Echte Mamas: Ehrlich gesagt

Echte Mamas: Ehrlich gesagt

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00:00:06: Hallo ihr Lieben und herzlich willkommen zum Podcast, ehrlich gesagt, von Echte Mamas.

00:00:12: Hier nehme ich euch mit in ehrliche, lustige und manchmal auch richtig tiefe Gespräche mit wundervollen Gästen.

00:00:17: Es geht um ernste, spannende und bewegende Themen, also alles, was uns als Mamas, Frauen, Eltern oder einfach als Leute beschäftigt, die Familie und das Leben und die Menschen lieben.

00:00:27: Authentisch mit Humor und Tiefgang und vor allem ganz ehrlich.

00:00:32: Heute zu Gast in meiner zweiten Folge, Kate Gelinski.

00:00:35: Sie ist gelernte Grafik-Designerin, Content-Creatorin, Mama von zwei Kindern, Frauchen von

00:00:41: Ferry.

00:00:41: Oh mein Gott, hier ist so cute.

00:00:43: Stilikone,

00:00:44: Lüneburgs meist fotografierte Frau, würde ich mal sagen.

00:00:46: Und hat sich in einen Mann verliebt und den auch noch geheiratet, der aus einem Familienunternehmen stammt.

00:00:51: Mutig.

00:00:52: Mitgehangen, mitgefangen.

00:00:54: Irgendwie packen bei denen alle mit an und auf mich strahlt diese Frau eine Leichtigkeit aus, die mir manchmal abhanden kommt.

00:01:00: Wir schnacken heute über genau das.

00:01:02: Optimismus und wie wir uns von Schicksalsschlägen nicht unterkriegen lassen, sondern umso stärker wieder aufstehen.

00:01:08: Alicia Keys hat mal gesungen.

00:01:09: Yes, I was burned, but I called it a lesson learned.

00:01:12: Ich finde, das fast ist ganz gut zusammen.

00:01:15: Außerdem teilen wir eine persönliche magische Geschichte und sprechen über das mega wichtige Thema Geld und Kinder.

00:01:21: Und jetzt euch ganz viel Spaß bei, ehrlich gesagt.

00:01:27: Kate Galitzki,

00:01:28: hello!

00:01:28: Hallo!

00:01:29: Was ist so schön, dass du da bist?

00:01:30: Das ist verrückt, ich freue mich so.

00:01:32: Ja, könnt ihr nicht besser starten mit uns.

00:01:34: Vor

00:01:34: allem, wir haben es zweimal versucht und es war einfach hier in Hamburg.

00:01:37: Das Wetter wollte uns nicht einfach.

00:01:38: Es

00:01:39: wollte uns einfach nicht.

00:01:39: Und heute haben wir beide fast zwei Stunden gebraucht, um in die Stadt zu kommen.

00:01:42: But we are here und ich freue mich sehr, dass du da bist.

00:01:45: Ich freue mich auch, dich zu sehen.

00:01:46: Wir haben uns schon wirklich lange nicht mehr gesehen.

00:01:48: Ja,

00:01:49: das letzte Mal haben wir uns gesehen.

00:01:50: Äh, ich glaube, fast als unsere magische Geschichte geschah.

00:01:54: Ja, ich glaube auch.

00:01:55: Genau.

00:01:56: Die war aber auch magisch.

00:01:58: Diese magische Geschichte ist sogar eines meiner besten Reals der letzten zwei Jahre.

00:02:02: Echt?

00:02:02: Ohne Witz.

00:02:03: Was war das?

00:02:04: Vorletztes

00:02:04: Jahr.

00:02:04: Vorletztes

00:02:05: Jahr.

00:02:05: Er wird jetzt zwei, genau.

00:02:07: Du bist nämlich die Mama meines Hundebabys, meines zweiten Hundebabys.

00:02:12: Ja.

00:02:12: Ja, es fing damit an, dass mein Hund, Winnie, wie alle kennen ihn und lieben ihn vielleicht noch, eine englische Bulldogge verstorben ist.

00:02:19: und du dir zeitgleich ein Hundewelpen geholt hast und den hast du überhaupt nicht vertragen.

00:02:25: Der war irgendwie an einer falschen Stelle.

00:02:27: Nein, der war so süß, aber leider.

00:02:29: Du warst total allergisch.

00:02:30: Ich war

00:02:30: mega allergisch und ich bin ja mit Hunden aufgewachsen und dachte halt, alles was mit Pool gemischt ist, kann man vertragen.

00:02:36: Aber jetzt ein Tipp an alle, checkt auf jeden Fall vorher einmal das Fell nochmal ab.

00:02:41: Also holt euch eine Fellprobe und reibt es in die Haut rein.

00:02:45: Am besten mit Speichel drauf, also von der Schnauze habe ich gehört, soll mal ein bisschen was abschneiden.

00:02:50: Ein bisschen Fell.

00:02:51: Und dann auf die Haut und gucken, ob es reagiert, weil bei mir was ist, war einfach nur Horror.

00:02:55: Ich hatte überall noch Roger Mietis und so.

00:02:57: Ich glaube, er war einfach noch nicht an der richtigen Stelle.

00:03:00: Er war einfach noch nicht da, wo er hin sollte.

00:03:02: Ja, genau, genau.

00:03:02: So war es, glaube ich.

00:03:04: Und dann?

00:03:04: Und dann hast du mich angerufen und hast gesagt, du pass mal auf.

00:03:07: Ihr habt doch gerade den Winnie verloren, seid ja schon wieder bereit für einen neuen Welpen.

00:03:10: Und ich so, nee, auf gar keinen Fall, das geht viel zu schnell.

00:03:12: Und er so, du so, nee, komm, du musst ihn dir angucken.

00:03:14: Er ist ganz süß und ich kann ihn nicht zur Züchterin.

00:03:15: Ich komm auch zu dir.

00:03:16: Ich komm so und doch mal vorbei, okay?

00:03:19: Naja, und dann kamst du vorbei und mein Mann hat... direkt gesagt, auf gar keinen Fall.

00:03:24: Es sei denn erst am gleichen Tag geboren, wie Vinnie verstorben.

00:03:26: Und du hattest natürlich den Impfpass und alles dabei und holst sie draus und sagt, tada!

00:03:31: Es sei doch tatsächlich in der Nacht geboren, in der Vinnie verstorben ist.

00:03:35: Es war unglaublich.

00:03:36: Und es war auch der Moment,

00:03:37: wo Jan so richtig, also ich hatte das Gefühl, dem ist richtig das Gesicht.

00:03:41: Alles.

00:03:41: Entglitten.

00:03:42: Genau.

00:03:43: Das war abgefahren.

00:03:43: Und die Kinder waren ja nicht dabei.

00:03:45: Die haben das gar nicht mitgekriegt.

00:03:46: Und abends haben sie dann zu mir gesagt, irgendwie konnte ich Winnie spüren in den Ferry.

00:03:51: Das war so unfassbar.

00:03:53: Und auch jetzt merke ich wirklich noch teilweise so kleine Eigenschaften an ihm, wo ich mir denke, das ist der.

00:03:59: Also die kleine Seele ist da irgendwie eingezogen und das war es einfach total.

00:04:02: Aber kannst du ihn trotzdem so... Also es ist Ferry.

00:04:05: Mit Winnie, manchmal kommt er da raus.

00:04:08: Hast du das Gefühl, schwer den zu akzeptieren?

00:04:10: Nee, überhaupt nicht.

00:04:11: Das ist wie mit einem zweiten Kind.

00:04:12: Erst denkt man, man kann das zweite Kind nicht so lieben wie das erste.

00:04:15: Oder man kann das nicht teilen.

00:04:17: Aber das geht super.

00:04:18: Voll.

00:04:19: Und

00:04:19: dann kommt das immer ein

00:04:20: krass, dein Herz ist noch größer geworden.

00:04:22: Ja, ganz genau.

00:04:24: Und ich denke jeden Tag an dich und bin dir so dankbar dafür, dass du den ausgesucht hast.

00:04:29: Boah, und ich war so mega glücklich, weil das war natürlich furchtbar.

00:04:32: Wir haben diesen Hund geholt, alle waren happy und die Kinder und so und dann reagiert die Haut und ich war echt... Also ich hatte richtig Ängste, das auch zu sagen.

00:04:41: Ich hab die ganze Zeit versteckt und irgendwann hab ich gesagt, Leute, I'm sorry, aber...

00:04:44: Ja, voll.

00:04:45: Es geht nicht.

00:04:46: Auch dass du das so akzeptiert hast und ihn so abgeben konntest, das finde ich so mega krass stark irgendwie.

00:04:51: Echt?

00:04:51: Aber ja.

00:04:52: Und ja,

00:04:53: weiß ich, ist das stark?

00:04:54: Keine Ahnung.

00:04:54: Ich war auf jeden Fall, es hat mich total fertig gemacht, weil ich dachte, ich habe den Kindern jetzt voll das Trauma mitgegeben und die haben aber echt cool reagiert und gesagt, nee, Mama, also die war natürlich auch traurig, aber haben dann gesagt, Mama, nee, es soll dir ja gut gehen.

00:05:07: Und ich war so... Oh mein Gott.

00:05:08: Jetzt habt ihr euren Herzensund.

00:05:10: Also, es hatte ja dann... Ja, genau.

00:05:11: Und jetzt haben wir unseren Herzensund auf jeden Fall.

00:05:13: Und hey, Feri geht's ja bei euch so gut.

00:05:14: Der ist ja ein richtiger Gutsherr.

00:05:16: Nee, ja, der ist wirklich...

00:05:18: Alles gut.

00:05:19: Easy.

00:05:19: Ferry ist da und wir müssen ihn auf jeden Fall noch mal besuchen.

00:05:22: Ich glaube, unser Hund tatsächlich, ich dachte ja schon, Ferry wird groß, aber wir haben jetzt so einen Pudel.

00:05:26: Und es ist so ein Dreampudel, heißt nie, so ein mittelgroßer Pudel.

00:05:29: Und ich glaube,

00:05:30: er rennt Ferry erst mal voll.

00:05:33: Aber es müsste auf jeden Fall, die müssen wir noch mal zusammenbringen.

00:05:34: Ja, vielleicht machen wir sogar Babys.

00:05:36: Vielleicht wäre das einfach die Quick Essence des ganzen Bundes.

00:05:40: Aber dann musst du für die Zeit bei mir einzeln.

00:05:41: Ich mach das nicht alleine.

00:05:42: Gar keinen Fall.

00:05:44: Ich zieh es nicht alleine durch.

00:05:46: Alter, das ist so anstrengend.

00:05:47: Stell dir das vor!

00:05:49: Ist ja auch mega cute, aber auch so auch

00:05:50: nicht.

00:05:50: Ja, aber ob du dann vielleicht, ob du allergisch reagierst?

00:05:53: Ist ja gut.

00:05:54: Ich hab das Gefühl, und das klingt jetzt richtig weird, ich hab das Gefühl, Tabby hat mich irgendwie geheilt.

00:05:58: Weißt du was ich mache?

00:05:59: Kann auch sein.

00:06:01: Keine Ahnung, weil seitdem irgendwie, ich hab das Gefühl, ich bin nicht mehr so allergisch gegen Staub.

00:06:04: Ich glaub schon, dass der Körper sich so ein bisschen daran

00:06:06: gefüllt, glaub ich auch.

00:06:08: Als wir unsere Katze gekriegt haben, war Janja komplett allergisch gegen den.

00:06:11: Stimmt.

00:06:11: Der hat es einfach ausgehalten, uns zu liebe.

00:06:13: Ja.

00:06:14: Voll hart, ne?

00:06:14: Boah.

00:06:15: Wir waren nicht so nett wieder.

00:06:16: Guter Mann, ey, guter Mann.

00:06:17: Auf jeden Fall.

00:06:19: Passt gut auf ihn

00:06:19: auf.

