Echte Mamas: Ehrlich gesagt

Echte Mamas: Ehrlich gesagt

Transkript

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00:00:06: Hallo ihr Lieben und herzlich willkommen zum Podcast, ehrlich gesagt, von EchteMamas.

00:00:11: Ich bin Nora Becker und ja, ihr seid komplett zurecht verwirrt, denn die Stimme passt nicht, der Name aber irgendwie doch.

00:00:19: Nora

00:00:19: Pink hat doch tatsächlich ihren Podcaststab an mich weitergereicht und ich freue mich total, euch ab jetzt jede Woche in die Ohren zu sabbeln und euch hoffentlich den Tag zu versüßen.

00:00:30: Mit lustigen Gesprächen, spannenden Themen, vielleicht crazy Gästen, wir werden sehen, ernsten Themen

00:00:35: und allem,

00:00:36: was uns Mamas, Frauen, vielleicht auch einfach Eltern und Menschen, die das Thema Familie spannend finden, ehrlich gesagt beschäftigt.

00:00:44: Nora überwintert gerade, wie geil, mit ihrer Familie in der Nähe von Kapstadt.

00:00:49: Und wir hatten ein sehr schönes, lustiges und ehrliches Gespräch über den richtigen Zeitpunkt, eine Familie zu starten, über unseren fliegenden Teppich.

00:00:58: Ja, passt auf.

00:00:59: Und Nora

00:01:00: erzählt

00:01:00: mal ein bisschen über sich selbst.

00:01:02: Denn so richtig vorgestellt hatte sie sich ja hier scheinbar gar nicht.

00:01:05: Und ich dachte, das wäre für euch ganz spannend, wer Nora eigentlich ist.

00:01:10: Bitte nochmal einen riesigen Applaus für Nora Pink.

00:01:14: Mein erster Gast und ihre beziehungsweise auch

00:01:17: eure

00:01:17: Abschlussfolge mit

00:01:19: und für euch.

00:01:22: Nora Pink.

00:01:25: Nora muss ich gar nicht mehr vorstellen.

00:01:28: Hä?

00:01:28: Wieso zu Gast?

00:01:30: Nur pink.

00:01:31: Cousette.

00:01:32: Nein, ihr

00:01:33: kennt sie alle.

00:01:34: Sie ist die beste Podcast Host von genau diesem Podcast.

00:01:38: Und nun geht sie feierlich, vielleicht auch mit ein bisschen Angst.

00:01:41: Ist okay, ist nicht schlimm.

00:01:42: Den Start weiter an die nächste Nora.

00:01:45: An mich.

00:01:47: Und

00:01:47: ja,

00:01:48: wollen wir mal schauen, was das gibt?

00:01:50: Zurzeit befindet sich die kleine große Maus in Afrika und genießt die Sonne.

00:01:55: Und ich möchte heute wissen, was sie eigentlich, was dich eigentlich dazu bewegt hat, Podcast zu machen und was du eigentlich vorher gemacht hast und wie sich das anfühlt ein Jahr vor Schulanfang deiner Tochter.

00:02:06: Fast ein Jahr, nur noch ein halbes Jahr.

00:02:08: Genau, wir wollen heute tränen.

00:02:13: Also erstens, how's the weather?

00:02:16: Ja, das ist natürlich beautiful, ne?

00:02:19: Also in der Sonne sieht ja alles schöner aus und die Farben sind so schön und der Himmel ist blau.

00:02:23: Es ist ziemlich windig.

00:02:24: Aber wir sind hier im vollkommenen Sommer.

00:02:28: Das ist ganz, ganz schön.

00:02:30: Gut für die Seele auf jeden Fall.

00:02:32: Das machen wir ja schon seit meiner Tochter auf der Welt.

00:02:36: Das überbrücken wir sozusagen die gerastlichen deutschen Monate hier.

00:02:41: Und so auch dieses Jahr.

00:02:42: Aber das ist ja... sozusagen richtig vogelfrei, weil ich den Podcast an dich übergebe und ich hier sozusagen mit ganz frem Kopf, diesmal nicht von hier aus arbeite, sondern so richtig, ja, vielleicht Urlaub mache, keine Ahnung, so die Gedanken fließen lassen kann und mal gucken kann, was so als nächstes passiert, weil nämlich, wie du gerade angesprochen hast, mein Tochter kommt letztes Jahr in die Schule oder dieses Jahr, diesen Sommer in die Schule und ich habe irgendwie das Gefühl, damit wird sich so ganz viel für uns ändern.

00:03:12: Für sie wahrscheinlich am meisten, aber gut.

00:03:14: Und jetzt wollen wir noch mal so richtig ausschöpfen und genießen.

00:03:18: Also hast du so ein bisschen Torschlusspanik.

00:03:20: Total.

00:03:21: Total.

00:03:22: Und ich kann es gar nicht so genau... Ich mein, du bist mir da ein bisschen voraus.

00:03:26: Du hast ja zwei Kinder, die schon in der Schule sind.

00:03:28: Und vielleicht wirst du mir gleich sagen, ich fand das gar nicht so schlimm.

00:03:31: Und ich kenne auch völlig verschiedene Situationen und auch Meinungen dazu.

00:03:35: Und ich glaube auch nicht, dass es schlimm wird.

00:03:36: in dem Sinne, aber so mein... Ich hab das Gefühl, meine Freiheit wird beschnitten.

00:03:44: Ja, man ist halt, natürlich ist man plötzlich gebunden an Ferien, natürlich.

00:03:49: Und ja, es gibt ja auf einmal halt Aufgaben zu erledigen, ne?

00:03:53: Also auch in einem bestimmten Zeitraum.

00:03:55: Ich meine, in der ersten Klasse haben die ja noch, sind die ja noch ziemlich vogelfrei, hoffentlich.

00:03:58: Und wenn die eine gute Lehrerin oder einen guten Lehrer hat, dann bleibt das ja auch so, ne?

00:04:02: Dann kriegt das nicht diesen, so wie wir das früher hatten in der Schule.

00:04:04: Also ich meine, in der Grundschule fand ich es eigentlich auch noch relativ entspannt, aber es... Ja, es ist schon Schnitt im Leben auf jeden Fall.

00:04:10: Also das Geiste an Schule ist, dass man nicht mehr so viel krank ist, finde ich.

00:04:13: Das merke ich schon.

00:04:14: Also das haben wir sofort gemerkt.

00:04:15: Als unsere Zweite in die Schule gekommen ist, war das so okay, geil.

00:04:18: Dieses ganze Hand, Fuß, Mund, Magen, Darm, das Todes und so ist nicht mehr.

00:04:23: Das ist halt richtig geil.

00:04:25: Und, aber das ist, glaube ich, auch unterschiedlich von Kita zu Kita.

00:04:28: bei uns war es auch so, wir haben ja auch diese ganze Corona-Phase noch voll mitgemacht mit Kita, wobei ihr ja auch.

00:04:34: Und da war ständig Kita zu und so.

00:04:36: Und Schule ist halt safe.

00:04:39: Also ich finde die Struktur dadurch, dass Schule irgendwie, da kannst du ja nicht einfach fehlen oder einfach mal sagen, auch heute machen wir mal doch irgendwie nicht hinfahren und so, dadurch kriegt der Alltag so ein bisschen so eine Struktur.

00:04:51: Und ich weiß, ihr seid ja auch beide frei beruflich und wer auch und irgendwie fand ich das ganz gut, von außen mal so ein bisschen so einen Raster zu kriegen, weißt du?

00:05:00: Ja, ja, interessant.

00:05:01: Also, so diese ganzen Kinderkrankheiten und andauern Fieber oder Husten, das hatten wir nicht so.

00:05:07: Oh Gott, ich muss sofort auf Holz klopfen.

00:05:10: Ich bin Jinks wahrscheinlich.

00:05:11: Aber versteht das schon vom Argument her.

00:05:15: Ja, ich habe auch gar nicht so Angst davor.

00:05:17: Eigentlich habe ich auch Bock auf Schule, also für mein Kind.

00:05:21: Aber ich glaube einfach, dass es einfach so neue Umstände sind.

00:05:25: Und ich möchte es einfach gut begleiten.

00:05:27: Und ich fand halt Schule immer cool, muss ich sagen.

00:05:32: Ich fand es halt gut und ich würde so gerne, dass sie es auch cool findet.

00:05:35: und ja, ich möchte einfach nah bei ihr sein.

00:05:38: Und ich bin einfach ganz gespannt, ehrlich gesagt.

00:05:43: Aber waren denn deine Eltern zum Beispiel gute Schulbegleiterinnen?

00:05:46: Also hattest du das Gefühl, dass die dich da komplett unterstützt haben oder hattest du gute Lehrerinnen?

00:05:51: Oder warum fandest du Schule cool?

00:05:52: Weil ich kenne auch super viele Leute, die sagen, oh, Schule war voll kacke.

00:05:57: Abschule war mein Leben vorbei und so.

00:05:59: Und bei mir war das auch gar nicht so.

00:06:01: Ich hatte aber auch nie große Probleme mit dem Lernen.

00:06:03: Also ich habe ehrlich gesagt nie viel gelernt und bin immer okay durchgekommen.

00:06:06: So, ich habe jetzt auch kein mega geiles Abi.

00:06:08: Ich glaube, ich habe irgendwie zwei, sieben, zwei, acht oder so.

00:06:10: Ist voll okay.

00:06:10: Ich wusste immer, ich will Musik studieren.

00:06:12: Ich brauche keine guten Noten.

00:06:14: Aber

00:06:16: ja, ich hatte nie so ein Struggle, weißt du?

00:06:19: Ja.

00:06:20: Ja, ich habe darüber vor viel nachgedacht, weil ich mich auch so einen, wenn man sich so für Grundschulen entscheiden muss, dann tauscht man sich ja neuerdings dann mal mit anderen Freundinnen und Freunden aus und merkt dann, oh, so wie ich es im Funden habe, ist es gar nicht normal.

00:06:30: Es geht gar nicht, oder ging gar nicht allen so.

00:06:33: Ich würde nicht, also mein Eltern waren immer für mich da und haben das, also es war so, es war kein großes Thema.

00:06:40: Also zum Beispiel kannte ich auch in der Grundschule niemanden.

