist das Wichtigste, was ich den Eltern sage, weil es gibt zu viel Ablenkung und zu viele Gesetze, die gar nicht echte Gesetze sind.
00:52:31: Die Naturgesetze ist LAN.
00:52:33: dein Kind und deine Familie kennen und macht das so, wie es bei dir gut
00:52:39: passt.
00:52:40: Ich finde es super.
00:52:41: Irgendwie entspannt mich das gerade total.
00:52:44: Weil klar, man hat natürlich immer von außen, du hast so viele Stimme im Kopf, die dir sagen wollen, wie es zu sein hat.
00:52:50: Wie du zu sein hast, wie deine Kinder zu sein haben, wie deine Ehe zu sein hat, wie dein Job zu sein hat, wie bla bla bla bla bla.
00:52:59: Man ist wirklich sehr, sehr viel im Aussen.
00:53:01: Es ist so wichtig zu gucken.
00:53:02: Was will ich denn eigentlich?
00:53:03: Und genau, wie du sagst, das Kind kennenlernen und darüber vielleicht auch sich nochmal neu kennenlernen.
00:53:09: Immer
00:53:10: ist eine Entwicklung.
00:53:11: Du verändest dich.
00:53:12: Ich meine, es ist doch das.
00:53:14: Du bist das
00:53:15: Leben.
00:53:15: Du bist dein, das einzige Leben, was du
00:53:17: hast.
00:53:17: Ja,
00:53:19: genau.
00:53:20: Du bist das Leben und du bist toll.
00:53:22: Sag dir, redet ihr ein.
00:53:23: Du bist, du hast das Kind in die Welt gesetzt.
00:53:25: Das heißt, das macht dich, berechtigt dich und du bist genauso toll wie alle anderen.
00:53:29: Die können nicht mehr.
00:53:31: Du kannst das genauso gut.
00:53:32: Das ist anders.
00:53:33: Du bist ganz anders als die anderen, weil du bist.
00:53:36: Das ist wichtig, dieses Selbstwertgefühl zu entwickeln und dieses Vertrauen in sich selbst in diesem Kind.
00:53:42: Und dann findet ihr euren Weg.
00:53:43: Aber lasst euch nicht von dem ganzen Krach und ganze Stimmen und wie es sein soll.
00:53:50: ablenken.
00:53:51: Du siehst dann das Kind nicht.
00:53:53: Das Gleiche gilt übrigens für diesen ganz bescheuerten Erbsschlaf, Abernährungsabwindelab.
00:53:58: Ich finde es alles zerstört.
00:53:59: nur dieses Arbeit, dieses Vertrauen, was du zu deinem Kind, dieses Wahnsinnsnaturprozedur mit dem Gehirn deines Gehirns und das Kind.
00:54:07: Das ist die Verbindung, was dadurch komplett zerstört.
00:54:10: Oder nicht optimal, weil jemand, die sagt, du sollst es fühlen, spüren und machen, das macht Freude.
00:54:17: Und du entwickelst dich als Mensch dadurch auch wahnsinnig.
00:54:21: Und ich finde das wichtig.
00:54:24: Ich habe ja auch zwei Kinder und sind also ich weiß nicht, wir sind deine Kinder auch so unterschiedlich.
00:54:28: Ich habe ja gedacht, als mein zweites Kind kam.
00:54:30: Ja, die sind Kinder sind immer so.
00:54:32: Ich habe gedacht, ja, ich weiß ja, wie es
00:54:33: funktioniert.
00:54:36: Und eigentlich habe ich beim ersten zwar auch so ein bisschen go with the flow, aber gerade beim ersten Kind ist man ja einfach wirklich noch so.
00:54:43: Boah, du weißt ja einfach gar nicht, was da passiert.
00:54:45: Man ist ja komplett, also lost würde ich mal behaupten, die meisten Mamas, die ich kenne zumindest.
00:54:49: Und dann denkst du beim zweiten vielleicht schon, ach ja, ich weiß ja ungefähr, ich hab's ja jetzt irgendwie vielleicht schon zwei, drei, vier Jahre gemacht.
00:54:57: Ich weiß ja ungefähr, wie's läuft.