00:06:19: Er meinte, er war gleich, aber nicht noch im Welpen.

00:06:25: Geil.

00:06:26: Okay, meine Liebe.

00:06:27: Also, ich hab an dich eine Frage.

00:06:30: Und zwar, wie machst du es?

00:06:32: Dass du immer so eine gute Launhausstrahlung hast.

00:06:35: I don't get it.

00:06:35: Ich

00:06:35: gar nicht immer.

00:06:36: Nein, aber du hast immer so eine Positivität, weißt du?

00:06:38: Und das ist so schön, weil ich muss echt sagen, wenn ich zum Beispiel, wenn ich schlechte Laune hab und das ist Almina jetzt auch, ne?

00:06:45: Dann geh ich auf Instagram, ich geh auf Geld gelinzt.

00:06:48: Nein!

00:06:48: Und scheiß, wirklich.

00:06:49: Und meine Mama auch übrigens.

00:06:51: Ja, weil seitdem Peri bei euch wohnt, ist natürlich meine Mutter Hardcore-Fan.

00:06:55: Ja.

00:06:55: Und dann guck ich mir an und denkst du, ach guck mal, ey, weißt du?

00:06:58: Sie macht einfach den Ding und das Happy dabei.

00:07:00: Aber ich sag auch immer, das sind nur so kleine Ausschnitte, die ihr davon mir seht.

00:07:03: Ja,

00:07:03: ja

00:07:04: klar.

00:07:04: Die andere Zeit, also ich mecke auch total viel oder bin auch schlecht gelaunt oder weiß ich nicht, aber ich versuche mich immer daran zu erinnern, dass es einfach so viel mehr Shit gibt, also der so schlimme, oder ich habe einfach schon so viele doofe Sachen erlebt, dass... ganz viel gar nicht mehr so schlimm ist.

00:07:20: Weißt du?

00:07:21: Das ist so, wie wenn du wochenlang durch den Schnee rennst zur Arbeit keinen Fahrrad fahren kannst und auf einmal ist alles matschig und kannst eigentlich immer noch keinen Fahrrad fahren, aber es ist gar nicht mehr so schlimm.

00:07:30: Es fühlt sich nicht mehr so schlimm an.

00:07:32: Aber

00:07:34: es ist so... Also weißt du, dass du gerade, also du kannst ja mit schlimmen Situationen entweder so umgehen, dass du sagst, boah, alles ist kacke, alles ist scheiß, das wird niemals wieder gut.

00:07:44: Oder du gehst mit einer Situation um und sagst, okay, war jetzt kacke, ich steh jetzt auf, kriegst du meinen Krillenchen, wie man so schön sagt.

00:07:49: Genau,

00:07:49: ja.

00:07:49: Das ist ein bisschen komisch,

00:07:50: finde ich, aber gut.

00:07:51: Und geh jetzt irgendwie weiter.

00:07:52: Aber wie komme ich an den Punkt, dass ich sage, ey, ich hab jetzt gar keinen Bock auf, darauf negativ zu sein.

00:08:00: Ich will jetzt einfach positiv sein, weißt du?

00:08:02: Gibt es diesen Rezept?

00:08:03: Ja, es gibt ein Rezept.

00:08:04: Und zwar, du willst ja grundsätzlich glücklich sein.

00:08:07: Du willst ja nicht schlechte Laune haben.

00:08:09: Und du musst einfach dein Leben so ausrichten, dass du so lebst, als wärst du glücklich.

00:08:14: Weißt du, wie ich meine?

00:08:14: Also, man muss sich ins Glück faken.

00:08:16: Genau.

00:08:16: Du bist also nicht, dass du es dir einredest oder dass du irgendwie was vormachst.

00:08:19: Du bist glücklich.

00:08:20: Aber wenn du diesen Zustand eine gewisse Zeit lang durchhältst, ich weiß nicht, du kennst es vielleicht auch als Synchronsprecherin, wenn du viel lächelst oder dich im Spiegel anlächelst, die einfach irgendwie eine positive Rückkopplung gibst, dadurch, dass du dich anschaust, so geht es ja auch mit Klamotten, dann symbolisierst oder zeigst du deinem Gehirn, dass es dir gut geht.

00:08:41: Wenn du immer die Mundwinkel nach unten hast.

00:08:43: Du denkst, oh, scheiße, ich bin irgendwie zu dick und ich sehe scheiße aus in schwarz oder blau.

00:08:48: Und mein Mann ist kacke.

00:08:49: Mein Mann ist kacke.

00:08:50: Mein Mann, ich fühl mich nicht wohl.

00:08:52: Dann fühlst du dich auch nicht wohl.

00:08:53: Aber ich manifestiere schon, bevor hast du dieses Wort, das ist gerade so ein Trendwort, Manifestieren.

00:09:00: Aber es klappt auch, finde ich.

00:09:00: Es klappt, aber das mache ich schon, seitdem ich überwusste, dass das Manifestieren heißt.

00:09:04: Das heißt, ich rede mehr... auf einem gewissen Level, dass alles gut ist.

00:09:10: Und sagst du dann, okay, Kate.

00:09:12: Es ist jetzt alles gut.

00:09:14: Nein, ich geh zum Beispiel abends ins Bett.

00:09:16: Das mach ich auch mit meinen Kindern so.

00:09:17: Und frag sie jeden Abend, für was seid ihr heute dankbar gewesen?

00:09:20: Oder was hat euch heute besonders gut gefallen?

00:09:22: Ja, okay.

00:09:23: Und dann müssen sie mir eine Sache, mindestens eine Sache sagen, die heute richtig gut war.

00:09:27: Und erste, oh, mir fährt nichts ein.

00:09:30: Doch, heute war gut, weil mein Pausenbrot hat so gut geschmeckt.

00:09:33: Irgendwas gibt es immer.

00:09:35: Und dann frage ich Sie, auf was freut ihr euch morgen früh?

00:09:38: Und dann überlegen sie sich irgendwas.

00:09:40: Und auch wenn sie nicht einschlafen können, dann sage ich einfach, überlegt euch einfach irgendwas Schönes für morgen, auf das ihr euch ganz doll freut.

00:09:45: Und das mache ich auch.

00:09:46: Ich gehe ins Bett und denke mir so, oh, morgen ziehe ich meinen blau-weiß-rot gestreiften Pulli an und auf den freu ich mich die ganze Woche.

00:09:53: Aber es war viel zu kalt und dann geht es mir gut.

00:09:55: So, und dann schlafe ich glücklich ein und wache ich mich morgen auf und denke, egal was heute kommt, ich ziehe gleich den Pulli an.

00:09:59: Das wird jetzt erst mal gut.

00:10:01: Das kannst du mit allem machen.

00:10:02: Du kannst dich darauf freuen, dass du dir als allererstes morgens einen leckeren Tee machst, dass du heute deine Finger... orange lackiert irgendwas ganz banales.

00:10:10: du musst dem gehören nur einen ganz kleinen anreiz dafür geben glücklich zu sein.

00:10:14: ich glaube das

00:10:16: ding ist also.

00:10:17: ich finde immer thema selbst.

00:10:18: wirksamkeit ist so voll.

00:10:19: das ding weiß du.

00:10:20: wenn du was schaffst für dich wenn ich was für mich geschafft habe dann habe ich sofort ein zufriedeneres gefühl

00:10:25: voll.

00:10:26: und ich glaube so kleine sachen wie Fingernägel lackieren oder sich schminken oder keine Ahnung, Tische entdecken, irgendwie so ein Gedöns, weißt

00:10:35: du?

00:10:35: Das klingt so lapidar, aber die kleinen Sachen, wenn du die über den Tag verteilt sammelt, hast du am Ende halt so einen vollen Topf, ne?

00:10:42: Ja, genau.

00:10:43: Weil natürlich, wenn du mal sagst, ja, dann zieh ich mir was Schickes an und mach ich dies, das jenes, irgendwie.

00:10:46: Also, das klingt so nach nur außen.

00:10:49: Genau.

00:10:49: Aber genau wie du sagst, das wirkt halt total nach innen.

00:10:50: Das ist

00:10:51: umhin unterbewusst sein.

00:10:52: Genau.

00:10:52: Ist das irgendwie so ein Glücksgefühl, was du ausstrahlst?

00:10:54: Du musst dir gar nichts Neues kaufen und ganz viele sagen, oh, ich muss mich irgendwie belohnen mit einem... Schuhe oder mit einer Jacke oder ich muss mir jetzt was kaufen.

00:11:02: Das muss gar nicht sein.

00:11:03: Du kannst auch einfach irgendwas deinem Lieblingspulli anziehen oder irgendwie eine neue Kombi oder irgendwie irgendwas entwickeln, was dich glücklich macht.

00:11:12: Das ist ganz egal was es ist.

00:11:13: Also ey

00:11:14: und wenn es ist im Bikini.

00:11:16: die Kinder zur Schule bringen.

00:11:18: Ey, und wenn das Schoko, wenn das Smarties auf deinem Lieblingsmüsli morgens sind, weißt du, wenn ich das glücklich mache, das ist ganz egal.

00:11:23: Und dann bist du auch glücklich.

00:11:25: Und das ist genau das Gleiche mit, wenn du das Gefühl hast, du bist zu dick.

00:11:29: Du kannst zum Beispiel manifestieren, dass du schlank wirst.

00:11:32: Wenn du dir immer einredest, meine Güte, ich habe so dicke Hüften und meine Brüste hängen und mein Bauch.

00:11:37: Klar, kannst du nichts machen gegen irgendwie gegen die Schwerkraft.

00:11:41: Aber wenn du dir lieber einredest, ich bin jetzt dünn oder ich werde jetzt schlacken.

00:11:46: oder ich fühle mich jetzt wohl in dem, was ich trage, dann dauert das gar nicht lang und der Kopf denkt es um und bringt das auch in Schwung.

00:11:56: Oder man sagt halt, man muss sich quasi... ins positive Reinsabbeln selber.

00:12:03: Voll.

00:12:03: Ja, voll.

00:12:04: Ich verstehe voll, was du meinst.

00:12:05: Das mit dem Dünn sein, also ich hab auf jeden Fall auch immer so ein Ding mit Körper.

00:12:08: Also es ist auch aber voll Body Morph, weil ich immer denke, ich bin zu dick und dann sehe ich Fotos.

00:12:12: Und das ist immer das Gleiche von vor zehn Jahren.

00:12:14: Ich sag genau so aus und denk so, warum war ich denn nicht happy?

00:12:17: Genau,

00:12:17: das aus.

00:12:17: Was sag

00:12:19: ich auch?

00:12:20: Ist halt voll außen, ne?

00:12:21: Aber... Du

00:12:22: wirst auf jeden Fall nie schöner als in dem Moment, in dem du gerade bist.

00:12:25: Ja.

00:12:25: Weißt du?

00:12:25: Ja.

00:12:26: Du wirst immer älter.

00:12:27: Und deswegen musst du dich in dem Moment, wo du dir jetzt gerade bist.

00:12:28: Und dem Alter kann man auch voll schön sein.

00:12:30: Ja, kannst du auch.

00:12:30: Aber es wird ja eher tendenziell, wird es nur noch schlimmer.

00:12:34: Aber warum fühlst du dich denn dann in dem Moment?

00:12:37: Du kannst die Zeit nicht zurückdrehen.

00:12:38: Ja, ja.

00:12:38: Also, sei doch einfach in dem Moment, in dem du gerade bist, happy.

00:12:41: Ja.

00:12:41: So schwer es

00:12:42: auch vor allem ist.

00:12:42: Ich finde es halt auch gerade für... Also, du hast ja eine Tochter und ein Sohn, ne?

00:12:46: Mhm.

00:12:47: Genau, ich habe zwei Töchter.

00:12:48: Und gerade für die... möchte ich das unbedingt noch mehr lernen.

00:12:52: So dieses, nee, ich, mir geht's gut.

00:12:54: Ich möchte einfach, dass es uns gut geht.