00:06:42: Mein Kindergarten war einfach örtlich gesehen ganz woanders, deswegen war das dann einfach... Ich kannte niemanden in der Grundschule.

00:06:48: Es war aber überhaupt kein Thema.

00:06:50: Es wurde weder vorher besprochen, so wie man es heute vielleicht bedürfnisorientiert machen würde.

00:06:55: Noch haben sie das irgendwie zu hochgehängt.

00:06:57: Dinge waren so und dann hat man sie nicht so soll hinterfragt.

00:07:00: Das ist ja einfach auch vor dreißig Jahren was anderes gewesen.

00:07:04: Und das war damals glaube ich gut.

00:07:06: Das

00:07:07: ist schon so alt.

00:07:08: Also vor dreißig Jahren bin ich ja in die erste Klasse gekommen.

00:07:11: Na ja,

00:07:16: auf jeden Fall versuche ich es jetzt auch, so ein bisschen lowkey zu halten.

00:07:18: Natürlich ist meine Tochter voll aufgeregt und freut sich und jetzt hat sie schon den dritten Wackelzahn verloren und das ist ja alles eine aufregende Phase und man will ja auch die Aufregung mitfühlen.

00:07:26: und gleichzeitig versuche ich auch so ein bisschen so, hey, es ist ganz normal, es macht jeder durch, weil sonst ist sie so exhalte, dann dreht sie, glaube ich, am Rad.

00:07:35: Und da so den Mittelweg zu finden, das finde ich irgendwie herausfordernd, aber nicht schlimmer herausfordernd, sondern einfach.

00:07:40: Ja, es wird ein neuer Abschnitt, so.

00:07:42: Das ist für das eine.

00:07:43: So, um auf deine Frage zurückzukehren.

00:07:45: Ja.

00:07:47: Was ich vorher gemacht habe und wie ich überhaupt im Podcast noch zugekommen bin.

00:07:50: Also mein Lebenslauf ...

00:07:53: Ja, erzähl mal, ich find das mega spannend.

00:07:55: Ich kenn ja ein bisschen deine Story.

00:07:56: Genau.

00:07:57: Weil wir auch Freundinnen sind.

00:07:59: Aber die Menschen da draußen kennen die, glaub ich, gar nicht,

00:08:01: oder?

00:08:01: Ich hab mich, glaub ich, gar nicht so richtig groß vorgestellt.

00:08:03: Aber vor einem Jahr ... Ja, ich hab mich ...

00:08:07: Dann machen wir das jetzt einfach zum Schluss.

00:08:08: Sehr gut.

00:08:09: Mal gucken, ob sich das mit dem deckt, was ihr bisher über mich wusstet.

00:08:13: Mein Lebenslauf ist ja so ein bisschen zicke-zacke.

00:08:15: Ich habe irgendwie in der Werbung gearbeitet, in der Fotografie, dann wollte ich mal ganz kurze Doktorarbeit schreiben, dann habe ich so einen Knall bekommen und habe gedacht, okay, ich möchte eine Gastronomie aufmachen, Café, gesunde, gesunde Lunch-Optitunity quasi in der Hamburger Innenstadt und habe das dann völlig branchenfremd gemacht.

00:08:35: Es war auch dann sieben Jahre lang sozusagen mein absoluter...

00:08:38: Warte, warte, warte, wie alt warst du da?

00:08:39: Ähm, bei Eröffnung war ich, glaube ich, sechsundzwanzig.

00:08:45: So um und bei.

00:08:47: Kurz vor siebenundzwanzig?

00:08:49: Ja, mutig.

00:08:50: Und ja, das ist so witzig, dass du mutig sagst, weil ich habe mich ja gar nicht mutig gefühlt in dem Moment, sondern ich habe einfach gemacht, worauf ich Bock hatte.

00:08:55: Und es war auch so eine Phase, wo ich halt noch keine Kinder hatte und ich verheiratet war.

00:08:59: Ich war nur für mich selber verantwortlich und da habe ich nicht so viel hinterfragt.

00:09:02: Also, rückblickend mutig, aber in dem Moment hatte ich halt die Schnapsidee und machen, was machen wir jetzt mal.

00:09:09: Und lief auch mega, war dann sieben Jahre lang sozusagen mein Lebensmittelpunkt und dann wurde ich schwanger.

00:09:18: Und dann habe ich, wie gesagt, gefragt, dieses übrigens alle sieben Jahre, das kommt in meinem Leben häufiger vor.

00:09:25: Ist auch jetzt gerade wieder so ein Zeitpunkt.

00:09:27: Dann habe ich so gefragt, ob das jetzt der Ort ist, an dem ich sein will und ein Baby kriegen will und habe dann für mich entschieden... Also Long Story Short, das war natürlich wesentlich emotionaler, weil das war so mein erstes Baby dieser Laden.

00:09:39: Und es war so eine gute Ecke in der Hamburger Innenstadt, wo auch viel Stammkundschaft herum lief und man sich so kannte.

00:09:45: Und dann habe ich aber den Laden verkauft, inklusive meiner Mitarbeitenden.

00:09:49: Und dann sind wir da... Wie

00:09:52: viele Leute hattest du da?

00:09:53: Also in den sieben Jahren über dreißig, weil natürlich auch viele so Aushilfs und Studenten und so weiter.

00:09:58: Aber... immer parallel so zehn bis elf.

00:10:00: Also zum Zeitpunkt des Verkaufs waren wir, glaube ich, mit mir elf.

00:10:06: Und sie haben mich dann sozusagen mit verkauft und sind davon, die hatten weiterhin einen festen Job und sie, die es gekauft haben, hatten auch sozusagen ihre Logistik dahinter.

00:10:13: Das war ganz, ganz gut.

00:10:15: Und ich bin da freitags raus, hab noch eine Abschiedsparty gefeiert und die sind montags rein.

00:10:19: Das war eigentlich gut.

00:10:20: Und dann habe ich in Ruhe meine Tochter bekommen und dann kam Corona.

00:10:23: Und das war natürlich scheiße für die.

00:10:27: Und ich

00:10:28: hab auf der Kaufte ... Gibt's die noch?

00:10:29: Den Laden?

00:10:30: Nee.

00:10:31: Sie haben das noch zwei Jahre durchgezogen.

00:10:34: Und mittlerweile ist es so eine etwas bekannter, größere Kaffeekette in Hamburg.

00:10:41: Ja.

00:10:41: Hat hier die übernommen.

00:10:43: Ich glaub, ich weiß, wo es ist.

00:10:44: Ja.

00:10:45: Okay, das heißt, die gibt's nicht mehr.

00:10:47: Dann war Corona.

00:10:49: Warte mal, ist da eine erste Tochter in

00:10:51: Corona

00:10:51: geboren?

00:10:51: Nee, davor.

00:10:52: Eine halbe

00:10:52: Jahr vorher.

00:10:53: Zwei.

00:10:55: Ja, ja, ja, okay.

00:10:56: Corona war eigentlich nur dafür, da mir zu zeigen, okay, Gastro gehst du jetzt nicht zurück.

00:11:00: Ja.

00:11:02: Und dann war sozusagen mein Anspruch, okay, aber irgendwie so Selbstständigkeit und eigenes Unternehmen und so, das finde ich schon gut, da würde ich schon weiter gerne beibleiben.

00:11:10: Aber wie, wie mit Kind und Kegel.

00:11:12: Und dann kam eben diese Podcasts, die so ein bisschen ins Rollen, die ich schon vorher mal im Kopf hatte, aber dann war da richtige Zeitpunkt und liegt einfach daran, dass ich total viele Podcasts immer schon gehört habe, über alles Mögliche und dann irgendwann so ... ... Gedanke wuchs selber einzumachen.

00:11:26: Und dann habe ich Ende ... ... im Jahrzehnte entschieden, ich mache ein Podcast ... ... über das Thema Vereinbarkeit.

00:11:31: Also ... ... die Subline war ... ... die Balance zwischen Baby und Business.

00:11:36: The Mumpeny hieß der Podcast.

00:11:37: Ja.

00:11:38: Mega spannend.

00:11:39: Voll geil.

00:11:40: Ich fand es voll cool.

00:11:40: Ich war ja echt auf der ... ... einmal zu Gast sein.

00:11:44: Wir müssen ein bisschen ... ... langsamer reden, weil wir haben damals ... ... wir haben so schnell gesprochen.

00:11:47: Ja, das war crazy.

00:11:48: Gefühlt sind wir aus dem Studio raus.

00:11:50: Du warst auch da schon wieder schwanger, ... ... das weißt ich noch.

00:11:53: Und ... Ich weiß nicht, ob deine Tochter krank war oder du warst auch krass verschnupft, glaub ich.

00:11:58: Und wir haben einfach nur geschwitzt und schnell gesprochen und sind

00:12:01: aus dem Studio

00:12:02: raus.

00:12:03: Und ich konnte mich ja nichts mehr erinnern.

00:12:05: Es gibt auch dieses Bild danach, weißt du noch?

00:12:07: Wir haben so ein Bild

00:12:07: danach.

00:12:09: Und jedes Mal, wenn ich dieses

00:12:10: Bild dir denke,

00:12:11: I don't know what the fuck happened that day.

00:12:13: Weißt du, was ich mein?

00:12:14: Ja, das war wirklich krass, dass ich mir nach Hause gefallen hab.

00:12:16: Mein Mann angerufen hat so, ich bin verliebt.

00:12:21: Wenn ich die Folge habe, ich habe sie irgendwann noch mal gehörend.

00:12:26: Da denke ich, oh Gott, was für ein Hickrack.

00:12:28: Aber es war nirgendwo.

00:12:30: Haben wir irgendwie auf der gleichen Welle gesendet.

00:12:32: Und ich war ja noch so Frischmutter.

00:12:34: Und du warst mir schon so ein bisschen was voraus.

00:12:35: Und irgendwie hatte ich, ja, es war irgendwie ein guter Kontakt.

00:12:38: Und den haben wir ja dann einfach immer beibehalten.

00:12:40: Deswegen bin ich auch so froh, dass du erst denjenigen bist, die das Ganze hier übernimmt.

00:12:45: Ja,

00:12:46: ich bin natürlich mega aufgeregt, weil du bist ja, du hast ja vorher ganz lange Podcast.