00:54:58: Und dann kommt dieses Kind auf die Welt und du denkst nur so, äh, was ist das denn?
00:55:02: Die funktioniert ja ganz anders.
00:55:05: Genau.
00:55:06: Und genau so.
00:55:07: Genau so sind alle Menschen unterschiedlich.
00:55:10: Selbst in der Familie siehst du bei den zwei, drei, vier Kindern, die du hast, wie unterschiedlich individuell die sind.
00:55:16: Und das, was dem einen gut passt, passt dem anderen gar nicht.
00:55:19: Muss sich bei allem jonglieren, weil es gibt nichts, was allen gut passt, ja.
00:55:23: Und so sind wir.
00:55:24: Und das müssen wir wahrnehmen.
00:55:25: Diese individuelle Bedürfnisse müssen wahrgenommen
00:55:29: werden.
00:55:30: Mega, Karella, vielen, vielen Dank.
00:55:31: Ich wollte dich eigentlich noch eine Frage am Ende, ob es einen Ritual gibt oder eine Gewohnheit, die dein Leben so weit verändert hast, dass du die anderen Mamas als Tipp geben möchtest.
00:55:42: Möchtest du da noch fast darauf antworten?
00:55:43: Weil eigentlich hast du jetzt schon so viele schöne Sachen gesagt.
00:55:47: Rituale habe ich nicht, aber ich sage mir immer, doch wenn ich anfange über irgendwas zu Unglückliches werden, sage ich mir, Glück ist meine Verantwortung.
00:55:59: Z.H.
00:55:59: zum Partner, z.B.
00:56:00: dir das anders macht, als du sagst, heute gehen wir dahin, du sagst das anders.
00:56:04: Also du musst davon dich ablenken und sagen, ich bin für meinen Glück zuständig und ich bin verantwortlich und ich kann das machen.
00:56:12: Und das Leben ist volle Schicksalsschläge, volle Schwierigkeiten, volle... Ich habe vorhin gesagt, es ist einfach schwer.
00:56:19: Und es ist aber nur so lange schwer, bis du weißt, wie es geht.
00:56:23: Und das wirst du wissen.
00:56:25: Und zweifel einfach nicht an dir selbst, sondern denk dran, dass alles in deinem Kopf drin, was du brauchst.
00:56:31: Und das Selbstvertrauen kann ich nur empfehlen, dass es eine gute Begleitung gibt.
00:56:35: Dein Kind nicht alles, weil er nimmt es mit.
00:56:38: Wenn er achtzehn ist, dann hast du nichts mehr für dich.
00:56:41: Also behalte vieles auch für dich.
00:56:44: Okay, verstehe.
00:56:44: Dann habe ich nur noch einen Wunsch an dich.
00:56:46: Und zwar, dass du das nochmal aufnimmst, so dass man das als Warm-up wecker.
00:56:53: Morgens
00:56:53: hören kann.
00:56:54: Einfach nur so ein paar Sätze von dir.
00:56:55: Ich glaube, da wären wir alle happier morgens.
00:56:58: Ehrlich.
00:56:59: Karella, vielen, vielen, vielen, vielen, vielen, vielen Dank.
00:57:02: Ich wünsche dir alles Liebe und ich lese gleich mal weiter in deinem schönen Buch.
00:57:08: Vielen Dank.
00:57:08: Ich glaube, es hat einen
00:57:10: Dank für die Einladung, lieber Nora, und für die Zeit.
00:57:12: Und es war wirklich
00:57:14: schön mit dir
00:57:14: gerade.
00:57:15: Ja, danke schön.
00:57:17: Ja, dann...
00:57:18: Mach's gut!
00:57:20: Vielen lieben Dank fürs Zuhören.
00:57:22: Ich hoffe, ihr hattet eine schöne Zeit mit uns.
00:57:24: Hört nächste Woche wieder rein und seid genauso ... voller Selbstvertrauen wie ich gerade.
00:57:29: Abonniert gerne den Podcast hier auf Spotify, damit ihr keine Folge verpasst.
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00:57:38: Wir hören uns nächste Woche wieder.
00:57:40: Eure Nora.