00:12:56: Ich möchte, dass es mir gut geht.

00:12:57: Und es gibt Tage, da klappt das mega gut.

00:12:59: Aber es gibt halt auch Tage, wo ich echt merke, ich krieg irgendwie, ich krieg das

00:13:03: gut.

00:13:03: Die kriegen das ja auch mit, dass ich irgendwie viel arbeite.

00:13:05: Oder wenn die jetzt mal zu Hause sind, die haben dann Schneefrei und ich muss trotzdem meine Sachen abarbeiten.

00:13:10: Und mir ist es aber total wichtig, dass sie sehen, dass ich Spaß bei dem habe, was ich mache.

00:13:15: Dass es nicht nur alles stressig ist, weil ich es auch wichtig finde, dass man irgendwie was macht.

00:13:20: was die Passion desjenigen ist, also dass man das so richtig fühlt.

00:13:25: Weil ich glaube, wenn du Sachen machst, die du nicht fühlst, dann bist du unglücklich.

00:13:29: Du musst wirklich alles mit hundert Prozent machen.

00:13:33: Und ich habe ja elf Jahre in der Werbeagentur gearbeitet und wirklich viel gearbeitet.

00:13:38: Und ich habe ja schon immer gemerkt, dass das überhaupt nicht so mein... Das ist, was ich mein ganzes Leben lang machen will.

00:13:44: Für irgendwen irgendwas abarbeiten oder ich habe Packaging Design gelernt, was dann Leute in den Müll werfen.

00:13:49: Also für mich war das immer nicht langfristig nachhaltig genug.

00:13:53: Krass,

00:13:53: da sind noch elf Jahre durchgehalten.

00:13:55: Das war richtig.

00:13:56: Genau.

00:13:57: Aber ich habe das gelernt und letztendlich bin ich total dankbar dafür, dass ich das machen durfte.

00:14:02: Ich hatte nämlich fünf Knochen-Tumore im Knie.

00:14:04: Ich wollte eigentlich gerade mein Abi machen.

00:14:07: Und ich konnte dann einfach die Schule nicht zu Ende machen.

00:14:09: Ich war so viel im Krankenhaus.

00:14:13: Das

00:14:17: war die Überlegung, gehe ich weiter zur Schule oder fange ich jetzt eine Ausbildung an.

00:14:22: Da fing das gerade an mit den ganzen Krankenhausbesuchen.

00:14:24: Ich kann gar nicht... Wie hast du das

00:14:26: gemerkt?

00:14:27: Ich hatte mich gestoßen an einem Tisch und es wurde dann so dick wie ein Golfball.

00:14:32: Und dann bin ich damit zum Arzt.

00:14:33: Wir müssen ein Gewebeprobe mitnehmen.

00:14:35: Das ist schon ziemlich komisch, sehr schmerzhaft und ganz weich.

00:14:38: Und dann haben sie es getestet und gesagt, das ist eine... Knochenziste, die frisst den Oberschenkelknochen langsam.

00:14:45: Genau.

00:14:45: Und dann haben sie es rausgenommen, mit Knochenzimmert aufgefüllt.

00:14:48: Dann war erst mal alles gut, fünf, zwei, drei Monate.

00:14:50: Ich habe wieder gehen gelernt, mit Krücken und Reha als Pipapo.

00:14:53: Und dann kam es wieder.

00:14:54: Und

00:14:54: dann bist du ja aber da warst du ja dann raus aus der Schule in der Zeit.

00:14:56: Genau, da war ich raus aus der Schule.

00:14:57: Ich war mal so zwei Wochen im Krankenhaus, dann zur Reha.

00:15:00: Also das war super schwer und ich habe parallel dann eine Ausbildung zu Mediengestalterinnen anfangen können über eine Freundin.

00:15:06: Und deren Vater war Besitzer dieser Werbe-Agentur, das war einfach ein Mega-Glück, dass ich das machen konnte.

00:15:12: Ich war schon immer kreativ, ich wollte schon immer was mit Kunst machen.

00:15:15: Und das war einfach, ich hätte das auch studiert irgendwann.

00:15:18: Und so konnte ich halt super schnell Berufserfahrung sammeln.

00:15:21: Es war ein Job, in dem ich sitzen konnte.

00:15:24: Und dadurch, dass diese Tumore aber immer wieder kam, insgesamt ja wirklich fünfmal.

00:15:28: Immer an der gleichen Stelle.

00:15:29: Immer an der gleichen Stelle und immer den ganzen Oberschenkel hoch.

00:15:31: Es hat sich langsam so durchgefressen.

00:15:33: Und zum Schluss, beim Fünfmal haben sie gesagt, wenn es jetzt noch einmal kommt, müssen wir es bestrahlen.

00:15:39: Oder den Oberschenkelknochen komplett von der Hüfte austauschen.

00:15:41: Es ist einfach no way, da geht nichts mehr.

00:15:44: Und dann hat mein Körper mir gesagt, okay, reicht.

00:15:46: Ich hab so viel Angst.

00:15:48: Und dann kam es nie wieder, wirklich.

00:15:50: Hast du da auch schon manifestiert?

00:15:52: Ich meine, weißt du, das ist ja so, manche sagen ja, also es gibt ja Krebspatienten, die dann sagen, okay, ich gehe jetzt auf irgendeine Farm und sage die ganze Zeit, der Krebs geht weg.

00:15:59: Nee, dafür war ich nicht.

00:16:00: Dafür war ich, glaube ich, noch zu jung, aber es hat ganz viel mit mir gemacht, weil zum einen da gab es ja noch, also doch, ich hatte ein Handy, aber es kam ich niemand besuchen in der Zeit.

00:16:08: Es ist niemand bis nach Hamburg-Eppendorf gefahren von Lüneburg aus und hat gesagt, es waren vielleicht eine handvolle People, die mal da waren.

00:16:14: Also ich habe das alles alleine durchgerockt und danach weißt du einfach, wer ist dein... und wenn nicht.

00:16:21: Und ich lag auf einer Kinderkrebsstation und machen wir uns nichts vor.

00:16:24: Das war die härteste Lektion meines Lebens.

00:16:27: Also das war einfach mega krass.

00:16:29: Also du hast auch Kinder gesehen, die

00:16:30: gegangen sind.

00:16:31: Genau.

00:16:31: Ja, genau.

00:16:32: Und irgendwann war ich dann auf einer orthopedischen Station, kannst du dir allen Hüftpatienten und auch... Also wirklich, ich hatte irgendwie beides und das war beides wirklich schlimm.

00:16:42: Und ich habe mir immer gesagt, also ich hatte immer wieder diesen Anreiz schnell wieder gehen zu können und alles wieder machen.

00:16:49: zu dieser Ausbildung kann, damit ich arbeiten kann.

00:16:51: Ich bin in der Zeit auch ausgezogen zu Hause.

00:16:54: Da war ich zwischen sechs und siebzehn.

00:16:57: Wenn ich mal fragen darf, hast du da irgendwie so was wie eine Therapie oder so gemacht?

00:16:59: Oder hast du einfach für dich entschieden?

00:17:02: Ich hab das für mich entschieden.

00:17:04: Ich will weitermachen.

00:17:05: Ich hatte irgendwie so ein Leben.

00:17:06: Genau, ich

00:17:08: will leben, genau.

00:17:10: Und ich hatte einfach irgendwie so ein Gefühl in mir, dass ich gesagt habe, ich zeige es denen jetzt allen und ich zeige denen, dass ich das schaffe, weil alle aus meinem Freundeskreis haben natürlich hier Abi gemacht, sind dann studieren gegangen.

00:17:20: Und wie du machst nur, nur eine Ausbildung.

00:17:24: Dieses Satz kann ich ja sowieso nicht.

00:17:25: Und das war irgendwie so, ich wollte denen einfach zeigen, dass ich es kann.

00:17:28: Und ich habe dann irgendwie schon so krasse Sachen gestalten dürfen für so große Kunden.

00:17:34: Das war einfach irgendwie so cool.

00:17:35: Ich bin so super dankbar für diese Zeit.

00:17:37: und dann denke ich mir, Hey, hätte ich diese fucking Tumore nicht gehabt, hätte ich vielleicht nicht so einen geilen Job gehabt, hätte ich nicht so geile Leute kennengelernt, wäre ich jetzt vielleicht nicht da, wo ich bin, deswegen bin ich dem Ganzen irgendwie dankbar.

00:17:48: Also,

00:17:50: ja, du hast halt auch dann schon mal so einen richtigen, also eine Erfahrung damit gemacht, nicht selber, du warst ja nicht palliativ, also das war ja heilbar, aber damit gemacht, auf einer Station zu sein, mit Menschen zusammen zu sein, die wirklich totkrank waren.

00:18:05: Genau, und den ging's einfach.

00:18:07: Also ich habe mich nie geklagt, weil es gab einfach Leute, denen ging es viel schlechter als mir.

00:18:11: Ich habe nie gesagt, oh Gott, klar war das irgendwie eine schwere Zeit und man denkt sich so, warum ich schon

00:18:16: wieder?

00:18:17: Was soll das?

00:18:18: Aber es war halt einfach immer so, dass ich da mich so durchgekämpft habe und das war super lehrreich.

00:18:26: Aber du hast ja dann auch noch ein paar andere Sachen gehabt, glaube ich.

00:18:28: Genau, ich hatte damit achtzehn, wurde ein Kopftumor bei mir festgestellt.

00:18:32: Das ging dann eh nicht lustig weiter.

00:18:34: Das war doch gerade ein Jahr nach

00:18:35: der letzten OP.

00:18:36: Da war das eine gerade weg und ich hatte dann, wie man das so kennt, wenn man gerade ein Kind gekriegt hat, mit achtzehn Milchfluss.

00:18:43: Und da war natürlich der erste Gedanke war, der Brustkrebs.

00:18:50: Und da hatte ich einen ganz taffen Frauenarzt, der noch so andere Ideen hatte und einfach festgestellt hat, dass das so eine... Also ein Prolaktin-Nomen im Kopf ist und der sitzt relativ nah am Sehnerv und der produziert Prolaktin.

00:19:05: Also Prolaktin-Nomen produziert Prolaktin und der macht Milchfluss.

00:19:08: Also nehm ich, seitdem ich achtzehn bin, Abstellmedikamente.

00:19:12: Die Göhnen zu meinem Leben wie zu einer Frau, die gerade versucht ihr Kind an die Flasche zu gewöhnen.

00:19:20: Und ich weiß nicht, jeder, der das Fleisch schon mal gemacht hat, weiß, die machen Müde, die machen Depressiv, Depressivität ist eines der ersten Nebenwirkungen auf dem Byback-Zettel.

00:19:31: Ich hab das gelesen, hab zum Arzt gesagt, auf gar keinen Fall kann ich das nehmen.

00:19:35: Also ja, alles andere, was ich ihm verschreiben würde, wäre härter und wir können das operieren, aber ich weiß nicht, ob sie dadurch danach nach der Operation überhaupt noch sehen.

00:19:41: Also das

00:19:42: heißt, du hast, der Tumor ist noch in deinem Job.

00:19:43: Der ist noch da genau, der wird einmal im Jahr kontrolliert.

00:19:46: Wo ist

00:19:47: der?

00:19:47: Null, sieben Millimeter.

00:19:49: Also, nicht groß.

00:19:51: Aber groß genug,

00:19:52: um aber eigentlich zu haben, wenn ihr trotzdem immer so ein bisschen Angst, oder?

00:19:55: Ja, voll.

00:19:55: Wissen

00:19:56: deine Kinder, dass es

00:19:56: den gibt?

00:19:57: Ja, so ist es in allem.

00:19:58: Und

00:19:58: sprechen die, sprecht ihr darüber?

00:20:00: Ja, aber es macht ja nichts mit mir aus.

00:20:02: Ich lebe damit ja jetzt schon so lange und schon so viel, so eine so lange Zeit, bevor es die überhaupt gab.