00:12:50: Geübt quasi, ne?

00:12:51: Und ich hab ja Interviews nur im Privaten, fühle ich.

00:12:55: So schön.

00:12:55: Hör mal, ich fühle da nur im Privaten Interviews.

00:12:58: Ja, du kannst sprechen und du sprichst gerne, das ist ja schon mal die beste Voraussetzung.

00:13:01: Und du hast eine wunderschöne Stimme, wie du ... Du wirst dir über dich sicherlich auch noch was erzählen, oder nicht?

00:13:05: Danke!

00:13:08: Weiß ich gar nicht, was ich über mich erzähle.

00:13:10: Du kannst mich ja gleich mal was kranken.

00:13:11: Du wirst schon da

00:13:11: all dahoben.

00:13:12: Mach ich, mach ich, mach ich.

00:13:14: Nö, dann habe ich das fünf Jahre lang gemacht und habe also begonnen, habe ich den einfach aus der eigenen Motivation heraus, dass ich mich austauschen wollte mit anderen Mami's, wie sie es so hinkriegen mit Beruf und Kind.

00:13:26: Und daraus sind fünf Jahre und zwar noch Folgen entstanden.

00:13:28: Und dann war ich halt drin im Podcast Game und habe dann nach und nach auch angefangen, für andere so Podcasts zu produzieren oder so.

00:13:36: Und das ging immer so weiter, bis ich dann von den echtenermaßen angesprochen wurde, ob ich nicht deren Podcast übernehmen möchte.

00:13:42: Und so, habe ich dann sozusagen, ... ... den echten Mamas Podcast gehostet, ... ... von vorne bis hinten sozusagen einmal.

00:13:49: Also ich glaube, ... ... von Kinderwunsch bis Scheidungsanwältin, ... ... war mein letzter Volk, ... ... haben wir den Körtel geklost.

00:13:56: Und jetzt übergebe ich den Stab sozusagen.

00:13:59: Ja,

00:14:00: cool, ich freue mich.

00:14:01: Und

00:14:01: es ist zum ersten Mal in meinem Leben, ... ... also wie man merkt, es ist total tippsack, ... ... aber das erste Mal in meinem Leben, so dass ich ... Also, ich hab schon öfter mal einen ganz anderen Weg eingeschlagen, aber ich hatte eigentlich immer so ein Plan, was das nächste sein wird.

00:14:13: Und das ist zum ersten Mal ein Punkt, wo ich noch nicht so einen richtigen Plan habe, sondern bewusst jetzt mal so ein paar Wochen reinflower und dann mal gucken, wo's hingeht.

00:14:21: Ich hab das Gefühl, Podcast wird schon irgendwie Teil von mir bleiben, weil das meine ganz große Leidenschaft ist.

00:14:25: Aber ich bin gespannt.

00:14:27: Deswegen kann ich, wenn du mich jetzt fragst, what's next oder so, wenn du mich sowas fragen möchtest, dann kann ich...

00:14:32: Nein, das steht gar nicht auf meinem Zettel.

00:14:37: Ja, weiß ich mal nicht genau.

00:14:38: Ich meine, bist du so ein Typ?

00:14:40: Ich bin so ein Typ, auch wenn ich mir vornehme, wobei das hat dieses Jahr an Weihnachten ganz gut geklappt, weil ich hatte, ich muss echt sagen, dieses Jahr, also, zweifemzwanzig, wir sind ja die Folge, wird ja ausgestrahlt, da sind wir schon im Januar, aber ich muss sagen, letztes Jahr, also, zweifemzwanzig war für mich, und ich glaube, für viele um mich herum ist zumindest so mein Gefühl, mit dem ich gesprochen habe, war ein unfassbar anstrengendes Jahr.

00:15:04: Ich fand, das war, ey, dieses, das zweifem, zwanzig, zwanzig und zwanzig, das hat so hart was abverlangt irgendwie.

00:15:10: Ich weiß nicht, es war einfach die Welt rum herum, ist so krass im Wandel.

00:15:15: Ich selbst bin letztes Jahr vierzig geworden.

00:15:18: Ach so, du ja auch, ne?

00:15:19: Wir haben einfach zu viel gemeinsam.

00:15:22: Ah ja.

00:15:23: Ich fand es richtig geil, ehrlich gesagt.

00:15:25: Vor vieler haben mir geschrieben, ja, ist gar nicht so schlimm.

00:15:26: Und ich dachte so, hey, ist doch voll geil.

00:15:27: Ich find, älter werden cool und so, ne?

00:15:29: Na ja, auf jeden Fall.

00:15:31: Da konnte ich mir das erste Mal an Weihnachten sagen, ich versuche, in so eine richtige Wolke reinzusteigen.

00:15:36: Nichts, einfach gar nix.

00:15:37: Dann hatten wir das Glück, das heißt Glück, aber doch eigentlich schon unsere Kinder konnten drei Tage vor Weihnachten noch bei meinen Eltern sein, sodass die dann erst bei Oma und Opa waren.

00:15:46: Oder wie man in Westfalen sagt, Oma und Opa.

00:15:48: Und dann kam die anheilig Abend erst wieder hier zu uns in den Norden quasi mit Oma und Opa.

00:15:55: Und die hatten den Hund auch, das heißt, wir hatten drei Tage frei.

00:15:57: Und das war echt so ... Aber trotzdem, meine Frage ist eigentlich, kommst du da gut mit klar?

00:16:04: Weil du bist ja auch ein Mensch, der immer so Ideen hat.

00:16:06: Ich hab das Gefühl, immer, wenn ich dich treffe, und hey, wie geht's?

00:16:08: Ja, gut.

00:16:09: Und dann merk ich richtig, wie dein Kopf rattet.

00:16:12: Ich seh auch, deine Augen sind immer so ... I got a plan.

00:16:16: I have a plan.

00:16:17: Weißt du?

00:16:18: Du, ich hab, es ist nicht so, dass ich nicht ne Liste beim Handy hätte mit tausend Sachen und Ideen, die so passieren könnten.

00:16:24: Aber ich hab noch keine Zeit gehabt, das zu sortieren.

00:16:27: Also es ist wie so ein Wolkneul in meinem Hirn, was ich erst mal jetzt so aufdrösel und so aufwickel.

00:16:33: Aber Ideen sind schon da, das stimmt.

00:16:35: Aber ich will mir zum ersten Mal so in meinem Leben auch ein bisschen gönnen, mal einmal kurz Ruhe reinzubringen.

00:16:41: Und nicht gleich das nächste, also das ist so ein bisschen so ein Ding, ich hab immer das Gefühl, man muss dann schon den nächsten Schritt ... kennen, bevor man den anderen noch gar nicht irgendwie zu Ende ausgeführt hat.

00:16:50: Und das ist, glaube ich, auch nicht gut.

00:16:52: Und ich glaube, das ist jetzt mal der richtige Zeitpunkt zu sagen, so, jetzt mal eine Sache beenden und dann durchatmen und gucken.

00:16:59: Also ich werde jetzt nicht nächstes Jahr nur auf der Couch sitzen und aus dem Fenster gucken.

00:17:03: Das kann ich mir nicht vorstellen.

00:17:04: Das glaube ich auch nicht, was passieren wird.

00:17:05: Ich glaube, das kannst du gar nicht.

00:17:06: Ich

00:17:06: glaube auch nicht.

00:17:09: Da muss ich auch keine Angst haben, dass das passieren würde.

00:17:11: Und ich dann irgendwie den Hintern nicht mehr hochkriege.

00:17:13: Ich glaube, das ist nicht so die Gefahr.

00:17:15: Sondern eher, okay, nicht jetzt zu viele Fäden gleichzeitig in die Hand nehmen, sondern jetzt einmal kurz durchschnaufen, genießen, dass ich an diesem wunderschönen Ort sein kann.

00:17:24: Und wirklicherweise das letzte Mal, weil die Schule eben dann nächstes Jahr beginnt, auch über so einen langen Zeitraum.

00:17:29: Und dann geht's weiter.

00:17:32: Und dann, wenn jetzt so was ist, werde ich auch was verkünden.

00:17:35: Okay, habt ihr denn Freunde da in Kapstadt?

00:17:40: Also ihr fliegt ja immer so ein bisschen mit so einer Klicke dahin eigentlich, ne?

00:17:43: Ja, also wir sind so ein bisschen auf dem Land, nicht so in Kapstadt selbst und wir sind an diesem Ort immer, immer, immer, also seit sechs Jahren, also sieben Jahren jetzt und dadurch kennt man so ein bisschen die Dorfgemeinschaft, also die Locals und man kennt dann auch die Deutschen finden sicher eh.

00:17:59: Ja.

00:18:00: Und man trifft immer wieder die gleichen Familien.

00:18:02: Das ist so

00:18:03: geil im Urlaub, ne?

00:18:04: Aber im Urlaub ist das doch eigentlich so, dass die Deutschen sagen, ich muss kurz unterbrechen.

00:18:08: Aber ich finde das immer so geil, weil mir geht es auch so.

00:18:09: Ich finde mir auch eine

00:18:10: kleine Kartoffel.

00:18:11: Und immer im Urlaub ist es ja so, wenn man andere Deutsche trifft, ist es ja immer so, andere Deutsche, schnell weggucken.

00:18:17: Weißt du, was ich meine?

00:18:18: Eigentlich ist es ja immer so, wenn du so irgendwie im Urlaub bist.

00:18:22: Ich rede sonst erkennen.

00:18:25: Man denkt immer so als Deutscher, nein, ich bin hier in einem Land, also da war wirklich noch keiner.

00:18:29: Das heißt, Griechenland ist noch gar nicht bekannt.

00:18:33: Und Suflaki, das bring ich zu Hause auch mal mit, damit die mal wissen, wie das schmeckt in anderen Ländern.

00:18:40: Also als Part-Time Local, da man zwei Wochen Urlaub macht, dann weiß man Bescheid.

00:18:45: Ja, und jetzt ist ja auch so, dass ich da Kinder habe, die auf Spielplätzen dann in welcher anderen Kinder, die Deutsch sprechen, natürlich sofort identifizieren und dann kommen sie zurück

00:18:52: und sagen,

00:18:53: Mami, die sprechen auch Deutsch.