00:20:08: Deswegen gehört es irgendwie mit dazu.

00:20:11: Ja, es ist schon komisch, dass also die größte Nebenwirkung des Ganzen war, dass ich als unfruchtbar gegolten habe, also die mir schon mit achtzehn, neunzehn gesagt haben, also Kinder kriegen ganz schwierig.

00:20:24: So wie das halt ist, wenn man so stillt und so, dann kann man ja eigentlich auch nicht schwanger werden.

00:20:30: Ja, ja, ist das Beste.

00:20:32: Genau, aber dann habe ich Jan kennengelernt.

00:20:34: Und der hatte die, die hatte die einfach die schnellsten Sperren in der Welt.

00:20:38: Und du so?

00:20:38: Nee.

00:20:38: Und der war

00:20:40: einfach der Opti, der noch

00:20:42: optimisterische,

00:20:43: wie sagt man?

00:20:44: Opti,

00:20:44: optimistischere?

00:20:45: Der Opti-Typ.

00:20:46: Ja, der Opti-Typ hier, ey.

00:20:48: Also

00:20:49: wirklich.

00:20:49: Wir haben der Opti.

00:20:50: Wirklich.

00:20:50: Der hat gesagt, Papala, Pap, das kriegen wir schon an die Hände.

00:20:53: Ach krass.

00:20:54: Ja.

00:20:54: Ich so, okay, gut, machen wir.

00:20:56: Und dann haben wir, also wir sind zusammengekommen und wir haben dann relativ früh in der Kinderwunschklinik gestartet.

00:21:00: Ich war da, glaube ich, irgendwie die Jüngste.

00:21:02: Aber ich hatte auch keinen Druck.

00:21:04: Also ich hatte dann, weiß ich nicht, wieviel Operationen und Entenahmen von Eizellen und Befruchtung.

00:21:11: Ich weiß es nicht mehr.

00:21:11: Also

00:21:11: das heißt, du musstest auch dieses ganze Spritzen in Bauch?

00:21:14: Ganz, ja, schlimm.

00:21:15: Und das, ich hatte gerade das eine durch, dann startest du mit dem anderen, denkst, oh, wenn

00:21:20: ich das raste,

00:21:21: da war ich so zwanzig an, die warte mal, zwanzig war ich da, als wir angefangen haben.

00:21:24: Dann hab ich gedacht, vier Jahre haben wir das gemacht.

00:21:27: Und da musst du dir vorstellen, wir waren vielleicht gerade ein halbes Jahr zusammen.

00:21:31: Und dann haben wir schon angefangen.

00:21:32: Cool, dass ihr direkt miteinander so ein Kommitt mit hattet.

00:21:34: Ja,

00:21:34: voll krass.

00:21:35: Und wir waren auch noch nicht... Die Ärzte haben immer gesagt, die wollen sie nicht heiraten.

00:21:37: Dann ist das für günstiger.

00:21:38: Dann übernimmt das die kranken Kasse.

00:21:40: Welcome to Germany, ey.

00:21:42: Wir sind noch nicht so lange zusammen.

00:21:44: Ich weiß nicht, ich kann jetzt ja auch nicht sagen, lass mal heiraten oder so.

00:21:46: Voll komisch.

00:21:48: Und irgendwie fühlst du dich ja auch nicht nach heiraten, wenn du so was machst.

00:21:52: Also ich wollte das irgendwie so für mich haben.

00:21:53: Also haben wir das alles brav.

00:21:54: Schön.

00:21:57: Aus der Bordelkasse bezahlt.

00:22:00: Naja

00:22:00: und irgendwann hat Jan ein Bericht gelesen darüber, dass wenn du gut drauf bist während der Befruchtung, während dir die Ärzte diese Einzellen einsetzen, also er hat gehört, dass Clowns mit in den Befruchtungsaal kommen sozusagen, die Patientin... bespaßen, dass es dann besser klappt.

00:22:21: Also wir dann am Tag der Befruchtung Nummer

00:22:25: acht,

00:22:27: Jan kommt rein und fängt an, Witze zu erzählen.

00:22:30: Also geile Witze.

00:22:31: Und der ganze Wahn war sich nicht.

00:22:32: fünf, sechs Leute mit dem Raum.

00:22:35: Wir haben alle Tränen gelacht und die haben ihn so gefeiert.

00:22:38: Wir hatten richtig Spaß.

00:22:39: Natürlich durfte ich nämlich nicht so viel bewegen und die dann das eingesetzt und so.

00:22:43: Wir hatten Spaß meines Lebens gehabt und dann ist mein Sohn entstanden.

00:22:47: Vielen Dank für's

00:22:48: Zuschauen.

00:22:49: Und schon wieder so ein Magic Moment.

00:22:51: Ja, wirklich.

00:22:52: Das war einfach und egal, wen ich getroffen habe danach, der auch immer diese Befruchtung hatte, ne, mal habe ich das erzählt.

00:22:59: Ich weiß nicht, ob sie es gemacht haben oder nicht, aber es war einfach so unser Geheimtipp.

00:23:02: Dieses hab einfach Spaß bei dem, was du da tust.

00:23:05: Ja.

00:23:05: Und das ist auch wieder so ein Ding, wenn du dich einfach gut fühlst, wenn du dir sagst, das klappt jetzt und ich fühle mich gerade in diesem Moment, weil ich meine beim Sex hast du auch Spaß.

00:23:14: Im besten Fall.

00:23:15: Im besten Fall, ja.

00:23:16: Und genießt das und hast irgendwie so ein Glücksgefühl.

00:23:19: und wirst vielleicht daraus dann schwanger.

00:23:21: und so war das ungefähr für mich.

00:23:24: Und die zweite ist dann auch mit Lachen entstanden?

00:23:26: Nee, die zweite war drei Jahre auf Eis.

00:23:29: Also die war eingefroren und wir haben uns ein bisschen Zeit gelassen.

00:23:32: Ich stelle

00:23:33: mir dann immer so kleine, ich stelle mir dann immer die kleinen Menschen vor in so kleinen Kugeln.

00:23:36: Ja, in so eisfilfe Verpackung.

00:23:38: Hallo, bitte hol mich raus.

00:23:40: Und ich habe immer gedacht, wann ist der richtige Moment?

00:23:41: und ich hatte natürlich auch Angst wieder vor dem Spritzen und wir hatten nur vier Eizellen eingefroren.

00:23:45: Die taunen immer im Doppelpack auf und das erste Pack hat nicht geklappt und das zweite Pack hat nur einer geklappt und der... Zweite Eizhelle wollte sich nicht so richtig weiterentwickeln.

00:23:55: Und dann haben sie aber gesagt, kommen wir setzen die jetzt ein.

00:23:57: Das ist eh unser letzter Versuch.

00:23:58: Wir machen das jetzt.

00:24:00: Und dann war das aber meine Tochter.

00:24:01: Die Kämpferin schlechthin.

00:24:03: Und das ist bis heute noch.

00:24:05: Also, genau.

00:24:08: Und das war einfach auch so.

00:24:08: Aber dann kommt sie nach dir wahrscheinlich.

00:24:10: Wer weiß?

00:24:11: Weil du bist

00:24:11: voll die Kämpfernatur, merke ich gerade.

00:24:13: Ja.

00:24:14: Du willst es

00:24:14: einfach.

00:24:15: Ich will es einfach.

00:24:15: Und du willst einfach

00:24:16: ein gutes Leben

00:24:17: haben.

00:24:17: Ja, genau.

00:24:18: Verdammte Scheiße noch mal.

00:24:19: Aber

00:24:19: das ist geil.

00:24:20: Vielleicht muss man sich da wirklich, darf man da ruhig ein bisschen aggressiver rangehen, weißt du, was ich sage?

00:24:23: Ja.

00:24:24: Dieses, oh, ich hätt so gern ein schönes Leben und dann keine Ahnung.

00:24:27: Ich will

00:24:27: aber nur von zwölf bis mittag arbeiten.

00:24:28: Genau.

00:24:28: Ich will aber nur von zwölf bis mittag arbeiten.

00:24:30: Genau.

00:24:30: So viel Zeit

00:24:30: leider nicht.

00:24:31: Mein Schuh drückt.

00:24:32: Ja, genau.

00:24:32: Genau.

00:24:32: Man darf einfach diese ganzen kleinen Popelsachen, die einen jeden Tag so aufregen.

00:24:36: Das meine ich, was ich vorhin gesagt habe.

00:24:38: Das Leben ist einfach gar nicht so gemeint.

00:24:40: wie man jeden Tag so denkt.

00:24:42: Ja genau, es kommt ja auch immer darauf an, was sehe ich, ne?

00:24:44: Also du musst ja wirklich

00:24:45: den Glick

00:24:45: auch darauf wenden.

00:24:46: Ja.

00:24:47: Okay, das ist jetzt gut gelaufen und das ist, also dass du wirklich dich richtig, du musst es richtig trainieren, die positiven Sachen

00:24:53: rauszuckeln.

00:24:53: Genau, aber das geht dann relativ schnell.

00:24:55: Das ist so wie, ich kann mich nicht aufraffen, Sport zu machen.

00:24:58: Wenn du das vier Wochen lang jeden Morgen vom Zähne putzen, gleich nach dem Ausstehen, wirklich, wenn du zieh das mal wie Zähne putzen jeden Morgen durch und gib dir aber auch nicht die Möglichkeit, es nicht zu tun.

00:25:08: Du putzt ja auch jeden Tag die Zähne.

00:25:09: Das gehört einfach jetzt mit zu deinem Dann hast du es irgendwann drin.

00:25:13: Und heute Morgen bin ich zum Beispiel um fünf aufgestanden, weil ich wusste, ich muss relativ früh los, nur damit ich noch zwanzig Minuten trainieren kann.

00:25:20: Weil statt zu schlafen und dann ist das ... Ja, du musst das einfach durchziehen.

00:25:26: Ja, das ist so einfach gesagt, ne?

00:25:27: Ich frag mich, wie das ist.

00:25:28: Warum man denn immer dieses einfach durchziehen dann doch nicht schafft?

00:25:32: Das ist so der innere Schweinehund.

00:25:33: Das ist wirklich dieser Schweinehund, ne?

00:25:34: Das ist der ... Das ist wirklich ... Also wenn du ... Du musst wirklich dahin kommen, ich will ... fucking

00:25:39: fit werden.

00:25:40: Genau, ansonsten darfst du dich einfach nicht beschweren.

00:25:43: Das ist einfach, du hast nichts zu meckern, wenn du es nicht versucht hast.

00:25:46: Weißt du, wie ich meine?

00:25:47: So ein bisschen American way

00:25:48: of life.

00:25:50: Das ist doch immer so vom Tellerwäscher zum Millionär.

00:25:53: Ja, das ist mit dem, mit dem Miljonlauf, die wartet ich noch.

00:25:57: Kat, steh, ich

00:25:57: muss noch ein paar Teller waschen.

00:25:59: Die kommen dann hoffentlich noch.

00:26:00: Ja,

00:26:01: aber das ist cool, finde ich voll gut.

00:26:02: Ich habe mal auf Arte, ich habe gerade, es läuft gerade eine Doku auf Arte.

00:26:08: Ne, ne Doku ist es nicht, sondern es ist so eine Sendung mit, wie heißt die nochmal, Ronja?

00:26:13: Ronja von Rönne hat eine supergeile Sendung da.

00:26:16: Und da gibt es ein Zitat von Michael Ehlers, das ist so ein, ich glaube so ein Sprechcoach oder so.

00:26:22: Selbstvertrauen ist ein umgangssprachliches Wort für Selbstwirksamkeitswahrnehmung.

00:26:27: Also bist du dir bewusst, wie du durch deine Arbeit, dein eigenes Sein und deine Art positive Wirksamkeit in deinem Umfeld auslöst.

00:26:34: Und dazu dann immer noch die Frage, wer bin ich eigentlich?