00:18:54: Oder, guck mal, den Kinderwagen, den hatten wir auch früher, oder weiß man schon, so anhand der Brand vom Kinderwagen, das müssen Deutsch sein.

00:19:01: Oder, ja, das ist immer sehr lustig.

00:19:05: Und deswegen sind wir jetzt nicht so eine Klicke, die sozusagen gemeinsam hinfliegt, aber man trifft immer wieder ähnliche, gleiche Leute oder die bringen dann Freunde mit oder oder oder.

00:19:13: Also wir sind dann schon hier auch immer viele sozusagen.

00:19:17: Ja,

00:19:17: aber ein paar sind weggebrochen, weil die halt jetzt nicht mehr von der Schule mussten.

00:19:22: Ja genau, das wollte ich nämlich gerade fragen, ob du dann weißt, ob dann welche übrig bleiben und du dann jedes Jahr wieder so ganz neidvoll irgendwie weißt.

00:19:30: Oh Mann,

00:19:31: eine Tasche ist jetzt wieder in Kapstadt und wir sitzen hier in Hamburg.

00:19:35: Ich muss ganz ehrlich sagen, also ich finde es auch gerade nach Weihnachten.

00:19:40: Wobei jetzt ist ja noch Silvester steht ja noch an, jetzt wo wir gerade aufnehmen.

00:19:43: Ich weiß am siebten Januar, wenn sie ausgestrahlt wird, dann ist es schon vorbei.

00:19:46: Aber jetzt ist ja quasi im Januar.

00:19:47: diese Zeit, die so fies ist einfach.

00:19:50: Ist schon so, ist schon echt gemeint.

00:19:51: Ich versuche mir das immer gut zu reden, so ja, ich liebe ja auch die Jahreszeiten und so, aber wenn ich ganz ehrlich bin, Januar, Februar ist hart ey.

00:19:59: Ja, also je nachdem, wo man in Deutschland ist, hat man die auch so richtig tolle Jahreszeiten im Sinne von, dann ist es auch wirklich kalt, wenn man hat Schnee und so, das ist ja voll cool auch.

00:20:07: Gerade auch für Kids, wenn das Weihnachten schneit, das ist ja total zauberhaft.

00:20:12: Ja, mega geil.

00:20:13: Aber da, wo wir jetzt beide wohnen, ist es ja eher matchig oft um diese Jahreszeit.

00:20:20: Aber ja, also ja, ich bin gespannt.

00:20:24: Ich bin gespannt, wie es nächstes Jahr oder wie wir es machen.

00:20:27: Oder wir doch noch mal hier bleiben und so.

00:20:28: Das sind alles so Gedanken, die wir jedes Jahr im Kopf bewegen.

00:20:32: Und ja, keine Ahnung, ich kann es dir alles...

00:20:35: Ach so, ihr überlegt auch tatsächlich noch zu bleiben, bis die Schule Schule anfängt.

00:20:40: Also bis es ist, was das ist, August oder wann ist erster Schulter?

00:20:42: Ja, und das, genau.

00:20:44: Oder ob wir nächstes Jahr dann doch den Schritt wagen und einfach mal zwei Jahre hier bleiben.

00:20:53: Ich fühle mich auf so einer Lichtung mit Trillionen Wege und Optionen.

00:20:58: Es ist nicht so, dass ich das nicht sagen will, sondern ich kann es dir gerade noch nicht sagen.

00:21:01: Ich bin gefühlt noch nicht mal richtig angekommen.

00:21:02: Wir sind nach ein paar Tagen erst hier.

00:21:05: Und ich weiß es einfach noch nicht.

00:21:07: Aber ich genieße diesen Status grad voll.

00:21:09: Noch macht er mir keine Angst.

00:21:11: Wenn ich jetzt in drei Monaten immer noch sage, ich weiß es einfach noch nicht, dann sollte vielleicht mal jemand sagen, ey, jetzt muss aber mal eine nächste Schritt kommen.

00:21:18: Aber da bin ich noch nicht.

00:21:19: Ich will jetzt irgendwie den Status auch genießen, der so ist wie er ist.

00:21:24: Ja, voll.

00:21:24: Ich meine, es ist ja auch dieses Schweben.

00:21:27: Hey, das ist ja auch, also so lange man das noch mit Leichtigkeit genießen kann, ist das ja eigentlich der geilste Zustand.

00:21:32: Ja.

00:21:32: Weil ich finde, der Zustand, als man so, also ich, haben wir jetzt am Weihnachten, haben wir noch darüber gesprochen, was war eigentlich die geilste Phase in deinem Leben bis jetzt?

00:21:39: so, ne?

00:21:40: Also, klar, Kinder und so, Dings das, dies das andere, das ist alles schön und so, aber ich muss sagen, eigentlich die geilste Zeit in meinem Leben war.

00:21:50: Also ums Abi rum, weißt du?

00:21:52: Du warst schon so erwachsen, dass du saufen, rauchen, alles machen konntest.

00:21:56: Ich hatte schon ein Führerschein, ich komme halt vom Dorf, da hatte ich an meinem achtzenden Geburtstag, mein Vater hat mich dahin gefahren zur Behörde oder weiß nicht, was das war.

00:22:03: Ich hab den Führerschein bekommen, nach Hause, zack, Auto von Oma und los geht's.

00:22:07: Ich war so richtig so, okay, jetzt bin ich frei.

00:22:10: Und dann hat man ja noch keine Verpflichtung.

00:22:12: Du warst ja nur in Anführungsstichen, dein Abi.

00:22:14: Und ich glaub, es ist Abi vor...warte mal kurz, wir hatten dieses Jahr zwanzigjähriges, jo.

00:22:19: Boah, heftig, zwanzig Jahren.

00:22:21: War ja auch noch mal, glaub ich, ein anderes als jetzt.

00:22:23: Ich hab das Gefühl, dass die Schülerinnen schon echt hart unter Druck stehen.

00:22:26: Ich hab mich damals gar nicht unter Druck setzen lassen.

00:22:29: Ich hatte da irgendwie, also, und da war, das war auch nicht so viel.

00:22:32: Aber das war so die Zeit, wo ... Noch alles offen stand wo man du musst es noch keine Miete zahlen muss ich dich um Versicherung kümmern.

00:22:40: Du hattest eine Bankkarte da war das das Geld drauf.

00:22:43: das hast du ausgegeben.

00:22:44: wenn nix mehr hattest dann hast du nix mehr ist auch irgendwie nicht schlimm weil es immer nicht so teuer.

00:22:50: Aber das war so.

00:22:50: diese freie Zeit dieses ich weiß noch nicht muss geht.

00:22:54: Aber ist voll.

00:22:54: okay ist geil.

00:22:57: Papier offiziell erwachsen.

00:23:00: Aber es nimmt dir keiner übel, wenn du noch nicht weißt, wie man Steuern zahlt.

00:23:03: Weil du musst es auch gar nicht.

00:23:04: Du kannst für jeden Puks deine Eltern rufen, ohne dass sie denken so, okay, eigentlich ist sie ja wachsen.

00:23:09: Sie müsst das jetzt eigentlich schon mal wissen.

00:23:11: Ja, das ist geil.

00:23:12: Man hat keine Verantwortung außer für sich selber.

00:23:13: Und man gönnt sich danach auch immer weniger, finde ich, diesen Freiraum.

00:23:18: Also diese Zeit, wo man einfach so mal ... so in sich fühlt und lebt.

00:23:25: Noch nicht genau weiß, was morgen passiert.

00:23:26: Ja, herrvoll.

00:23:27: Es

00:23:27: vergeht dann irgendwann.

00:23:28: Total.

00:23:29: Aber ich glaube, das ist auch ein Spirit-Ding.

00:23:30: Ist, glaube ich, auch so ein Spirit-Ding, so ein bisschen so, wie man auf die Welt gekommen ist und welche Rolle man sich dann erst mal befindet.

00:23:36: Erst geboren, zweit geboren, keine Ahnung, Einzelkind, Blah.

00:23:40: Eltern getrennt, ja, nein, die ist das Ananas, das alles trägt ja dazu bei, wie das ganze Nervensystem dann so aufgebaut ist.

00:23:48: Aber, und ob man die ganze Zeit darüber nachdenkt, was als Nächstes kommt, Aber wirklich zu lernen, gerade als Mama, wo man ja wirklich, also du kannst dich ja fast nicht davor wehren.

00:23:59: Immer, also die Taskliste, das hört ja

00:24:02: einfach

00:24:02: fucking nicht auf.

00:24:03: Es hört einfach nicht

00:24:04: auf.

00:24:05: Also wenn du dir nicht selber auferlegst, so stopp.

00:24:08: Jetzt versuchst du irgendwie in diesen Zustand zu kommen.

00:24:14: Dann ansonsten funktioniert es einfach nicht.

00:24:15: Es wird nicht passieren.

00:24:17: Keiner setzt sich auf den fliegenden Teppich so.

00:24:19: Keiner setzt dich da drauf.

00:24:20: Du musst selber da draufgehen und sagen so, alle klar.

00:24:23: I can show you the world.

00:24:25: Weil es wird keiner machen.

00:24:28: Aber gut, da will ich jetzt mal gerne von dir wissen.

00:24:30: Da sind ja ein bisschen älter als meine.

00:24:32: Und es ist doch schon so, dass sie da auch sozusagen in ihrer eigenen Selbstständigkeit wachsen und so, dass man selber mehr Zeit für sich und für gewisse Dinge wieder bekommt.

00:24:43: Slash.

00:24:44: Jedes Kind ist anders.

00:24:45: Und manche wollen auch noch mit vielleicht nicht ... ... vielleicht nicht, ... ... vielleicht nicht, ... ... vielleicht nicht, ... ... vielleicht nicht, ... ... vielleicht nicht, ... ... vielleicht nicht, ... ... vielleicht nicht, ... ... vielleicht nicht, ... ... vielleicht nicht, ... ... vielleicht nicht, ... ... vielleicht nicht, ... ... vielleicht nicht, ... ... vielleicht nicht, ... ... vielleicht nicht, ... ... vielleicht nicht, ... ... vielleicht nicht, ... ... vielleicht nicht, ... ... vielleicht nicht, ... ... vielleicht nicht, ... ... vielleicht

00:24:56: nicht, ... ... vielleicht nicht, ... ... vielleicht nicht, ... ... vielleicht nicht, ... ... vielleicht nicht, ... ... vielleicht nicht, ... ... vielleicht nicht, ... ... vielleicht nicht,

00:24:59: ... ... vielleicht nicht, ... ... vielleicht nicht, ... ... vielleicht nicht, ... ... vielleicht nicht, ... Also meint ihr jetzt ja, wie gesagt, vier und sechs, hab ich ja schon mehrmals erwähnt.

00:25:04: Und natürlich ist es anders als mit zwei und vier.

00:25:07: Aber auch immer noch so, und das will ich ja auch, und das will ich ja auch dafür, will ich auch die Kapazität im Kopf haben und auch die Kapazität auf der Uhr, sag ich mal, dass ich sie auch noch redig viel betütle, wenn sie es wollen.

00:25:17: Wie ist der Status

00:25:18: bei euch?

00:25:19: Hast du den ganzen Nachmittag frei, weil die nur bei ihren Freunden abhängen und irgendwelche Hobbys haben?

00:25:23: oder seid ihr da noch nicht?

00:25:26: Ja, ist es von bis, aber doch, es wird auf jeden Fall, also je älter die werden, desto selbstständiger werden die, klar, wenn nicht, dann würde ich an mir selber ein bisschen zweifeln.

00:25:33: Aber nee, die kriegen schon viele Sachen viel mehr hin und wollen natürlich auch immer mehr zeigen, was sie schon alles können.

00:25:39: So wie also, die fangen ja ganz klein an mit guck mal, was ich schon alleine kann und so zieht sich das dann immer weiter durch.

00:25:48: Also was immer noch... Und was ich auch super schön finde, was ja auch hoffentlich vielleicht nie aufhört, ist, dass man emotional trotzdem twenty-four-seven erreichbar sein muss, weißt du?

00:26:04: Also das ist immer noch so.

00:26:05: Jetzt zum Beispiel waren die ja gerade bei Oma und Opa.

00:26:09: Und unsere große Szene, unsere kleine, die ist natürlich nicht mehr klein.

00:26:13: Mama, ich bin nicht klein.

00:26:14: Ja, sorry, okay, du bist nicht klein.

00:26:15: Die sieben, ein halb, auch wichtig.

00:26:18: Jeder Monat, zehn.

00:26:21: Und dann hatte die Kleine halt so ein bisschen heimweh, wollte es aber Oma und Opa nicht sagen.

00:26:27: Weil sie wollte natürlich irgendwie so stark sein, keine Ahnung.

00:26:31: Und

00:26:32: genau, dann hat sie heimlich quasi geweint und hat bei ihrer großen Schwester dann ihr Leid ja so ausgelassen.

00:26:41: Und dann hat die Große uns angerufen oder mich und hat gesagt, Mama, ich weiß jetzt gar nicht, was ich machen soll.

00:26:48: Sie ist so traurig und wir sollen das aber auch Oma und Opa nicht sagen, weil sie möchte das auch nicht.

00:26:54: Kannst du mir mal helfen, was soll ich jetzt machen?

00:26:56: Und das fand ich so geil.

00:26:58: Also ich fand es erstmal cool, dass sie zusammengehalten haben, dass die Große nicht zu Oma und Opa gegangen ist, sondern die wirklich gesagt hat, okay, alles cool, wir sind hier ein Team.

00:27:08: Ich frag mein Mama und Papa.

00:27:10: Beziehungsweise, ich glaub, das hat sie, glaub ich, auch gar nicht gesagt.

00:27:13: Sonst hätte sie auch gesagt, nein, das ist kein Erzählen.

00:27:15: Aber sie wusste sich nicht zu helfen.

00:27:16: Da hab ich gedacht, krass, das wird wahrscheinlich für immer so bleiben.

00:27:19: Ich find's auch geil.

00:27:20: Die soll mich bloß mit vierzig noch anrufen.

00:27:23: So wie ich meine Mutter manchmal anrufe und sage, ich

00:27:25: kann nicht mehr.

00:27:27: Und die dann immer so sagt, okay, pass auf.

00:27:29: Du machst jetzt das und das und das und das.

00:27:33: Okay.

00:27:33: Okay, was war

00:27:34: nochmal das

00:27:35: Erste, was ich machen soll?

00:27:35: Das, okay.

00:27:37: Ich rufe dich an, wenn ich das Erste gemacht habe.

00:27:38: Ja, okay, cool.

00:27:39: Wenn du jemanden hast, der dich emotional einfach mal kurz wieder in die Spur bringt.

00:27:43: Und dann hat sie das auch in der Nab.

00:27:46: Wir haben die Kleine angerufen und haben gesagt, hey, ist okay, wenn du Heimweh hast, ist voll okay.

00:27:51: Man kann auch traurig sein und trotzdem sich freuen, dass man da ist und so ist alles okay.

00:27:54: Man kann auch zwei Emotionen gleichzeitig haben.

00:27:56: Man darf sogar fünf gleichzeitig haben.

00:27:58: Das ist richtig cool.

00:27:59: Also da ist man irgendwie da

00:28:01: ...

00:28:03: bleibt das zumindest bis jetzt noch so, wahrscheinlich wenn die Pubertät kommt, dann werden die solche Dinge auch noch mehr mit ihren Freundinnen bekageln.

00:28:10: Aber was schon so ist, man kann den halt einfach wirklich mittlerweile mal schneller sagen, du pass auf, ich brauche jetzt wirklich meine Ruhe oder ich muss jetzt wirklich arbeiten oder ich möchte jetzt hier zu Ende kochen oder was auch immer, ich möchte jetzt diesen Task zu Ende machen.

00:28:28: Warte bitte.

00:28:29: Und das machen die dann halt auch.

00:28:31: Und das alleine ist so.

00:28:35: Also ich find's super bereichern fürs Leben wieder für mich selber wieder so.

00:28:39: Aber bei mir ist auch, also dieses, wie gesagt, zwei, zwanzig, zwanzig, zwanzig, zwanzig war auch wieder so ein Jahr, wo ich gemerkt hab, ach krass, die sind wieder größer geworden und ich hab mehr Freiheiten wieder für mich zurückgewonnen.

00:28:52: Weil du einfach, naja, der Verstand ist halt irgendwie anders da, ne?

00:28:56: Und auch diese Frustrationstoleranz ist noch ein bisschen trainierter.

00:29:03: Ja auch Verständnis und das eigene Ego ist nicht mehr das einzige was gesehen wird und so.

00:29:11: Ist schon cool auf jeden Fall.

00:29:13: und klar die machen halt so Sachen wie schlafen woanders und so oder haben halt Nachmittags Hobbies und ja und es wird auf jeden Fall auch mehr dieses dass die bei Freunden sind und es ist halt nicht mehr so dass du wenn du ein Spielpartner da hast vom Kind.

00:29:27: dass du im Grunde genommen eigentlich der verlängerte Arm der Kita bist und die ganzen Tag nur betreuen musst.

00:29:31: Und was wollt ihr jetzt machen?

00:29:33: Wollen wir noch ein Ausmalbild?

00:29:35: Sondern es ist jetzt mittlerweile eigentlich schon echt so die Tür gezogen und dann spielen die da halt irgendwie etwas ich irgendein Kram.

00:29:43: Ja.

00:29:44: Und die Große ist jetzt

00:29:46: auch schon der erste Schatz zum Loslassen und Abnabeln.

00:29:49: Ja, genau.

00:29:50: Die Große ist bei der ist es sogar schon so, dass man manchmal sagen muss, ey, Meiler.

00:29:54: Oh, jetzt hab ich den Namen.

00:29:54: Ach, egal, Meiler heißt die kleine Maus.

00:29:57: Ähm,

00:29:59: die, äh, dass man da sagen muss, können wir mal die Tür kurz ein bisschen auflassen?

00:30:04: Weil die macht jetzt halt auch immer die Tür zu.

00:30:07: Ist halt einfach so, okay, she's gone.

00:30:09: Ja, das ist das, ne?

00:30:11: Aber ähm, ja, also, es ist alles mega spannend.

00:30:16: Das Ding ist, ich weiß nicht, wie deine Pubertät war, meine Pubertät war auf jeden Fall, äh, nicht so easy.

00:30:22: Ich habe mich viel mit meiner Mama gestritten, auf jeden Fall.

00:30:24: Ich glaube, das war auch, weil sie in einem bestimmten Alter war.

00:30:27: Und ich in einem bestimmten Alter war sie in einer bestimmten Situation.

00:30:29: Ich dann auch in einer bestimmten Situation.

00:30:31: Und irgendwie, das hat nicht, das war sehr klärschig alles so.

00:30:33: Hat gab viel auseinandersetzung.

00:30:38: Jetzt sind wir auch wieder total eng miteinander.

00:30:40: Aber genau, das war ziemlich tricky.

00:30:41: Und deswegen hatte ich mal gedacht, Pubertät ist... Ach du scheiße, das sagen ja auch super viele.

00:30:46: Warte erst mal ab, bis die in der Pubertät kommen.

00:30:48: Die Leute beschweren sich immer, oder die Mamas beschweren sich mal, weil die Kinder, die noch so klein sind, aber wart mal ab.

00:30:54: Und irgendwie habe ich mal gedacht, fuck, das wird bestimmt richtig schlimm und so.

00:30:59: Aber ich arbeite ja auch als Vocalcoach viel mit Jugendlichen.

00:31:04: Und bin immer gut mit denen klargekommen.

00:31:09: Und hab dann irgendwie irgendwann geschnallt.

00:31:10: Ich glaube, Pubertät wird gar nicht kacke.

00:31:12: Ich glaube, Pubertät wird richtig geil, ehrlich gesagt.

00:31:13: Also weiß ich ja noch nicht.

00:31:15: Wahrscheinlich werden jetzt manche sagen, die vierzehn oder fünfzehnzechtenjährige Mädels zu Hause haben.

00:31:20: Die ist sehr süß.

00:31:21: Aber ich bin irgendwie zuversichtlich.