00:26:40: Das meinte ich vorhin mit dieser Selbstwirksamkeit.

00:26:42: Selbstvertrauen.

00:26:44: Wie kriege ich Selbstvertrauen, indem ich merke, dass ich mich auf mich selbst verlassen kann?

00:26:48: Und das kommt glaube ich durch Selbstwirksamkeit.

00:26:51: Und wenn du es schaffst, wirksam dir selber einzureden.

00:26:56: Ey, alles wird gut.

00:26:57: Ich kriege das irgendwie hin.

00:26:58: Ich will das auch.

00:27:00: Ich glaube, dann kommt dieses Selbstvertrauen und dann... Hast du irgendwie, es schlägt dann irgendwie um in Positivität, aber es ist natürlich auch wichtig zu wissen, wer bin ich eigentlich.

00:27:08: Also das kenne ich auf jeden Fall.

00:27:09: Ich merke immer, wenn ich bin immer schlecht drauf oder mir geht es nicht so gut mit mir selber, wenn ich nicht weiß, was ich will, wenn ich nicht weiß, wo ich hin will, wenn ich keinen festes Ziel habe, weißt du, wenn ich nicht weiß, was gibt es als nächstes?

00:27:20: oder dann kommt so eine Unzufriedenheit mit mir selber.

00:27:26: Weil ich diesen Floating-Zustand von, hey, mal gucken, was passiert, kann ich nicht gut aushalten.

00:27:31: Das stimmt,

00:27:31: aber das passiert oft, wenn man sich zu viel aufheizt, finde ich.

00:27:36: Also wenn du zu viele To-dos hast oder zu viele Baustellen, dann kommst du so durcheinander.

00:27:41: Also ich versuche mich immer auf so eine Sache zu fokussieren oder versuche mal Tag für Tag zu planen und mich darauf zu konzentrieren, den Tag gut zu machen.

00:27:50: als wenn ich schon im Morgen bin.

00:27:52: Das bringt einen auch so ein bisschen durcheinander.

00:27:54: Also das heißt, das ist auch Zeitmanagement trägt eigentlich auch dazu bei.

00:27:57: Ja, freut mich.

00:27:58: Genau, bin ich total schlecht drin.

00:28:01: Jetzt hast du mich.

00:28:02: Nein, also ich versuche mal alles zu organisieren, wirklich genau zu planen, aber ich bin immer zu spät.

00:28:06: Ja.

00:28:07: Immer.

00:28:07: Ich weiß sie, aber da

00:28:08: waren sie auch nicht mehr.

00:28:09: Heute auch, wirklich.

00:28:10: Es ist immer, das ist, ja.

00:28:12: Aber

00:28:12: vielleicht bist du auch so, also so geht es mir auf jeden Fall, dass ich will wohin und dann auf dem Weg zur Tür.

00:28:17: Da passiert immer irgendwas.

00:28:18: Ja, immer, immer irgendwas.

00:28:19: Jedes Mal.

00:28:20: Entweder ist mein Schuh nicht da, wo er sein soll, oder meine Tasche.

00:28:22: Oder ich denke, okay, noch mal ganz kurz die Spülmaschine ausräumen, weil jetzt halt

00:28:24: passiert... Heute morgen kam noch mal der Handwerker.

00:28:27: Ja, es ist immer irgendwas.

00:28:28: Okay, scheiße, der Hund muss fieb grad, er muss noch mal penkeln gehen.

00:28:30: Ja.

00:28:31: Aber dann denke ich mir, es wird trotzdem irgendwie passen.

00:28:34: Yeah, everything's

00:28:35: gonna be okay.

00:28:35: Wirklich.

00:28:36: Also, stresst dich jetzt nicht, mach lieber, dass es jetzt gut läuft, fahr nicht zu schnell.

00:28:40: Also, wer langsam geht, kommt schneller ins Ziel.

00:28:43: an meine Oma.

00:28:43: immer gesagt.

00:28:46: Und da versuche ich mich mal daran zu erinnern.

00:28:49: Wenn ich jetzt laufe, dann fahre ich hin, dann machst du so.

00:28:53: Aber

00:28:53: das ist witzig.

00:28:53: Guck mal, das ist ja auch eine richtige Prägung.

00:28:55: Bei uns zum Beispiel im Pot.

00:28:56: Also ich komme aus Münsterland oder Westfalen.

00:28:58: Aber es ist sehr nah am Pot und da sagt man, wo nicht glatt ist, kannst du rennen.

00:29:03: Also klar, wenn es glatt ist, sollte man nicht rennen.

00:29:04: Aber es ist so ein bisschen so

00:29:06: ein Malochertum.

00:29:10: Und wahrscheinlich ist das dann auch echt so eine Prägung.

00:29:12: Wenn

00:29:12: die immer jemand sagt, So,

00:29:13: hey, stresst dich nicht so.

00:29:16: Oder halt, wie man sagt.

00:29:17: Genau, dann funktioniert es meistens.

00:29:19: Dann verzettelt man sich und dann wird es nicht gut.

00:29:22: Also lieber ein bisschen entspannter und dafür richtig.

00:29:25: Okay,

00:29:25: gut.

00:29:26: Kommen wir zum nächsten Thema, was wir besprechen wollen.

00:29:29: Und ich fand es mega spannend, weil ich habe dich natürlich auch gefragt, worüber hast du Bock zu sprechen?

00:29:34: und du meintest... Kinder und Geld.

00:29:36: Ja, ist verrückt.

00:29:37: Das war nicht voll.

00:29:37: Hey, was?

00:29:39: Habe ich ja gar nicht mit dir verbunden.

00:29:40: Aber fand ich ganz cool.

00:29:41: Nee, weil ganz viele immer denken, ach, guck mal, die haben so ein großes Haus.

00:29:46: Die Kinder leben im Überfluss.

00:29:48: Die kriegen doch eh alles, was sie wollen.

00:29:50: Der Junge hat so viel Lego in seinem Regal stehen.

00:29:52: Aber kaum einer sieht, dass der Junge wirklich richtig viel gut spart und hart arbeitet, damit er sich dieses Lego kaufen kann.

00:29:59: Und kriegen eure Kinder, also bist du, sagen wir mal, ehrlich gesagt, so wie unser schöner Podcast heißt.

00:30:04: Bist du dafür, Taschengeld so auszuzahlen oder bist du dafür, dass Geld immer an Bedingungen geknüpft ist?

00:30:11: An Bedingungen.

00:30:12: Ja, also durchgehend.

00:30:14: Durchgehend.

00:30:15: Aber weil ich auch finde, dass so kleine Arbeiten im Haushalt einfach auch durchgängig erledigt werden können.

00:30:22: Es ist ja nicht, dass der Müll sich dann nicht weiter stapelt oder die Geschischwünschte muss ja ausgeräumt werden.

00:30:27: Es ist ja nichts, was auf einmal stoppt.

00:30:29: Deswegen, wenn die Kinder beim Ball bleiben und einfach ihre Aufgaben erledigen, die sie zu erledigen haben, dann... gibt es auch das Geld.

00:30:35: Also,

00:30:36: und machst du mit denen so einen Plan?

00:30:37: Hast du irgendwie einen Plan?

00:30:38: Okay, Kind eins macht das, Kind zwei macht das.

00:30:40: Also du machst das auch so ein bisschen...

00:30:41: Nein, sie dürfen selbstständig entscheiden und selber sehen, was es zu tun gibt.

00:30:47: Also das gehört auch so ein bisschen dazu, dass sie sehen, Mama brauche jetzt Hilfe dabei oder soll ich mit dem Hund rausgehen oder warte, Mama, ich räume für dich den Einkauf weg oder ich gehe schon mal kurz raus Schneeschippen.

00:30:57: Also meine Kinder können selbstständig sehen, wo das Problem liegt, es anpacken und ich bin dann einfach dankbar und sage, hier ist Studentaschengeld.

00:31:05: Das ist voll geil.

00:31:08: Also ist das ein Konzept?

00:31:09: Ich sag mal jetzt, okay, weil bei uns ist es so, wir machen wöchentlich die Taschengeld.

00:31:15: Und dann mithelfen ist so ein bisschen, okay, wir sind hier alle ein Team, wir helfen alle mit und so bla bla.

00:31:19: Das heißt, das Taschengeld an sich ist nicht direkt geknöpft ans Geld, weißt du?

00:31:23: Aber ist das den Kindern klar?

00:31:25: Sagst du den klar?

00:31:27: Ja, neulich war es zum Beispiel so, also wir machen immer Sonntagsgartenarbeit am Wochenende.

00:31:32: Und meine Tochter hilft da total gerne mit.

00:31:34: Die fängt super gerne, die sammelt gerne.

00:31:36: auf oder pflanzt was ein.

00:31:38: Und neulich war sie aber verabredet mit einer Freundin oder war auf dem Kindergurtstag irgendwas wahr.

00:31:41: und dann hat sie gesagt, oh nein, Mama, ich kann dem Garten nicht mithelfen, dann bekomme ich bestimmt kein Taschengeld.

00:31:46: Ist du süß im Haus.

00:31:48: Dein Konto ist sowas von gefüllt.

00:31:51: Du brauchst gar keine Angst haben, du kriegst auf jeden Fall dein Taschengeld.

00:31:53: Es ist nur so, dass ich irgendwie sage, wenn du lässt es schleifen oder sieh mal hier, du hast nicht mitgeholfen, du hast bei uns heißt, das Wäschebingo, wenn wir die Sorten sortieren, ich mache mal so einen großen Haufen und dann sage ich, komm, das Wäschebingo.

00:32:05: Wer die meisten Sockenpaare hat, der hat gewonnen.

00:32:08: Genau, ich guck mal, ihr habt schon lange kein Wäscher-Bingo mehr

00:32:10: gespielt.

00:32:10: Ich mach

00:32:11: da ein Spiel draus und sag dann hier zum Beispiel, wer ihr habt schon lange kein Wäscher-Bingo mehr gespielt.

00:32:15: Ich hab auch irgendwie das Gefühl, dass ich die ganze Zeit die Spielmaschine alleine ausräume oder die einzige, die mir mit dem Hund geht, ist irgendwie komisch.

00:32:22: Ihr wollt doch, dass es nächste Woche Taschen gibt.

00:32:24: Also ich drohe nicht, doch ich drohe.

00:32:28: Also ich drohe nicht, doch ich drohe.

00:32:29: Eigentlich

00:32:29: drohe ich.

00:32:30: Also das muss ich aber, ich muss wirklich sagen, das muss ich wirklich, wirklich selten.

00:32:33: Also es ist wirklich eine Hand, wäscht die andere.

00:32:35: Und das haben wir von Anfang an so gemacht.

00:32:37: Also ich glaube, es fing an, da waren die so zwei oder drei.

00:32:40: Ja genau, das finde

00:32:40: ich auch spannend.

00:32:42: Genau, neulich habe ich eine bei mir aus dem Ort getroffen.

00:32:46: auf dem Fahrrad.

00:32:46: Und die meinte, Mist, jetzt fällt morgen die Schule aus.

00:32:49: Ich wollte doch die Betten beziehen.

00:32:51: Der Kindergartenfels.

00:32:51: Die hat noch kleine Kinder.

00:32:52: Ich wollte doch die Betten beziehen.

00:32:53: Jetzt kann ich das nicht machen.

00:32:55: Ich so, wieso integriere doch einfach deine Kinder, dass sie da bei mithelfen?

00:32:58: Ja, wie soll das denn gehen?

00:33:00: Ich so, hä?

00:33:01: Also, gib deinen Kindern einfach Aufgaben.

00:33:04: Also, die können ja vor

00:33:05: allem das

00:33:05: abziehen.

00:33:06: Das macht

00:33:06: das klar.

00:33:08: Ja, eigentlich muss man denen von Anfang an beibringen, dass auch also Dinge erledigen.

00:33:12: Spaß machen.

00:33:13: Genau.

00:33:14: Das

00:33:15: stimmt.

00:33:15: Ich habe das tatsächlich auch immer früh schon gelernt.

00:33:17: Ich weiß ja nicht, wie du groß geworden bist, aber ich bin ja in der Bäckerei groß geworden.

00:33:20: Das heißt, wir haben ganz oben unter dem Dach gewohnt.

00:33:22: In der Mitte waren Oma und Uroma.

00:33:25: Und ganz unten im Erdgeschoss war die Backstube und der Verkauf.

00:33:29: Der Laden.

00:33:30: Und es war halt genau dieses Team-Ding.

00:33:32: Also jeder hat mitgemacht und du hast als Kind sofort schon auch gesehen.

00:33:35: Okay, wenn ich jetzt hier mithilfe, dann bin ich auch Teil des Teams.

00:33:39: Und man möchte als Mensch dazugehören.

00:33:41: Ja, genau.

00:33:42: Und ich glaube, dass du den Kindern wirklich von Anfang an mitgibst.

00:33:46: Und wenn sie nur kleinen Pipikram machen.

00:33:48: Ja, wirklich

00:33:49: immer.

00:33:49: Aber

00:33:49: halt so, okay, ey, guck mal, wir machen,

00:33:51: wir packen alle mit an.

00:33:53: Und wenn wir alle mit anpacken, dann gibt's auch eine Belohnung.

00:33:56: Genau.

00:33:57: Und davon können wir dann Hühne machen.

00:33:59: Ja, genau.

00:33:59: Das weiß ich.

00:34:00: Und das ist dann irgendwie Form in Form von Geld.

00:34:02: Ja, also ich, ja genau, ich möchte einfach, dass Sie sehen, dass das vielleicht... was gibt und dass es ohne Leistung ihm nichts gibt.

00:34:07: Die Kinder sind damit groß geworden, dass wir beide selbstständig waren.

00:34:10: Sie sind damit groß geworden, dass wir ein Lockdown hatten und Papa nicht im Taschengeschäft arbeiten konnte.

00:34:15: Wir konnten keine Taschen verkaufen und das ist einfach ein Plan B geben musste.

00:34:18: Also ist Jan mit seinem Mundschutz und unserem Busy vollgeladen mit Schulranzen durch den ganzen Landkreis gedüst und hat Hausbesuche gemacht wie so ein Stop-Soccer-Vertreter und hat die Schulranzen an Mann gebracht und dann bei jedem der Familie Einzeltern so anproben gemacht.

00:34:34: Sie mussten einfach sehen, dass man andere Lösungen finden muss, um seine Sachen zu verkaufen oder sich zu verkaufen.

00:34:40: Ich hatte zum Beispiel, als ich meinen Sohn bekommen habe, ich war nie in Elternzeit, ich hatte keinen Mutterschutz, ich hatte meinen Laptop, ich habe damals für unterschiedliche Modefirmen Fashionblocks geschrieben oder Beiträge und hatte meinen Laptop wirklich schon mit im Kreise.

00:34:55: Ich habe einen Tag nach der Geburt schon wieder gearbeitet, das Kind hat geschlafen und ich habe meinen Beitrag rausgehauen.

00:34:59: Also da haben sie es noch nicht wirklich mitbekommen, aber sie haben wurden größer und haben gesehen, ich bin immer am arbeiten oder ich bin immer produktiv oder mache irgendwas.

00:35:08: Ich habe meine Tochter mit zur Fashion Week genommen, die wurde dann der betreut.

00:35:11: Also sie waren immer irgendwie dabei und ich konnte arbeiten.

00:35:14: Aber hast du dann nie das Gefühl, dass du den vielleicht auch vermitteln könntest?

00:35:18: So, okay, es hört halt nie auf mit der Arbeit.

00:35:21: Also das hatte ich schon als Kind, muss ich sagen, dass ich irgendwie das, ich hätte mir mehr Zeit gewünscht, in der Feierabend ist,

00:35:28: weißt du?

00:35:29: Ja, ich weiß, was du meinst, aber mein Sohn hat neulich zu mir gesagt, das ist er erst total ... schön finde, dass ich so oft zu Hause bin, dass ich so viel Zeit mit denen verbringen kann.

00:35:37: Das kann mein Mann jetzt natürlich nicht, der ist im Laden, aber wir haben da für das Privileg einfach total oft und viel zusammen zu sein.

00:35:45: Und das ist irgendwie das Schöne und gemeinsam auch Sachen zu entwickeln.

00:35:49: Und die Kinder auch zu integrieren.

00:35:51: Also ich meine, ich habe jetzt auch schon mal überlegt, ob ich meine große Tochter, die es mit kann war.

00:35:58: Voll am Start und mit CapCut.

00:36:00: Ich weiß nicht, irgendwie ist das voll ihr Ding.

00:36:01: Videos schneiden.

00:36:02: Das macht man auch mit InShot schneiden, meinen Sohn zum Beispiel.

00:36:04: Oder InShot.

00:36:05: Ja, voll.

00:36:05: Der hat auch

00:36:06: so Videos.

00:36:07: Lego Animationsfilme zu drehen.

00:36:09: Geil.

00:36:09: Sie macht auch so Barbie Animationsvideos.

00:36:11: Das ist das Beste, was du machen kannst.

00:36:12: Voll.

00:36:13: Und dann, ich hab auch gedacht, okay, weißt du was?

00:36:15: Ich glaub fürs nächste Mal gebe ich ihr einfach so ein bisschen das Material und sagst, hier, mach mal fertig.

00:36:19: Ich meine, dann wird's wahrscheinlich ein bisschen zu bunt und muss ich sagen, okay, bitte ohne Stick anke.

00:36:22: Ganz egal.

00:36:24: Aber es ist total geil, die jetzt schon da heranzuführen.

00:36:27: voll wichtig und auch Programmierungen und so.

00:36:29: Der programmiert unheimlich gerne.

00:36:31: Jetzt habe ich ihm gerade ein Drucker gekauft, nicht ganz uneingeneutzig und ihm die Software an die Hand gegeben, um zu sagen, erstellt deine eigenen Sachen, um dann vielleicht irgendwann die auch verkaufen zu können oder entwickeln zu können.

00:36:43: Da ist er jetzt voll dabei.

00:36:44: Also wir haben dadurch, dass wir das machen, was wir machen, auch die Möglichkeit den Kindern eine andere Förderung zu geben.

00:36:51: Und das ist das, wobei ich sie unterstützen möchte.

00:36:53: Und sie sehen natürlich, Mama arbeitet viel, kann uns dafür aber auch viel wieder zurückgeben.

00:36:57: Ja.

00:36:57: Und das finde ich unglaublich wichtig.

00:36:59: und die kriegen halt auch mit, wenn mal irgendwas nicht gut läuft, der Kunde nicht zufrieden ist oder mal wieder was wiederholen muss.

00:37:05: Ja, sie sind ja auch immer dabei.

00:37:06: Sie sind im Grunde genommen

00:37:07: ein kleiner, also ein kleiner, kleiner Zuschauer in so einem Business-Halt einfach.

00:37:12: Ja, voll, genau.

00:37:13: Genau,

00:37:14: das war uns auch so.

00:37:14: Ja,

00:37:14: auch bei meinem Mann jetzt Unternehmensführung, Mitarbeiterführung.

00:37:18: Ja.

00:37:19: Die kriegen ja alle Probleme so mit und das ist eigentlich super spannend.

00:37:23: Ja.

00:37:24: Also eigentlich ganz schön.

00:37:25: Ich meine, ich kenne das auch nicht so.

00:37:26: dieses, dass man zu Hause auch gar nicht über seine Arbeit spricht oder so.

00:37:30: Bei uns war immer, im Grunde, der Betrieb saß immer mit am Tisch.

00:37:32: Das ist ja wahrscheinlich auch

00:37:33: so klar.

00:37:34: Man

00:37:34: redet über die Kunden und quatscht auch mal bei dir ab oder sagt immer, oh Mensch, die ist ja auch so.

00:37:39: Oder

00:37:40: man

00:37:41: muss immer so kreativ bleiben irgendwie.

00:37:43: Und die Kinder sitzen daneben und gucken sich das an und gucken sich vielleicht auch was ab.

00:37:46: Können ja auch gucken, okay, so würde ich es nicht machen zum Beispiel.

00:37:49: Aber... Und die haben auch so ganz neue Ideen.

00:37:51: Und ich finde gerade auch dieses Teenie-Alter, was jetzt ja auch kommt, das ist irgendwie... Du lernst ganz neue Begriffe, du bist wieder voll drin.

00:37:57: Ja, das ist irgendwie voll cool.

00:38:00: Weil man so das Gefühl hat, man ist irgendwie ein bisschen up-to-date und es überschneidet.

00:38:05: Ja, man wird kurz wieder ein bisschen jünger auch.

00:38:06: Ja, voll.

00:38:07: Egal, meine Große meinte gestern hat irgendein Wort gesagt, was war noch mal?

00:38:10: Achso, wir haben irgendwas gemacht.

00:38:13: Und dann meinte sie, sie ist Zehne.

00:38:15: Und hat sie gesagt, ja, Mama, das triggert mich auch irgendwie.

00:38:18: Das war echt nur so.

00:38:19: Okay, wow.

00:38:20: Das ging jetzt ab.

00:38:21: Und dann hat sie noch irgendwas anderes gesagt.

00:38:22: Ich weiß es nicht mehr.

00:38:23: Und sie so, ja, das ist Jugendsprache, Mama.

00:38:26: Was Bescheid.

00:38:27: Okay, weiß Bescheid.

00:38:27: Aber es ist ganz cool,

00:38:28: dass sie daran merken,

00:38:29: weil es bleibt so ein bisschen dran.

00:38:30: Ist nicht so die Oma immer.

00:38:32: Ja, also deswegen, ich gebe schon wöchentlich Taschengeld.

00:38:36: Aber ich mache es immer mit einem Hintergedank und ich möchte einfach, dass die Kinder wissen, dass man was machen kann.

00:38:41: Ich möchte auch, bei mir gab es zum Beispiel auch nie diese Szenen, dass die Kinder über Super-Turns sind oder irgendwie mit dreckigen Händen die Wände angefasst haben.

00:38:50: Also einfach, weil sie es von Anfang an gelernt haben.

00:38:52: Und ich habe dann auch so Freunde, die sagen, wieso es sind doch Kinder.

00:38:56: Ja, aber wann willst du den sagen?

00:38:57: Willst du den mit sechs sagen, man fests mit dreckigen Händen die Wände nicht mal?

00:38:59: Ja, ganz

00:38:59: ehrlich, wir waren das nämlich.

00:39:00: Wir waren die mit den dreckigen Wänden.

00:39:03: Auf jeden Fall.

00:39:04: Ich habe immer gedacht.

00:39:04: Ja, komm, weil Kreativität und so.

00:39:07: Aber es gibt wirklich dann irgendwann einen Alter, jetzt sind die halt sieben und zehn.

00:39:11: Und über es so verhüpfen finde ich irgendwie, ja, weiß ich nicht, der hat wahrscheinlich jeder, der eine will dies nicht, der andere will das nicht so.

00:39:16: Ich find's halt saueglig, wenn jemand mit Straßenklamotten im Bett rumhängt.

00:39:21: Da krieg

00:39:22: ich richtig einen Rappel.

00:39:23: Aber bei so was ist mir das egal, vor allem bei unseren Hunden ja auch irgendwie

00:39:26: traurig.

00:39:27: Ja, wir haben halt gesagt, also bei uns ist auch das Motto, wer billig kauft, kauft doppelt.

00:39:32: Wir haben keinen Möbelstück, was wir irgendwie in fünf Jahren ersetzen wollen oder so.

00:39:36: Wir haben nur Möbelstücke, die wir gerne vererben möchten.

00:39:39: Genauso wie mit Bildern und allem drum und dran.