00:31:25: Guck mal, wenn du als Vocal Coach junglichen arbeitest, dann bist du ja... Also die finden dich ja cool.

00:31:30: Und du bringst dir was bei, was sie auch... Lernen möchten sind der freiwillig bei dir nämlich jetzt mal an und dann noch einen anderen Zugang als wenn du die nervige Mutter bist.

00:31:38: zu Hause ja auch noch die ganzen Restriktionen und Beziehung Erziehung und hier meine Grenze und deine Maßnahme dann hast du ja anderen Stellenwert.

00:31:46: also wenn du dir sozusagen diesen cool Antitouch

00:31:58: Ja klar, ich weiß was du meinst, auf jeden Fall.

00:32:00: Aber ich glaube, es ist auch dieses Üben, weißt du, dass du übst mit Menschen in diesem Alter zu sein und umzugehen.

00:32:08: Und auch, ich glaube, meine Mama zum Beispiel, die hat nie mit Jugendlichen abgehangen, weißt du?

00:32:13: Und ich mein, klar, es ist meine Arbeit, aber ich hänge halt auch mit denen ab, auf eine gewisse Art und Weise.

00:32:17: Weil ich bin natürlich nicht die Mathelehrerin, sondern ich mache mit den Vocaloaching, wir schreiben Songs, bla, bla, bla.

00:32:23: Klar ist das irgendwie cool und so.

00:32:24: Aber ich höre ja was, die sabbeln.

00:32:27: Und dann hab ich irgendwie so einen anderen Zugang.

00:32:29: Das red ich mir jetzt einfach ein.

00:32:30: Und eine Freundin von mir, mit der ich zusammen studiert hab, die hat nämlich Kinder und zwei Mädels wieder eins weiter als ich.

00:32:37: Also noch vor uns ist die quasi alterstechnisch.

00:32:40: Ich glaub, da sind die Mädels jetzt so, boah, weiß ich nicht.

00:32:42: Das wird ab vierzehn und zwölf oder so.

00:32:45: Und die sagt immer so, boah, Puppa, ey, Teenagers, so geil.

00:32:48: Teenagers sind so geil.

00:32:49: Und ich denke immer so, ey,

00:32:50: geil.

00:32:51: Die ist die Einzige, die das sagt.

00:32:52: Ja, das ist voll schön und ich freue mich da voll drauf.

00:32:54: Ich glaube, das wird auch richtig cool.

00:32:57: Also, es ist nicht mehr so, ich denke, oh Gott.

00:32:59: Da

00:32:59: habe ich mir eine Frage.

00:33:00: Wie kam jetzt gerade, weil du was gesagt hast, da habe ich es noch nie drüber nachgesagt, dass man ja als Mutter auch manchmal in einer bestimmten Zeit, da fällt mir jetzt erstes um die Pause und so ein, ist in dem Zeitpunkt, wo das Kind dann eben dieser schwierige Pubertierwesen ist.

00:33:17: Ist uns beiden ja völlig klar, dass man seine Familienplanung und so weiter in seinem Leben grundsätzlich nicht auf dem Reisbrett planen kann, aber immer in der Theorie, ne?

00:33:23: Wenn du das schon alles gewusst hättest im Zeitpunkt, als du Kinderwohnschattest und damit so angefangen hast, hättest du dir das sozusagen, also hättest du was anders gemacht, vielleicht früher Kinder bekommen, damit man dann noch nicht so so... um die Mitte vierzig ist, wenn die dann in der Pubertät sind oder so.

00:33:42: Oder würdest du sagen, das passt schon von den Altersabständen und von den Phasen ganz gut, so wie wir es gemacht haben.

00:33:49: Also ich war, als unsere Große geboren wurde, war ich grade dreißig.

00:33:57: Und bei der Kleine war ich ... Zweiunddreißig.

00:34:01: Ja, genau, Zweiunddreißig.

00:34:03: Und ... Meine Mama war zwanzig, als ich geboren bin.

00:34:07: Und es war aber damals, die waren alle so jung irgendwie, keine Ahnung, es war so die Generationen, die Boomer, die haben alle gerne früh Kinder gekriegt.

00:34:13: Da war ja auch alles gesichert, das läuft, es wird immer besser.

00:34:17: Und ich hätte, glaub ich, gerne sogar schon ein bisschen früher Kinder bekommen.

00:34:24: Ich find eigentlich, muss ich sagen, dreißig ist irgendwie so ein bisschen ... Ich glaub, geil ist entweder früh ... Weißt du so, mit ... ... oder spät, mit so ... ... weil eigentlich, beruflich, ich hatte das Gefühl, bei mir hat sich alles auf einen Knubbel geknubbelt.

00:34:51: Weißt du?

00:34:51: So, arbeitstechnisch ist man doch mit Anfang dreißig, finde ich.

00:34:55: Also, es bei mir auf jeden Fall war richtig was los, aber dann auch noch die Kinder ... Ich glaube, hätte ich da Kinder gehabt, die schon mein wegen fünf, sechs gewesen wären.

00:35:06: die zum Beispiel in die Schule gegangen wären, wenn ich mit ein, dreiein, zwei in der Sicht beruflich halt einen Step weitergekommen wäre.

00:35:13: Ich glaube, es wäre ein bisschen entspannter gewesen oder wenn du an dem Punkt gewesen wärst, dass du sagst, okay, jetzt bin ich steady, jetzt kriege ich Kinder.

00:35:20: Aber andererseits weiß ich nicht, man weiß es nie.

00:35:23: Nein, nein, es gibt sie auch nicht.

00:35:24: Wir werden ja nicht auf dieses eine Ergebnis kommen, was das perfekte Alter wäre.

00:35:27: Aber ich finde die Fragestellung, ich finde es so spannend.

00:35:32: Man weiß ja nicht, hätte dir dann was gefehlt, hättest du den beruflichen Schritt vorher dann schon gemacht, wenn du später Mutter geworden wärst.

00:35:38: Ich frage mich halt immer, warum wir uns selber so sehr auch abverlangt, dass alles so gleichzeitig klappen muss.

00:35:44: Das stimmt,

00:35:45: das

00:35:46: muss

00:35:46: auch total.

00:35:47: Anstatt auch mal manchmal zu denken, ich mache es auch einfach nacheinander alles.

00:35:54: Man muss halt so ganz krass bei sich... bleiben, in sich reinfühlen und so herausfinden, was man selber möchte, statt zu gucken, was denn der Nachbauer oder die Nachbarin so vorleben.

00:36:03: Und das finde ich gar nicht so leicht, gerade wenn es um so Sachen geht, mit Kindern kriegen und Kinder auch erziehen und keine Ahnung.

00:36:08: Auch so Themen, viele Themen, die man einfach vorher noch nie gemacht hat.

00:36:11: Ja.

00:36:11: Man kriegt dann irgendwie, man ist doch erwachsen, man hatte jetzt voll den Plan.

00:36:16: Aber es kommen halt immer noch Sachen dazu, von denen man halt gar keinen Plan hat.

00:36:19: Und es ist auch okay.

00:36:20: Ich will zum Beispiel auch nicht mehr ganz viele Sachen neu lernen, weil ich einfach auch... weil dieses neue Sachen dazulernen wird, sonst ist immer weniger im Laufe des Alters, weil man irgendwie so das Gefühl vermittelt bekommen, man hat ja schon genug gelernt oder so.

00:36:33: Und das darf es ja nicht sein, man muss ja bis, also ich zumindest möchte bis zu meinem Lebensende irgendwie im Prozess sein.

00:36:41: Und nicht fertig und deswegen immer wieder neue Sachen dazulernen und auch mal wieder sich als Schüler fühlen oder so, weißt du so?

00:36:47: Ja, klar.

00:36:48: Es ist

00:36:49: sicherlich auch eine Herausforderung, aber ... Ja, hab ich mich verbockt drauf.

00:36:53: Als Schülerin bist du ja eh, als Mama bist du ja eigentlich die ganze Zeit Schülerin, da geht's ja schon los für mich.

00:36:57: Also ich hab das Gefühl, ich lerne jeden Tag was dazu.

00:36:59: Jeden Tag merk ich so, okay krass, das kannst du ja wirklich alles noch gar nicht.

00:37:02: Und dann gibt's auch Tage, wo ich denke, wow, das hab ich gut gemacht, da geb ich mir mal selber ne Eins mit Sternchen.

00:37:09: Und ja, man kriegt ja die ganze Zeit Feedback, das ist schon cool.

00:37:13: Aber ich weiß, was du meinst, aber auch das ist, glaub ich, totale Typsache.

00:37:15: Ich glaub, es gibt auch ganz viele Menschen, die sagen so, ey, ich ... Ich weiß jetzt, wie mein Job geht, ich weiß jetzt irgendwie, wie man Steuern bezahlt, wie man Miete zahlt.

00:37:25: Keine Ahnung, ich kaufe mir jetzt eine Immobilie, dann kaufe ich noch eine Immobilie.

00:37:28: Es ist ja auch irgendwie das doofe Wortprivileg, aber dass man überhaupt sagen kann, will ich das nacheinander machen oder gleichzeitig so, ne?

00:37:35: Also, ich wollte es mir aber auch nicht leisten.

00:37:39: Und irgendwie, ich glaube, das ist auch so ein, es ist auch so ein Frauen-Thema, was... Ja, das ist natürlich ein Riesentopix.

00:37:49: Es geht ja echt jetzt schon alles sehr gesellschaftlich.

00:37:56: Aber uns wird ja die ganze Zeit verkauft oder uns wurde mal verkauft.

00:37:59: Ihr könnt alles schaffen.

00:38:01: Ihr könnt alles schaffen, alles gleichzeitig schaffen.

00:38:04: Und ich finde, irgendwie ist es doch am Ende doch ein bisschen trugschluss.

00:38:07: Weil ich muss sagen, ich habe alles gleichzeitig gemacht.

00:38:11: zehn jahrelang und dieses also zwanzig fünf zwanzig war wie oft ich das jetzt schon gesagt habe aber das war das ja wo mir echt mal die realität ins gesicht gesagt hat alter.

00:38:22: Es geht nicht.

00:38:23: du machst jetzt seit so und so viel jahren alles gleichzeitig.

00:38:27: Das funktioniert nicht.