00:39:41: Deswegen haben wir gleich von Anfang an, also wir hatten uns so witzig.

00:39:44: Wir hatten unsere Möbel schon, bevor wir unser Haus hatten.

00:39:47: Und haben die eingelagert.

00:39:48: Weil wir die irgendwann mal auf irgendeinem Secondhand-Markt gefunden haben.

00:39:52: Also wir haben schon... Also Möbel

00:39:53: noch gar kein Haus?

00:39:54: Nee, wir

00:39:54: haben noch... Ja, genau.

00:39:55: Wir haben vier Jahre noch unserem Haus gesucht.

00:39:56: Wir haben gesagt, irgendwann passen all diese Möbel, die wir jetzt hier zwischengelagert haben.

00:40:01: Gali seid so ein bisschen Idealisten auch.

00:40:02: Ja, verrückt, ne?

00:40:03: Genau, da haben wir schon manifestiert.

00:40:05: Pass auf.

00:40:05: Da haben wir schon manifestiert, dass uns irgendwann unser Traumhaus begegnen wird.

00:40:09: Ja, ist verrückt.

00:40:10: Und genau, dann war es da und es passte wirklich...

00:40:13: Ich liebe eure gelben Sofa.

00:40:14: Ja, die waren es zum Beispiel.

00:40:16: Die hatten wir schon drei Jahre bevor wir das Haus hatten.

00:40:18: Das ist verrückt, oder?

00:40:19: Ja.

00:40:19: Die waren so eingepackt und so Plastik.

00:40:21: Dann haben wir gesagt, haben wir die manchmal besucht.

00:40:24: Hallo Sofa.

00:40:26: Hallo, bald wird euer Moment kommen.

00:40:28: Und

00:40:28: wir hatten vor so ein ganz hässliches Rote.

00:40:30: Das war noch aus Jans Junggesellenzeit.

00:40:32: Und wir haben gesagt, ne, ist ... Also jetzt was anderes zu kaufen, es würde sich überhaupt nicht

00:40:35: lohnen.

00:40:36: Wir ziehen uns jetzt noch durch und dann haben wir es, genau.

00:40:39: Und da haben die Kinder, zum Beispiel, wir haben keine Haushälterin oder so, wir machen das, wir putzen das ganze Haus selber.

00:40:43: Und da wissen die Kinder auch, für das Sofa brauche ich den Lappen, dann kriege ich die Flacken auch wieder raus, mit denen ich da neulich hier den... Also da helfen die

00:40:49: dir auch

00:40:49: mit?

00:40:50: Ja voll.

00:40:50: Was heißt

00:40:50: helfen, ne?

00:40:51: Im Endeffekt müssen halt alle mit anbringen.

00:40:52: Genau.

00:40:52: Ist ja auch immer dieses, na soll ich dir helfen?

00:40:54: Nee, guck einfach.

00:40:55: Nee, jeder macht seine Sachen und wenn er fertig ist mit seinem Zimmer, dann hilft er auch seiner Schwester zum Beispiel, weil dann können sie früher schneller raus.

00:41:01: Also es läuft.

00:41:03: Boah, ey, du bist voll die Business-Mama.

00:41:06: Nee, es hat einfach... Nein,

00:41:08: es ist auch gut.

00:41:08: Ich find's auch super.

00:41:09: Ich find's

00:41:09: auch cool, weil am Ende es läuft.

00:41:11: Ja, genau.

00:41:11: Das Konzept ist, okay, ich will, dass es läuft und ich zieh es jetzt, also sag ich jetzt für dich so, und dein Konzept ist, du willst, dass es läuft und irgendwie alle ziehen an einem Strang.

00:41:19: Und es ist so ein bisschen, also es klingt natürlich ein bisschen kompromisslos.

00:41:24: Aber ist es nicht, wahrscheinlich.

00:41:25: Also wenn jetzt jemand sagt, also ich meine, du bist ja nicht so, dass das Kind sagt, Mama, aber heute kann

00:41:29: ich nie auf

00:41:29: die Baustelle gehen.

00:41:31: Das ist jetzt deine Aufgabe, zieh durch.

00:41:33: Nee, das ist, ich bin da überhaupt total entspannt.

00:41:37: Aber ich bin mega konsequent.

00:41:39: Also wenn ich sage, das und das wird so gemacht, ist auch das und das.

00:41:43: Aber das sage ich ganz selten.

00:41:44: Deswegen haben die total viel Freiheit.

00:41:47: Aber die wissen, wenn ich es sage, dann ist es auch so.

00:41:49: Also ich gebe

00:41:50: keine was lernen.

00:41:51: Genau, ich würde, also wenn du einmal das Machtwort ausgesprochen hast, darfst du nicht einknicken.

00:41:55: Und wie machst du das denn?

00:41:56: Weil zum Beispiel, ich kann auch Machtwörter manchmal sagen oder mein Mann sagt ein Machtwort und dann sag ich aber zu seinem Machtwort

00:42:02: oder er sagt

00:42:02: mein

00:42:03: Machtwort.

00:42:05: Das haben wir auch manchmal.

00:42:07: Da muss man aber alles sagen, komm mal kurz mit, wir müssen mal irgendwo aufs

00:42:09: Klo.

00:42:10: Meistens bin ich dann immer schon so, dass ich kurz gucke, was macht er und mich dann da nicht einmische.

00:42:16: Dann lass ich die so wie sie es machen.

00:42:18: Also die groben Grenzen sind ja so vorgesteckt und es läuft ja so wie es ist.

00:42:23: Ich bin zum Beispiel auch, das hört sich jetzt alles so streng und so hart an, aber ich bin zum Beispiel da eigentlich total entspannt.

00:42:29: Also wenn mal irgendwas nicht klappt, dann ist das in Ordnung, aber der Grundgedanke muss halt weiter.

00:42:34: Ich glaube auch, das klingt natürlich ein bisschen, also es klingt schon echt straight, aber ich merke auch immer bei Kindern, es gibt ja allem.

00:42:41: Ja voll, vielleicht

00:42:42: hatte ich auch einfach Glück.

00:42:44: Genau, vielleicht passen deine Kinder einfach gut zu deinem Konzept.

00:42:47: Aber

00:42:48: ich habe schon das Gefühl, dass wenn unsere Kinder auch, wenn die zu wenig Struktur haben und zu wenig, ich sag mal, jemanden, der einen bestimmten Rahmen gibt, also wenn die Grenzen fehlen, dann... ist da drin absolutes Chaos.

00:43:06: Ja, voll.

00:43:06: Weißt du?

00:43:07: Genau.

00:43:07: Das ist so ein bisschen... Also, ich vergleich das immer mit meiner Musik.

00:43:10: Ich mache Jazz.

00:43:11: Und beim Jazz hast du es auch so.

00:43:12: Du hast quasi deine Akkorde und deinen Rhythmus.

00:43:16: Und da drin darfst du aber spielen und improvisieren.

00:43:18: Das heißt, für alle, fürs ganze Team, für die ganze Band steht das... steht der Rahmen.

00:43:23: Und da drin kannst

00:43:24: du...

00:43:25: und zusammen auch... und irgendwie... Das klingt so ein bisschen so, als wäre das auch dein Konzept.

00:43:30: Ja, das klingt ganz gut.

00:43:31: Weißt du?

00:43:31: Ja.

00:43:32: Du machst Jazz-Familie.

00:43:33: Ich meine, Jazz-Familie.

00:43:34: Geil!

00:43:34: Hat halt Beid drauf.

00:43:39: Schädel, ihre Jazz-Familie.

00:43:39: Ich meine, die Jazz-Familie.

00:43:41: Voll geil.

00:43:41: Nee, aber das klingt

00:43:42: voll gut.

00:43:43: Aber wie bist du denn auch so?

00:43:44: Weil, zum Beispiel, ist das auch aus deiner Kindheit entsprungen?

00:43:47: Also, wie sind denn, gibt es sowas,

00:43:48: wo du sagst... Da denke ich auch drüber nach.

00:43:49: Ja,

00:43:49: denkst du, gibt es sowas, wo du sagst, boah, das hätte ich gerne als Kind, also zum Beispiel im Umgang mit Geld.

00:43:54: Besser oder anders gelernt oder vorgelebt bekommen?

00:43:57: Also ich glaube, ich bin groß geworden.

00:44:01: Also ich bin genau in sehr... Einfach ein Verhältnis groß geworden.

00:44:05: Und wenn ich zum Beispiel eine Bravo haben wollte, musste ich vor Papas Auto waschen.

00:44:09: Also ich musste auch immer irgendwie was tun, wenn ich mehr wollte, als das, was ich bekommen habe.

00:44:14: Ich war zum Beispiel nie die, die in Markenklamotten rumgelaufen ist.

00:44:17: Ich hatte dann so Freundinnen, da habe ich mir das ab und zu mal geliehen.

00:44:19: Man hat dann so Tauschabende gemacht oder so.

00:44:23: Ja, deine Dickies Jacke oder deine Leverestines oder so.

00:44:27: Oder Baffelos hab ich noch.

00:44:28: Miss Sixty.

00:44:28: Ah, Miss Sixty, genau.

00:44:30: Die hatte ich mir irgendwann mal von einer Freundin geliehen.

00:44:32: Aber genau, dafür hatte ich kein Geld und da meine Eltern haben es auch nicht eingesehen, mit die zu kaufen.

00:44:41: hatte ich immer diesen Drang dazu.

00:44:42: Irgendwann möchte ich das genau so.

00:44:45: Ich möchte mir das kaufen können und ich will nicht fragen müssen oder ich will, genau, ich wollte da raus.

00:44:52: Und das war immer, ich war dann immer sehr zielstrebig.

00:44:55: Und gibt es denn dann zum Beispiel so was, gibt es bestimmte Sachen, die du zum Beispiel deinen Kindern nicht kaufst, weil du hast jetzt die Möglichkeit, gibt es Dinge, die du nicht kaufst und die du nicht zulässt?

00:45:06: Obwohl du weißt, dass du es könntest?

00:45:08: Einfach aus dem Hintergedanken, ich will nicht, dass die sich

00:45:15: zu... Ich hatte immer Angst, dass ich so Gaming-Kinder kriege oder so schokoladensüchtige Kinder.

00:45:21: Ich habe es damals, als sie so einen Angefangen haben, so Süßkram darauf abzufahren.

00:45:27: Ich habe die einfach essen lassen.

00:45:28: Und ich hatte bei beiden Kindern, gab es einmal den Punkt, da haben die sich einfach übergegessen.

00:45:34: Ja, den war richtig schlecht von zu viel Schokolade und Süßkram.

00:45:36: Es war irgendwie so um Ostern rum.

00:45:39: Und das war einfach eine Erfahrung für beide.

00:45:41: Die können jetzt auch nein sagen, wenn du denen eine Tafelschuk... Dann sagst du dir, ne, hab ich grad keinen Bock drauf.

00:45:45: Und das ist voll geil.

00:45:46: Ja, das

00:45:46: ist richtig geil.

00:45:47: Das hab ich nie gelernt, ne?

00:45:48: Bei uns war's immer so, also, ich glaub, das war auch noch eine andere Zeit, aber das war so Teller aufessen, sonst geht's morgen gleich weiter.

00:45:53: Ja, genau.

00:45:53: Das mal hab ich auch nie gemacht.

00:45:54: Oder wir haben so viel dafür gearbeitet oder so.

00:45:56: Ja.

00:45:57: Das wird jetzt gegessen und bitte erst das Fleisch, das war am teuersten.

00:46:00: Ja, aber das kenn ich auch noch.

00:46:01: Das ist bei Europa immer

00:46:02: gesagt, erst das Fleisch, erst das Toilette.

00:46:05: Und dann irgendwie noch Süßigkeiten, auch immer nur so ... Portioniert beziehungsweise oder dann geheim.

00:46:11: Ja, das ist eine Schublade, wo man nicht ranlost.

00:46:13: Ja, das

00:46:13: mache ich immer noch als Erwachsene.

00:46:14: Es ist immer noch so, dass ich heimlich eine Schublade gehe und dann so ein Duplo daraus klaue und mir denke.

00:46:22: Ja, oder ich hatte schon Kinder, die haben sich hinter meinem Auto versteckt und damit die Eltern nicht sehen, dass sie sich jetzt irgendwie noch ein Schoko-Regel rein.

00:46:30: Und genau, das wollte ich nie.

00:46:31: Ich wollte immer, dass sie ein gesundes Verhältnis zu essen haben.

00:46:34: Ja.

00:46:35: Und das habe ich... Ich

00:46:35: stelle mich dir gerade vor, wie du da stehst an Ostern und du fragst sie so an, denkst du, ja, gleich kommst du gleich.

00:46:41: Nein, aber das ist... Ja, kann ich noch den Schoko-Regel essen.

00:46:44: Aber du hattest gerade schon so einen Hasen.

00:46:47: Ja.

00:46:49: Ja, hast du da wirklich Hunger drauf?

00:46:50: Ja.

00:46:51: Okay.

00:46:51: Okay, do it.

00:46:52: Do it.

00:46:53: Guck, was dir passiert.

00:46:54: Oh, ich hab Bauchschmerzen.

00:46:55: Ja, du hast richtig Bauchschmerzen.

00:46:56: Vielleicht noch ein bisschen Verstopfung.

00:46:58: Das kommt davon.

00:46:59: Vielleicht auch ein bisschen Verstopfung.

00:47:00: Und dann beim nächsten Mal, ähm, es ist vielleicht nicht mehr so viel Schokolade, weil Tatverdammt, Dolvé.

00:47:05: Das haben die gelernt.

00:47:06: Genau das Gleiche mit Fernsehen gucken.

00:47:07: Die hatten auch schon mal Kopfschmerzen, weil sie so viel geglotzt haben.

00:47:10: Die gehen dann lieber raus.

00:47:12: Das reicht jetzt.

00:47:13: Genau, und da bin ich super dankbar.

00:47:15: Vielleicht hab ich da auch einfach wirklich Glück mit meinen Kindern.

00:47:18: Oder du kommunizierst das vielleicht auch gut.

00:47:19: Ja, genau.

00:47:20: Wir reden da voll offen drüber oder gucken uns auch Fälle an, wo das einfach nicht so richtig, zum Beispiel mein Mann, der durfte in kein Fernsehen gucken, immer nur zu bestimmten Zeiten.

00:47:30: Und der ist voll süchtig, wenn irgendwas läuft, der kann sich wirklich nicht mehr konzentrieren.

00:47:35: Sorry Jan.

00:47:35: Ist okay.

00:47:35: Ist okay.

00:47:36: Aber

00:47:37: genau, da hab ich auch gemerkt, das möchte ich so nicht.

00:47:41: Und das können die Vollgute selber einschätzen.

00:47:43: Ja, cool.

00:47:45: Aber ich glaube auch, dass Sie das wahrscheinlich dann auch so ein bisschen nachmachen.

00:47:47: Sie sehen dann bei dir, okay, du ... Gönnst dir Dinge in Maßen und bist happy dabei.

00:47:52: Weißt du, weil ich mein, man ist ja immer Vorbild und Liebe.

00:47:55: Ja, obwohl Dinge in Maßen, also wir haben, ich weiß nicht, ob du mein Schuhvideo gegeben hast.

00:47:58: Ach so, ja klar.

00:47:59: Das ging hier viral Alarm schon gesagt, was

00:48:01: alt war.

00:48:01: Ach

00:48:02: so, die mit den Schuhen, ich sage ja genau, die mit den Schuhen.

00:48:04: Ja, ich bin jetzt die mit den Schuhen, aber ich muss dazu sagen, jeder von uns hat diese Kartons im Keller, die sich stapeln.

00:48:11: Und das sind einfach... Genau, es gab

00:48:13: auch Frauen, also hier, die gesagt haben, finde ich jetzt gar nicht so viel.

00:48:16: Genau, und wenn du wirklich von der Badeladstelle bis zum Winterschuh alle in die Manana stellst vom Dachboden bis zum Keller und wir haben gar keinen Keller, wir haben einfach zwei Schuhschränke, die wir leer geräumt haben und da waren die alle diese Schuhe drin.

00:48:26: Ich fand es viel krasser zu sehen, was alles in so einem Schrank passt.

00:48:29: Warum

00:48:29: hast du die überhaupt

00:48:30: aussagt?

00:48:30: Ich war das nicht.

00:48:31: Wir wollten einfach diesen Schuhschrank mal... Ich war nur mit dem Hund draußen und kam dann wieder und dann war so Mama nicht erschrecken.

00:48:40: Und ich kam wirklich rein und hab's direkt mit gefilmt, so ist dieses Video entstanden.

00:48:43: Und es war einfach, ich fands viel, wirklich viel krasser zu sehen, was geht in so einen Schrank?

00:48:47: Weil alle auch gefragt haben, wo lagerst du die?

00:48:49: Also es war gar nicht so eine große Fläche.

00:48:51: Und wir wollten einfach die Schuhschränke mal aussaugen.

00:48:54: Mal gucken, was ist da alles drin.

00:48:55: Vielleicht

00:48:56: wollte Janja aber auch zeigen, guck mal.

00:48:58: Du hast einfach so viele Schuhe.

00:48:59: You have a problem.

00:48:59: Genau.

00:49:01: Das war ein so krasser Schlüsselmoment für mich letzte Woche, wo ich einfach wieder gesehen habe, wir leben so im Überfluss.

00:49:07: Wir haben von allem einfach zu viel.

00:49:10: Und so viel brauche ich gar nicht.

00:49:12: Also ich habe jetzt gerade hier diese New Balance entdeckt.

00:49:14: Die sind voll schön.

00:49:15: Und die hatte ich vielleicht zweimal an, ne?

00:49:17: Die waren dann einfach irgendwo ganz weit hinten.

00:49:19: Also das war, ich bin ja voll da.

00:49:21: Und ich kann jetzt einfach, er hat ausgerechnet, die nächsten fünf Monate jeden Tag ein anderes Paar Schuh tragen.

00:49:25: Krass.

00:49:25: Ja.

00:49:26: Ich brauch das alles gar nicht.

00:49:28: Also, und bei uns wurde er eingebrochen im letzten Jahr.

00:49:31: Ich weiß nicht, ob du es mitgekriegt hast.

00:49:32: Ich dachte, das habe ich mitbekommen.

00:49:33: Deine Handtaschen.

00:49:33: Genau.

00:49:34: Und mir wurde eigentlich alles genommen, was ich mir die letzten...

00:49:37: Ich bin auch so heftig vor.

00:49:38: ...fünfzehn Jahre hart erarbeitet habe.

00:49:41: Da war nichts dabei, was ich geschenkt bekommen habe.

00:49:43: Ganz viel lang gesagt, oh, da krieg ich dir ja wieder genug neue Taschen geschenkt.

00:49:45: Nein, das war nichts dabei, was mir geschenkt wurde.

00:49:47: Es wurde mir alles genommen.

00:49:50: Und da war ein wirklicher Erinnerung bei, wo ich habe so krasser Jobs gemacht, wo ich dachte, die gönne ich mir jetzt davon.

00:49:55: So Trophäen.

00:49:56: Es waren Taschen dabei, die habe ich nie getragen, eine Kellyback aus meinem Geburtsjahr, die wirklich regelmäßig zur Wartung ins Spa gebracht habe.

00:50:05: Und das war auf einmal alles weg.

00:50:09: Ja, da war dieses große Loch und mir wurde was genommen, aber ich möchte das nicht wiederhaben.

00:50:14: Also wenn ich mir das Geld von der Versicherung zurückbekomme und es ist mir einfach nicht wichtig, dass ich das wiederaufbaue, weil sich jetzt einfach die Prioritäten komplett geändert haben.

00:50:23: Ja, ja.

00:50:24: Geil, in diesem Sinne alles, also sogar Einbrüche.

00:50:28: und also ja, es ist echt, es ist ein richtiges Learning mit dir.

00:50:32: Ja.

00:50:32: Du kannst eigentlich die ganze Zeit alles von...

00:50:34: Genau, du musst einfach... aus Scheiße Gold machen.

00:50:36: Du musst aus Scheiße Gold machen.

00:50:37: Ja.

00:50:37: Also... Wir hatten zum Beispiel einen super coolen Trip, Jan und ich jetzt nach Paris.

00:50:41: Das ist ja, wo wir uns neue Ehringe geklaut wurden, gekauft haben.

00:50:45: Ach so, die waren auch mit in dem Diebesgut.

00:50:46: Ja, wir hatten einfach eine total gute Reise und... Ja, danke dafür, ne?

00:50:52: Ja.

00:50:52: Ja krass.

00:50:53: Cool.

00:50:54: Vielen Dank, dass du da warst, dass du uns deinen Optimismus nahe gebracht hast.

00:50:59: Und ja, jetzt wissen wir ungefähr, wie das bei euch funktioniert mit Kindern und Geld.

00:51:03: Und wir können uns vielleicht was abgucken.

00:51:05: Ich werd auf jeden Fall mal drüber nachdenken.

00:51:07: Ja, frag dich mal heute Abend, was dir besonders gut gefallen hat.

00:51:09: Und auf was du dich morgen früh freust.

00:51:11: Ja,

00:51:11: genau, das werd ich auf jeden Fall... Ja, ich weiß, was mir heute besonders gut gefallen

00:51:14: hat.

00:51:14: Der Tag mit dir!

00:51:16: Genau, und dann berichte ich mal einfach, zieh das mal eine Woche lang durch.

00:51:19: Ja.

00:51:19: Na?

00:51:20: Okay, okay, okay.

00:51:20: Und dann spreche ich mal nochmal.

00:51:21: Gut, machen wir.

00:51:22: Okay, meine Liebe, wenn du jetzt alles zusammenfassen würdest.

00:51:26: So dein Lifestyle, ne?

00:51:28: Gibt's... wie würdest du es zusammenfassen?

00:51:30: Ich würd sagen, du bist, was du denkst.

00:51:32: Alle kennen ja, du bist, was du isst.

00:51:34: Das ist ganz klar.

00:51:35: Du bist einfach, du bist einfach, was du denkst.

00:51:37: Stimmt.

00:51:38: Deine Gedanken bestimmen dein Sein.

00:51:42: Bis dann.

00:51:42: Bis

00:51:44: dann.

00:51:44: Tschüss.

00:51:45: Geil.

00:51:46: Learning für heute, du bist was du denkst.

00:51:48: Probiert es

00:51:49: um Haus.

00:51:50: Vielen lieben Dank fürs Zuhören.

00:51:51: Ich hoffe, ihr hattet eine schöne Zeit mit uns und hört nächste Woche wieder rein.

00:51:55: Abonniert gerne den Podcast, damit ihr keine Folge verpasst.

00:51:58: Kommentiert fleißig hier bei Spotify und folgt uns bei Instagram auf echteMamas.

00:52:03: Ehrlich gesagt, eure Nora.

Über diesen Podcast

Echt. Echter. Ehrlich gesagt.

🎆 Neues Cover, 🎶 neuer Jingle, 🎙️neue Stimme.

Der neue Echte Mamas Podcast geht deep: Jetzt spricht Nora Becker mit echten Eltern über echte Gefühle. Und zwar über die schönen, aber auch die schwierigen! Denn wir wissen genauso gut wie ihr: Das Leben als Eltern ist wunderbar erfüllend, kann aber auch fordernd – und manchmal sogar überfordernd – sein.

Nora fragt ihre Gäste das, was sonst keiner fragt. Wir laden euch ein, mit uns zuzuhören, was unsere Gäste wirklich beschäftigt. Herzlich willkommen bei "Ehrlich gesagt"!

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