00:38:28: du musst jetzt einen schritt zurückgehen dann musst du vielleicht irgendwie luxus technisch ein bisschen weniger was was ich.

00:38:37: Keine Ahnung.

00:38:38: Also irgendwo abknappsen finanziell, sei es im Urlaub oder shoppen oder essen, was auch immer, aber es ist einfach, du musst echt auf die Batterie aufpassen, weil die crasht man sich damit irgendwie.

00:38:51: Und ich glaube nämlich auch nicht, man kann nicht alles gleichzeitig schaffen, es geht nicht.

00:38:55: Meinst du, es liegt auf dem vierzigsten Geburtstag, dass man nochmal so anders zurückblickt?

00:38:59: Weil ich habe ganz ähnliche Gedanken, nämlich... Differenzieren ist ja schon gut, dass Frauen heutzutage vermittelt bekommen, dass sie alles schaffen können.

00:39:11: Aber sie müssen auch nicht.

00:39:13: Also es führt für viele so, dass man diesen Druck verspürt, okay, muss ich ja alles gleichzeitig machen.

00:39:18: Und da ist mal den Druck raus auf allen Ebenen.

00:39:23: Ich glaube, das würde auch voll ... Also wäre für viele auch gesund.

00:39:29: Ja.

00:39:31: Ja, ich glaube, das ist auch so ein Community-Ding, weißt du?

00:39:33: Ich glaube, das bild ich mir mal ein, so, ey, wenn ich mehr Community hätte und mehr so Dorf-mäßig, also mehr dieses, wie geht noch mal der Spruch?

00:39:44: Es bedarf ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erzählen oder irgendwie so.

00:39:47: Weiß was ich mein?

00:39:49: Genau.

00:39:50: Ja, we are not in the English.

00:39:54: Aber das Ding ist, wenn du in der Community bist und da ist dann wieder mein Problem, weil dann krieg ich wieder einen Drucki.

00:40:02: Ja, scheiße, wenn ich in der Community bin, da muss ich ja der Community auch wieder ganz viel zurückgeben, weißt du?

00:40:07: Also bleib ich dann am Ende dann doch lieber in meinem eigenen Circle und denk mir so, ja komm, ich mach das jetzt immer alleine, ich schaff das lieber alleine oder mit meinem Mann oder was.

00:40:14: Und jetzt da sag ich, dann komm, ist egal, du bist mir zu langsam.

00:40:16: Ich mach das eben alles alleine, weil ich denke, das geht schneller.

00:40:20: Und am Ende auch besser.

00:40:21: Es ist natürlich absolut einfach nur Kontrolle.

00:40:24: Und eigentlich spielt mir das überhaupt nicht in die eigenen Karten.

00:40:28: Aber ich glaube, so sind ganz viele Frauen und Mütter.

00:40:33: Das hat auch viel mit loslassen zu tun und mit Perfektionismus.

00:40:36: Weißt du, wir wollen auch alle so maschinenmäßig irgendwie die geilsten sein.

00:40:41: Perfektionismus, Optimierung, Bam!

00:40:46: Weißt du, es ist ja auch schwierig, die Balance zu finden, finde ich, oder echt eine große Herausforderung zwischen das, was jetzt ist, ist voll okay und reicht.

00:40:54: Aber ... Aber ich möchte ja, dass ich weiterkomme auch.

00:40:57: Also selbst, um das zu halten, das Niveau an, keine Ahnung, Arbeitspensum, finanzielle Beziehung, alles bedarf ja einer gewissen Arbeit und einer konsistenten Hingabe.

00:41:14: Und selbst das ist mir manchmal zu viel.

00:41:19: Aber ich kann ja nicht aufhören, weißt du?

00:41:20: Es ist dieses Hamsterrad, ey.

00:41:22: Es ist die Terretmühle.

00:41:24: Deswegen muss man lernen, zu sagen, okay, ich glaub, aber die Balance ist halt die Frage, oder das Geile ist halt das Ziel, ist ja zu sagen, okay, ich ziehe durch und ich mach immer noch ein bisschen, ich hab immer so kleine Ziele, die ich irgendwie angehen will, aber ich achte halt drauf, dass ich die Inseln finde.

00:41:41: Und wenn es nur, keine Ahnung, für mich ist es zum Beispiel, ich glaub, es muss auch jeder für sich selber rausfinden, weil es für anderes irgendwie so eine Woche mit Freundinnen auf Mallorca rumhängen und saufen geil.

00:41:54: Für mich ist das geilste, wenn alle weg sind und ich in meinem Haus ganz alleine bin und einfach mal einen Tag nur glotzen kann zum Beispiel.

00:42:01: Weil sowas gönne ich mir nie.

00:42:03: Ich gönne mir nie auf dem Sofa sitzen und so Netflix an und chill.

00:42:07: Weil geht nicht.

00:42:07: Ich weiß nicht, wie... Machst du sowas?

00:42:11: Nee.

00:42:11: Das gibt bisher keine Zeit übrig.

00:42:13: Was, was, was wäre denn deine?

00:42:15: Was, was ist dein... Deinen... Deinen fliegender Teppich?

00:42:21: Schöne Frage.

00:42:22: Also ich glaube auch... ...möglichst nur für mich selber verantwortlich sein, ... ... keine Entscheidung treffen müssen für jemand anderen, ... ... was du ein bisschen a.k.a.

00:42:32: alleine seid, ... ... aber ich kann gut alleine sein, ... ... also mit dem Wissen, dass es auch andere gibt, ... ... natürlich ist es ja auch mal leicht zu gesagt, ... ... ich kann gut alleine sein, ... ... aber weil ich auch das wissen habe, ... ... dass ich ... ... und dann ... ... ja, also bei mir ist es auch wirklich ... ... gar nicht so glotzen ... Das war früher vielleicht mal so, aber jetzt wäre es tatsächlich irgendwas auf die Ohren.

00:42:57: Obwohl ich mir auch manchmal sozusagen verordnen muss, nichts zu hören, damit ich meine eigenen Gedanken höre.

00:43:05: Also das ist ja auch eine Art Anbeschallung.

00:43:07: Ja,

00:43:07: ich auch.

00:43:09: Muss man sich auch ein bisschen mal hinterfragen.

00:43:11: Voll.

00:43:12: Ich habe auch den

00:43:12: Ganztagstöpsel im Ohr.

00:43:14: Das sind diese Podcast.

00:43:16: Das sind diese Podcast.

00:43:18: Und dann, wie älter ich werde, da hab ich gerade neulich benachtert.

00:43:21: Meine Eltern wollten immer Sonntags- ... Ja.

00:43:23: ... spezieren gehen.

00:43:23: Und ich habe das gehasst.

00:43:25: Ja, ich weiß genau, meine Eltern auch.

00:43:27: So, ich sag mal, jeder weiß, wer von mir oder was.

00:43:30: Ja.

00:43:30: Und jetzt bin ich selber an dem Punkt, wo ich so gerne spazieren gehe.

00:43:34: Also, du vorausgehst, das Wetter ist schön.

00:43:36: Obwohl, selbst im Regen ist es irgendwie manchmal cool.

00:43:39: Und jetzt habe ich selber so zwei kleine Drops, die das so lame finden und gefühlt auch gar nicht schaffen.

00:43:44: Also, nach zweihundert Metern schon, wir können nicht mehr.

00:43:48: So doch den Motto?

00:43:49: Ja, voll.

00:43:49: Also, das ist so ein riesenunfähres Timing, weil ich würde so gerne einfach spazieren gehen in der Natur sein.

00:43:55: Und jetzt weiß ich, dass... alles so zu schätzen, wo mein Eltern damals gemacht haben.

00:44:00: Ja, das ist irgendwie lustig.

00:44:01: Aber das ist witzig, wenn sich das so auch verändert.

00:44:03: Also hättest du mich das vor zehn Jahren gefragt, wären meine Antworten sicherlich ganz andere gewesen als jetzt heutzutage.

00:44:10: Aber ist ja auch okay.

00:44:11: Auch das.

00:44:12: Ja, klar.

00:44:13: Voll.

00:44:14: Hey, es ist okay, Nora.

00:44:15: Und es ist okay.

00:44:16: Alles

00:44:17: ist okay.

00:44:17: Alles ist okay.

00:44:20: Ja.

00:44:21: Gut, meine Liebe.

00:44:22: Ich würde sagen, jetzt wissen alle, wer du bist, wer du warst.

00:44:27: Wo du bist?

00:44:28: Da gucken

00:44:28: wir, was du aus mir würdest.

00:44:30: Mit wem

00:44:30: du da bist?

00:44:32: Ja,

00:44:32: und wir werden dich weiter beobachten.

00:44:35: Und ja, vielleicht kommst du ja noch mal in einem Jahr wieder vorbei, haben wir uns gedacht, oder?

00:44:39: Sehr doch ganz pinzig.

00:44:40: Oh

00:44:40: Gott, jetzt bin ich doch emotional.

00:44:42: Es ist schon interessant, auch wieder so, ja, ich werde natürlich weiter reinhören und gucken, was du so hast.

00:44:46: Hast du irgendwas vorgenommen?

00:44:50: Habe ich mir was vorgenommen?

00:44:50: Ja, ich habe mir irgendwie so ein paar Leute vorgenommen, auf die ich Bock hätte, dass ich die interviewe oder dass die halt kommen würden.

00:44:57: Bisschen hochgegriffen, ich sage mal keine Namen, aber es sind Stars.

00:45:02: Ob die kommen, keine

00:45:03: Ahnung.

00:45:04: Ich freue mich einfach total auf den Austausch.

00:45:08: Ich habe echt Respekt vor deinen großen Fußstapfen.

00:45:15: Du wirst es ganz anders machen wahrscheinlich und es wird trotzdem richtig geil.

00:45:19: Ja,

00:45:19: es muss sich ein bisschen eingerufen, glaube ich.

00:45:22: Ja, peace, easy, easy, easy.

00:45:24: Hey,

00:45:25: peace, hey, peace out.

00:45:26: Ja,

00:45:26: peace.

00:45:29: Ja, vielen Dank, dass du mich noch mal so verabschiedet hast sozusagen.

00:45:34: Ich heiße dir herzlich willkommen.

00:45:36: Viel Spaß auf jeden Fall.

00:45:38: Ja, danke.

00:45:41: Ja, das wird cool.

00:45:42: Ich freue mich auf jeden Fall.

00:45:43: Also, ich habe ein paar gute Leute angeschrieben.

00:45:45: Mal gucken, ob die auch antworten.

00:45:46: Das wird bestimmt ganz nett.

00:45:47: Schauen wir mal.

00:45:48: Ich habe auf jeden Fall noch eine letzte Sache.

00:45:50: Und zwar erstens, was ich einsetzen möchte, ist, weil ich bin ja Musikerin auch.

00:45:57: Und zwar möchte ich von jedem Gast einen Song... Und welchen Song hast du mitgeworfen?

00:46:03: Ich

00:46:03: muss singen?

00:46:05: Nein,

00:46:05: du musst nicht singen.

00:46:06: Du sollst mir ein Lied singen und dann packe ich den in den Plate.

00:46:10: Das ist aber

00:46:10: auch eine gute Idee.

00:46:11: Jeder

00:46:12: Gast muss eine Lied sehen.

00:46:15: Das war ja furchtbar gemein, ey.

00:46:18: Das singe sehr gerne, aber ich hätte jetzt Hemmung vor dir.

00:46:20: Wobei, ich möchte irgendwann eines Tages, vielleicht ist das auch mal im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im

00:46:28: Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im

00:46:29: Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr

00:46:30: im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr Weiß nicht, fühle ich einfach hart, kann ja auch, kann auch, oh, I wanna dance with somebody from Whitney Houston sein, aber irgendein Song auf dem du Bock hast, ich würde gerne Playlist erstellen, wo man sich denkt, ja, keine Ahnung, mache ich einfach mal an.

00:46:47: Das ist bestimmt cool.

00:46:48: Total schöne Idee, so eine Frage ist für mich... Was ist mein Kryptonit, ne?

00:46:53: Also es klingt jetzt so noch so eine easy Frage, aber ich sag dann, wenn ich von der Klassenfahrt nach Hause kam und meine Eltern gefragt, was waren die drei besten Dinge, die ihr lebt habt, dann war schon Stress angesagt, weil ich kann gar nicht so listen.

00:47:03: und so top,

00:47:04: top

00:47:05: eins, top fünf, top zehn.

00:47:08: Also ich hab mir gedacht, okay, das Lied, was ich jetzt sage, das muss man forever und ever bestes Lieblingslied sein.

00:47:14: Okay, also ich, ähm, okay.

00:47:16: Einer, der mich immer... Gut draufbringen lässt.

00:47:21: Wow, wie sagt man?

00:47:23: Wie sagt der Boomer?

00:47:24: Da bin ich immer gut drauf.

00:47:26: Ja, wir werden alle nicht jünger.

00:47:28: Oder wo ich immer wieder zurück auf die Kanzlerche geben würde, auch schon oft vorgekommen.

00:47:31: Oder wenn ich schlecht drauf bin, zu Hause ganz lang anmache und richtig... Das ist... Scheiße.

00:47:39: Arman van Helden, I want your soul.

00:47:47: I want your soul.

00:47:51: Also, der hat einen ziemlich langen Vorspann.

00:47:53: Da muss man, glaube ich, eineinhalb Minuten vorspulen, bis es anfängt.

00:47:55: Aber wenn es dann losgeht, das zieht mich mit.

00:47:58: Okay, das ist eine Sache.

00:47:59: Und dann ist meine allerletzte Frage an dich.

00:48:03: Nura Pink.

00:48:04: Nach Australien.

00:48:05: Afrika meine ich doch.

00:48:07: Welche Superkraft hättest du gerne als Mom?

00:48:12: Speziell als Mom oder Algemarchist?

00:48:18: Mich durchsichtig machen.

00:48:20: Unsichtbar.

00:48:22: Oh Gott, das lässt auch die Flicke.

00:48:23: Geil!

00:48:26: Ja, ich glaube, unsichten wird man auch.

00:48:28: Ey, du bist doch die kleine Spionin!

00:48:30: Du willst im Zimmer sitzen und...

00:48:32: Ja, vielleicht.

00:48:33: Vielleicht.

00:48:34: Das

00:48:34: sag ich dann gerne.

00:48:35: Ich weiß noch gar

00:48:35: nicht, ob ich das alles erfahren will, was ich dann vielleicht will zu kommen.

00:48:39: Geile Idee!

00:48:39: Aber, ähm,

00:48:40: guck mal, du kannst auch auf der Couch sitzen, Buch lesen und dann bist du einfach, du bist einfach, wenn du es willst, so per Schnips, einfach nicht da.

00:48:47: Das ist nicht ansprechbar.

00:48:49: Nein, gemeint.

00:48:51: Aber das ist so wie, wenn du irgendwie in den Land reißt, alleine, und du kannst die Sprache nicht, keiner kennt dich, und du bist mittendrin und kannst alles miterleben und dir angucken.

00:49:01: Du bist Teil der ganzen Nummer, aber hast halt deine Ruhe.

00:49:04: Boah, das ist eine richtig geile Idee.

00:49:06: Ja.

00:49:07: Cool.

00:49:07: Sehr gut.

00:49:08: Und du kannst so kleine Streichespielen.

00:49:13: Also liebevoll, liebevolle Streichel.

00:49:16: Ich bin deine liebende Mutter.

00:49:17: Ach so, wie so ein kleiner Wicht.

00:49:18: Ja, wie so ein kleiner Wicht, genau.

00:49:23: Ja, er ist ja so frech, er ist so frech.

00:49:25: Ja, aber warte mal, beantwortest du diese beiden Fragen auch?

00:49:27: Oder auf the record nur?

00:49:30: Ich, ja, kann ich gerne machen.

00:49:31: Also ich kann es gerne machen, du, da hab ich gar kein Problem mit.

00:49:33: Ich muss kurz überlegen.

00:49:34: nur, also mein Lieblingssong im Moment ist tatsächlich ... Warte, Olivia Dean, höre ich grad richtig viel bei euch.

00:49:41: Liebe die.

00:49:42: Ah, wie heißt du?

00:49:43: I'm your man.

00:49:43: I'm

00:49:44: your man.

00:49:45: The man I meet.

00:49:47: Oh ja, geht auch mit.

00:49:48: Hätte ich wahrscheinlich auch noch.

00:49:52: Und was hätte ich gerne als Superkraft?

00:49:56: Jetzt habe ich natürlich... Da habe ich noch gar nicht so lange gedacht.

00:49:59: Welche Superkraft hätte ich gerne?

00:50:02: Ich hätte, glaube ich, gerne die Superkraft.

00:50:04: Kennst du noch dieses... Es gab mal so eine Fernsehserie.

00:50:08: Mein Vater ist ein Außerirdischer.

00:50:09: Kennst du das noch?

00:50:10: Ja, das klingelt irgendwie.

00:50:11: Warte mal.

00:50:12: Irgendwas klingelt.

00:50:13: Ja, ja,

00:50:15: ja.

00:50:17: Ich sag's dir,

00:50:17: warte, warte.

00:50:19: Ich hab schon relativ viel Fernsehe geguckt als Kind.

00:50:21: Das war der

00:50:22: Vater.

00:50:23: War ein Außeredischer in so einer Kristallpyramide.

00:50:26: Dann ging die Pyramide auf und da ging so ein Licht an.

00:50:29: Und dann kam die Stimme des Vaters.

00:50:31: Und die Tochter, wie hieß die noch mal, Evie oder so, die konnte Warte so machen.

00:50:36: Und dann blieb die Zeit stehen.

00:50:40: Weißt du?

00:50:40: Dann hat sie so gemacht und dann... Alles ist stehen geblieben und sie konnte so sich weiter winken.

00:50:45: Und da, das find ich so geil, weil die oft so oft stellen die mir Fragen, wo ich denke... Und dann will ich so mal kurz... Und erst mal kurz... Erst mal einen Kaffee trinken, drüber nachdenken, so was.

00:50:58: Also das ist ihre Frage.

00:50:59: Was könnte man?

00:51:00: Weißt du

00:51:00: so?

00:51:00: Einfach mal kurz.

00:51:01: Oder

00:51:01: wenn die mir halt richtig, wenn mir alle... Wenn mir alles so viel ist, einfach mal kurz

00:51:04: so vollgut.

00:51:05: Und alle bleiben so stehen.

00:51:08: Ja.

00:51:10: Das wäre so meine, das hätte ich gerne als Superkraft.

00:51:14: Na ja, okay, liebe Frau Pink, vielen, vielen Dank.

00:51:16: Ich werde versuchen, deinen Podcast in allen Ehren und so wunderbar, wie du es gemacht hast, weiterzuführen.

00:51:22: Ich hoffe, wir verlieren keine Flower in.

00:51:24: Das kann ich mir nicht vorstellen.

00:51:25: Don't go.

00:51:25: Und

00:51:29: ja, dann sehen wir uns in einem Jahr wieder und dir viel Spaß noch in der Nähe von Kappstadt auf dem Land.

00:51:34: Liebe Grüße an deine Family.

00:51:35: und dann würde ich sagen, ciao Kakao.

00:51:44: Viel

00:51:52: Spaß.

00:51:59: Ciao!

Über diesen Podcast

Echt. Echter. Ehrlich gesagt.

🎆 Neues Cover, 🎶 neuer Jingle, 🎙️neue Stimme.

Der neue Echte Mamas Podcast geht deep: Jetzt spricht Nora Becker mit echten Eltern über echte Gefühle. Und zwar über die schönen, aber auch die schwierigen! Denn wir wissen genauso gut wie ihr: Das Leben als Eltern ist wunderbar erfüllend, kann aber auch fordernd – und manchmal sogar überfordernd – sein.

Nora fragt ihre Gäste das, was sonst keiner fragt. Wir laden euch ein, mit uns zuzuhören, was unsere Gäste wirklich beschäftigt. Herzlich willkommen bei "Ehrlich gesagt"!

Mehr über Echte Mamas erfahrt ihr unter www.echtemamas.de und auf https://www.instagram.com/echtemamas.ehrlichgesagt - jetzt folgen, abonnieren, kommentieren, liken und weitersagen!

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